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Kolumne

Was macht die Südstadt aus?

Montag, 31. Januar 2011 | Text: be süd

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Was genau macht das Leben in der Südstadt aus? Wieso wollen diejenigen, die hier leben, hier bleiben, die, die wegen Eigenbedarfs oder zu teurer Miete wegmussten, wieder heimkehren, und vor allem diejenigen, die aus anderen Vierteln kommen, unbedingt hierhin?

Was genau macht das Leben in der Südstadt aus? Wieso wollen diejenigen, die hier leben, hier bleiben, die, die wegen Eigenbedarfs oder zu teurer Miete wegmussten, wieder heimkehren, und vor allem diejenigen, die aus anderen Vierteln kommen, unbedingt hierhin?
Was macht die Südstadt aus? Gibt es in anderen Vierteln auch Immobilienfirmen, die mit dem „Flair“ des Viertels werben? Gibt es das „Nippesser Flair“ oder das „Ehrenfelder Flair“? Ist das „Nippeser Flair“ günstiger als „Ehrenfelder Flair“, und wie teuer ist eigentlich „Südstadtflair“?
Was ist so besonders an unserem Viertel? Ist es, dass wir uns im Süden Kölns befinden und nicht im Norden? Süden kling wärmer, entspannter, freundlicher. Vielleicht liegt es einfach an dem Namen „Südstadt“? Innenstadt klingt laut, touristisch und schnelllebig. Nordstadt klingt kalt. Reicht ein Name, um einem Viertel die Auszeichnung „in“ zu verpassen? Nein, das ist es nicht…
Ist die Südstadt so begehrenswert, weil unser Viertel in der Nähe des Rheins liegt? Könnte sein, doch Poll, Rodenkirchen und Weiß liegen auch am Rhein – sind sie, als Viertel, auch so begehrt? Gut, an manchen Sommertagen finde ich es wunderbar, über die Südbrücke zu gehen und einen Tag Urlaub auf den Poller Wiesen zu machen oder an der Kölschen Riviera zu verweilen, weit, weit weg von zu Hause. Doch, bitte nehmen Sie da drüben es mir nicht übel, leben möchte ich da nicht! Ich freue mich immer wieder auf die Südstadt, auch wenn ich weiß, dass ich eventuell in Pusemuckel parken muss. Die Nähe zum Rhein scheint nicht ausschlaggebend zu sein. Was ist es dann?
Vielleicht sind es die guten Restaurants, die kleinen gemütlichen Cafés und Tanzlokale. Ja, sie machen das Viertel attraktiv, aber reicht das? Im belgischen Viertel gibt es auch ein tolles Angebot… Vielleicht ist die Südstadt wegen der Parks so attraktiv? Der Volksgarten, der Römerpark, der Friedenspark… ja, die Parks bei uns sind schön. Aber auch ein Beethovenpark ist schön. Oder ein Stadtgarten. Oder ein Decksteiner Weiher. Schöne Parks gibt es viele in Köln…
Wieso, trotz der Angebote anderer Stadtviertel, bleibt die Südstadt eines der begehrtesten Viertel Kölns? Identifizieren sich die Einwohner von Ehrenfeld, Lindenthal und Marienburg so sehr mit ihrem „Stadt in der Stadt“, wie wir es tun? Wenn ich gefragt werde: „In welchem Viertel wohnst du?“, sage ich, mit nicht zu unterschätzendem Lokal- Patriotismus: „In der Südstadt!“ „Schön!“, sagen sie, „da würde ich auch gerne wohnen!“ Wieso? Was ist denn so besonders bei uns? Was macht dieses Viertel aus?
Ich hab´s: die Menschen! Die lebendige Südstadt, heißt es doch immer – wir Südstädter, also Sie und ich, machen sie lebenswert, wir prägen sie mit unserem Engagement! So haben wir es kürzlich doch tatsächlich geschafft, per Bepflanzung aus der Mainzer Straße für die einen eine kleine Oase, für die anderen ein begehbares Riesengrab zu erschaffen! Halleluja! Manche von uns lassen die Straßen und Parks von unseren besten Freunden, den Hunden markieren und lassen alle daran Teil haben, indem wir die Tretminen erstens nicht wegschaffen und zweitens hineintreten – so hat jeder was von Fifi und Bruno! Wir beschweren uns über den Lärm, den wir früher in den Kneipen selbst gemacht haben! Zu guter letzt haben wir es in der Mainzer Straße trotz akutem Parkplatzmangel tatsächlich geschafft, einige Parkplätze in Fahrradstellplätze umzuwandeln. Zur täglichen Freude nach Feierabend. Bravo!
Und trotzdem wollen alle hierher…

Text: be süd

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