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Lunch Time

07.06.2017 – Die Grenzen der Fotografie

Mittwoch, 7. Juni 2017 | Text: Jörg-Christian Schillmöller

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

Auf dem Eierplätzchen erlebst Du immer die besten Geschichten. Vorgestern Abend taucht da plötzlich eine weiße Leinwand an zwei schwarzen Trägern auf – und davor steht eine junge Frau mit einem ziemlich orangefarbenen Rucksack und einer Kamera um den Hals: Anna Shapiro, 26. Bachelor in Köln, jetzt Master in Dortmund und gerade befasst mit dem Projekt „Die Grenzen der Fotografie“, für das Festival F2 in Dortmund (ihre Ausstellung gemeinsam mit den Kommilitonen beginnt am 30. Juni). Ich frage Anna, ob sie mir etwas mehr erzählt, und sie fragt, ob ich mich dafür fotografieren lasse. Und schon haben wir einen Deal. Anna interessiert sich für die Grenzen von Fotografie im öffentlichen Raum: einmal die rechtliche Grenze, also dass man nicht einfach so ganz ohne Zustimmung einen einzelnen Menschen fotografieren kann. Und dann die persönliche Grenze, das Überwinden der Distanz zu diesem Menschen, das leichte Sich-Unwohl-Fühlen mit einer Kamera in der Hand. Die Kölner Südstadt ist für Annas Projekt die erste Station, und das Eierplätzchen ist aus ihrer Sicht der ideale Ort für den Anfang: „Es sind viele Menschen hier, und sie haben Zeit.“

 

Die Frage, die sie den Menschen stellt, ist immer die gleiche: „Ich bin eine Fotografin, darf ich Sie fotografieren?“ Viele sagen nein. Erstmal. Und nach einem Gespräch sagen sie dann doch ja. Ziemlich professionell antwortet Anna auf meine Frage, was in den Gesprächen noch so alles gesagt wird: „Komm in die Ausstellung, dann kannst Du es Dir anhören.“ Denn die Antworten schneidet Anna mit. Sie ist übrigens gebürtige Russin aus Rostow am Don (nicht weit von der ukrainischen Grenze), lebt in Köln-Höhenberg und zögert nicht, als ich sie frage, ob sie als Fotografin hofft, eines Tages Geld zu verdienen: „Ja“, sagt sie selbstbewusst, „ich werde das beruflich machen“. Wer schauen will, was Anna macht, kann ihre Webseite besuchen: www.annashapiro.de. Euch wünsche ich heute Mittag guten Appetit – und seid nicht überrrascht, wenn womöglich Anna vor euch steht und fragt, ob sie ein Foto machen darf. Euer Jörg-Christian.

 

 

Restaurant Kabul: Die Philosophie von Restaurantbesitzer Suleiman Samae wäre schon Grund genug, in der Elsaßstraße 32 einzukehren: „Die Menschen kommen als Gäste und gehen als Freunde“, sagt er. Ein noch besserer Grund aber ist seine leckere, orientalisch-afghanische Küche. So bekommt ihr zum Lunch wechselnde Gerichte zu Mittag – im Juni als Kennenlernangebot für unglaubliche 5 €. Was es gibt, entscheidet das Angebot des Marktes. Das können zum Beispiel Teigtaschen sein, oder Hackbällchen mit Linsen. Und Suleimans Gastfreundschaft bekommt ihr gratis dazu.

 

Onkel Lillo: Eine echte Bereicherung für die Südstadt ist das Onkel Lillo in der Rolandstraße. Tradition plus Leichtigkeit plus guter Geschmack, alles auf Italienisch und frisch zubereitet. So bekommt ihr beim Onkel Lillo diese Woche in eurer Mittagspause leckere Spaghetti Napoli. Dazu noch einen kleinen Salat und anschließend einen italienischen Espresso (alles für 8,90 €). Wenn das nichts für euch ist, macht das aber auch nichts. Dann wählt doch einfach etwas aus der wöchentlich wechselnden abwechslungsreichen Karte – es gibt Fisch Fleisch, Pasta und natürlich Pizza. Zum Beispiel unter anderem Pizza della casa mit Mozzarella, Parmesan, Rucola und Parmaschinken. Oder ihr gönnt euch einfach die erlesene Käse- und Salamiauswahl auf der Platte für 11,90 €? Ganz schwere Entscheidungen sind das.

