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Kolumne

„Uns fehlt der Schneid“ – Remis im Spitzenspiel gegen Fürth

Dienstag, 25. Februar 2014 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Nicht nur Nationalspieler Prinz Poldi war ins Stadion gekommen, um die Geißböcke anzufeuern, auch die Jungs von „Cat Ballou“ nutzten die Pause zwischen zwei Auftritten, um vor Anpfiff auf dem Rasen die Fans mit „Et jitt kei Wood“ anzufeuern. Doch alles nutzte nichts, denn der Spitzenreiter der zweiten Liga verspielte die hauchdünne 1:0 Führung  – das Topspiel der zweiten Liga endete unentschieden und ohne einen echten Gewinner.

 

Vergeblich suchte ich beim FC gefährliche Torchancen in der ersten Halbzeit. Auf der Suche war auch Kollege Andreas Moll – allerdings nach einem Getränkestand, an dem es einen „vernünftigen Riesling“ gab. Im Stadion! Vielleicht war er doch nicht die richtige Begleitung für den heutigen Abend?

Nicht nur Nationalspieler Prinz Poldi war ins Stadion gekommen, um die Geißböcke anzufeuern, auch die Jungs von „Cat Ballou“ nutzten die Pause zwischen zwei Auftritten, um vor Anpfiff auf dem Rasen die Fans mit „Et jitt kei Wood“ anzufeuern. Doch alles nutzte nichts, denn der Spitzenreiter der zweiten Liga verspielte die hauchdünne 1:0 Führung  – das Topspiel der zweiten Liga endete unentschieden und ohne einen echten Gewinner.

 

Vergeblich suchte ich beim FC gefährliche Torchancen in der ersten Halbzeit. Auf der Suche war auch Kollege Andreas Moll – allerdings nach einem Getränkestand, an dem es einen „vernünftigen Riesling“ gab. Im Stadion! Vielleicht war er doch nicht die richtige Begleitung für den heutigen Abend?

Greuther Fürth war jedenfalls das bessere Team auf dem Platz. Sie waren spritzig, angriffslustig, laufstark und mit mehr Ideen im Spiel. Und das, obwohl bei den Gästen unter der Woche insgesamt neun Spieler an einem Norovirus erkrankt waren. Jedoch mehr als ein aufgebauschtes PR-Thema konnte das nicht sein, denn alle Spieler trainierten seit dem vergangenen Samstag wieder mit. Letztendlich waren nur zwei Trainingseinheiten ausgefallen. Vielleicht hatte mein FC dadurch den Gegner auch unterschätzt?! Bei meinen Geißböcken lief jedenfalls nach vorn herzlich wenig. Während Kollege Moll seine Sitznachbarin in ein Gespräch über Brillengestelle verwickelte, fiel wie aus dem Nichts das Tor für meinen FC. Optisch war es mehr ein Spielerknäuel im Strafraum: Nach einer Ecke „tänzelte“ Ujah (oder war das Absicht?) den Ball zu Wimmer – der Innenverteidiger traf zum 1:0 (36.). Unverdient! Ich hoffte, dass es durch die Führung neuen Schwung nach vorn ergeben würde. Was ich mich fragte: Was war mit Helmes los? Er spielte hölzern und unbeweglich. Ist er doch noch nicht fit? Auch Poldi war mit dem Spiel seines FC nicht zufrieden. Auf die Frages Sky-Reporters in der Halbzeitpause, ob er sich vorstellen könne, gegen den FC beispielsweise in der Champions League aufzulaufen, antwortete dieser mit schelmischen Grinsen: „Warum denn gegen?“

Nach der Halbzeitpause wurden meine Geißböcke etwas gefährlicher und suchten nach Kontermöglichkeiten. Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren sie auch da, die Chancen – um die Führung auszubauen. Aber wer das Tor nicht macht, …! Scheinbar war es so schrecklich, dass Kollege Moll neben mir diversen Gähn-Attacken erlag. Schön, wenn man in der ersten Reihe im Stadion sitzt und der Nachbar optisch ersichtlich für alle Zahnärzte und Dentalchirurgen offenherzig gähnt. Vielleicht war er es ja, der die Geißböcke zur Lethargie anstiftete?! Einer muss schließlich den Schuldigen geben. Ab der 80. Minute kamen die Gäste aus Fürth wieder mehr ins Spiel. Die Kölner hatten es versäumt, Druck aufzubauen und das zweite Tor zu machen. Nach einem umstrittenen Freistoß (nach einer Schwalbe) stand der Fürther Azemi im Abseits und traf zum 1:1 (86.).

 

Doch nach dem Spiel ist das auch egal. Insgesamt lief nach vorn zu wenig, Halfar und Risse starteten oft Sololäufe, aber keiner zog mit oder bot sich an. Letztlich fühlte es sich das Spiel an, wie eine Niederlage, aufgrund des späten Gegentores. Mein FC hat leichtfertig zwei Punkte verschenkt. In entscheidenden Spielen fehlt den Geißböcken einfach die Souveränität. Da hilft es uns auch wenig, dass die „Höhner“ bereits an einem Aufstiegssong basteln. Stürmer Helmes wird am kommenden Samstag 30 Jahre jung. An diesem Tag bestreiten die Geißböcke ihr nächstes Liga-Spiel in Aue. Die vor einigen Wochen noch abstiegsbedrohte Mannschaft aus dem Erzgebirge ist aus den letzten Spielen gestärkt hervorgegangen. Meine Geißböcke müssen jetzt zeigen, ob sie weiterhin als „Bayern München der zweiten Liga“ gelten wollen.

Rotkäppchen

Ergebnisse des 22. Spieltages
1. FC Union Berlin – FSV Frankfurt 2:0 (1:0)        
Energie Cottbus – Erzgebirge Aue 2:3 (0:3)    
Arminia Bielefeld – FC Ingolstadt 04 0:2 (0:0)        
1860 München – SC Paderborn 07 2:2 (0:2)        
Karlsruher SC – SV Sandhausen 2:1 (0:0)        
1. FC Kaiserslautern – VfR Aalen 1:2 (0:1)
VfL Bochum – Fortuna Düsseldorf 0:0 (0:0)
Dynamo Dresden – FC St. Pauli 1:2 (1:1)
1. FC Köln – SpVgg Greuther Fürth 1:1 (1:0)

Tabelle
1. 1. FC Köln 34:12 Tore – 43 Punkte
2. Greuther Fürth 38:26 Tore – 37 Punkte
3. Karlsruher SC 30:20 Tore – 36 Punkte
4. Union Berlin 34:27 Tore – 36 Punkte
5. SC Paderborn 07 39:34 Tore – 36 Punkte
6. FC St. Pauli 30:27 Tore – 36 Punkte
7. 1. FC Kaiserslautern 35:24 Tore – 35 Punkte
8. SV Sandhausen 19:20 Tore – 30 Punkte
9. 1860 München 21:26 Tore – 30 Punkte
10. VfR Aalen 24:26 Tore – 28 Punkte
11. FC Ingolstadt 04 23:27 Tore – 28 Punkte
12. Erzgebirge Aue 27:34 Tore – 28 Punkte
13. Fortuna Düsseldorf 23:31 Tore – 28 Punkte
14. FSV Frankfurt 32:34 Tore – 27 Punkte
15. VfL Bochum 20:22 Tore – 27 Punkte
16. Dynamo Dresden 23:34 Tore – 22 Punkte
17. Arminia Bielefeld 29:44 Tore – 22 Punkte
18. Energie Cottbus 25:38 Tore – 14 Punkte

Text: Gastbeitrag

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