Außerdem ist in dieser Woche hier „Negroni Week„: Von jedem verkauften Negroni gehen 2 € an die Deutsche Knochenmarkspenderkartei DKMS. Das Getränk besteht aus Campari, Wermut und Gin.

 

Wippn’bk: Bei Nadja, Thomas und ihrem Team kann man wunderbar stilvoll Mittagessen gehen. Es gibt ein täglich wechselndes 2-Gang Menü für 12,50 €, oder auch nur den Hauptgang für 11,90 €. Das komplette 3-Gang-Menü gibt es für 14,90 €. 

Heute wird Euch Tomaten-Gurkensalat und anschließend Braten vom Thüringer Duroc-Schwein mit Rosmarinkartoffeln. Außerdem bekommt Ihr zum Lunch unter anderem frischen deutschen Spargel mit Sauce Hollandaise und neuen Kartoffeln (14,90 €), wahlweise auch zusätzlich mit gekochtem Schinken (17,90 €) oder Lachsfilet (18,90 €). Immer zu empfehlen: Die legendäre „Wippn’bks Currywurst“ mit Pommes Frites (7,90 €). Das Gute am Wippn’bk: von 18 bis 24 Uhr könnt ihr hier auch fein essen, dann gibt es für euch die Abendkarte. Abendkarte.

 

Epicerie Boucherie: Bei David zu essen, ist immer wieder ein Erlebnis. Heute gibt es beim charmanten Franzosen eine Suppe (4,50 €) oder eine Quiche mit Salat (7,20 €). Ihr könnt das alles auch kombinieren zu einem kleinen Menü: Getränk, Quiche mit Salat und Espresso (9,90 €). Einige Klassiker hat David jeden Mittag für euch: Boeuf bourguignon, Coq au vin oder Poulet à la normande (16,90 €). Und natürlich das Linsengericht mit glücklicher Mettwurst (9,90 €). Ich mag ja besonders gern die gerösteten Tartines, also große Brotscheiben mit köstlicher Auflage: Die Tartine du Jour (9,90 €) gibt es zum Beispiel als L’Auvergnate  –  Bleu d´Auvergne, Lauchgemüse und Walnüsse oder La Parisienne – Brie de Meaux, Apfel und Fleur de Sel. Und Desserts hat er natürlich auch: Legendär ist die Tarte aux Pommes (4,50 €), dazu passt der Espresso. David hat aber noch mehr: Ihr könnt bei ihm täglich frisches französisches Brot kaufen, außerdem Baguette und Croissant. Daneben hat er eine feine Auswahl an französischen Delikatessen für jeden Geschmack. Bon app‘!

 

Long Island Restaurant & Bar: Im Englischen nennt man eine solche Aussicht „scenic“, nämlich die im Long Island Grill&Bar, fußnah zur Südstadt im gläsernen Kap am Südkai. Während der Rhein direkt vor euren Augen Richtung Dom fließt, könnt ihr euren Lunch mit einer feinen Suppe (5,50 €) oder einem gemischten Salat (4,50 €) beginnen. Chefkoch Alen Radic bietet Euch diese Woche Lachs-Spinat-Spargel-Strudel mit Safrancreme und Salat (9,50 €). Oder Ihr entscheidet Euch für die Albondigas – Fleischbällchen mit Tomatensud und Reis (11,50 €). Fleischfreunden empfehlen wir  Burger oder Steak mit Pommes Frites (14,50 €).

 

FILOS: Immer wieder eine gute Wahl in der Merowingerstraße – und das auch mittags. Ihr könnt euch täglich zwischen zwei „business lunch“ für 9,90 € entscheiden. Im Preis enthalten ist eine Vorspeise und ein alkoholfreies Getränk. Auf der Speisekarte findet Ihr viele weitere frische Gerichte mit Fisch, Fleisch oder ohne Fleisch. Bratkartoffeln mit zwei Bio-Spiegeleiern an Salat (7,50 €) zum Beispiel. Und einen bunten Salat mit Putenstreifen, Champignons und Sojasauce (9,50 €).

 

Nale – In der Darmstädter Straße 19 könnt ihr nicht nur sehr gemütlich, sondern auch sehr lecker Pause machen – und das bei sechs Gerichten pro Woche. Diese Woche gibt es zum Beispiel – und das ist mein Favorit – Gelbes Thai-Curry mit Gemüse, Hähnchen & Jasminreis (leicht scharf) (6,70 €) oder köstliches Orangen-Couscous mit Möhren, Rosinen, Cashews und Hähnchen (6,70 €). Aber es geht auch noch exotischer: Sehr gut klingt auch Vietnamesischer Reisnudelsalat mit Spitzkohl und Birnen (6,50 €). Hach, wie soll man sich da bloß entscheiden? Oder einfach jeden Tag ein anderes nehmen? Es gibt übrigens immer auch eine Gemüsequiche, das Stück für 4,50 €. Sie wechselt täglich und ist immer lecker. Herrlich.

 

Bäckerei Mauel 1883 (Filiale Rheinauhafen): Wie schön, dass es die Bäckerei und Konditorei auch im Rheinauhafen gibt. Immer eine gute Wahl, wenn man bei einem Spaziergang am Ufer eine kulinarische Pause einlegen möchte. Es gibt vegane Süßkartoffel-Chili-Cremesuppe, Gyrossuppe, Linseneintopf mit Speck und Gemüseeintopf mit Speck für jeweils 4,50 €. Für mehr Hunger stehen heute der Mauels Giant Burger mit Rosmarin Wedges (6,50 €) und Kartoffel-Möhrenstampf mit Rahmspinat und Spiegeleiern (6,50 €) auf dem Programm. Jeden Tag bekommt ihr bei Mauel den leckeren Kartoffelsalat – mit Frikadelle, Bockwurst oder Mettwurst  (5,25 €) oder den Klassiker schlechthin: eine Quiche mit Spinat oder Brokkoli oder Thunfisch (2,35 €). Das dürften Gründe genug sein, einen Zwischenstopp bei Mauel einzuplanen, oder?

 

Vringstreff: Von 12 Uhr bis 14 Uhr gibt es heute einen pikanten Grillteller (verschiedene Fleischsorten) mit Tsatsiki, Hirtensalat und Backkartoffeln (€ 2,40 / € 5,00) oder Salatbouquette mit Folienkartoffel und Kräuterquark (€ 2,40 / € 5,00). Zum Nachtisch lockt noch ein Schwarzwaldbecher: Schokoladenpudding mit Kirschgrütze und Sahne (€ 1,20/€ 2,00). Ab 15 Uhr gibt es Kaffee und leckeren Kuchen.

Achtung: Heute wird hier die Ausstellung „Kunst wie sie mir gefällt“ eröffnet, mit Bildern von Evelyn Hutflies. Zu sehen sind die Werke noch bis zum 5. Juli immer montags bis donnerstags von 12 – 17 Uhr und freitags von 9 – 12 Uhr.

 

Calypso Grillbar: Wenn ihr mediterrane Gedanken habt, solltet ihr mittags mal in das Bistro von Annoula Sidiropoulou auf der Merowingerstraße gehen: Hier bekommt ihr das Feinste von der griechischen Speisekarte, alles natürlich knackfrisch. Heute gibt es zum Beispiel Souvlaki mit Pommes und Salat (8,70 €) oder Bifteki Hacksteak mit Kartoffeln und Salat (8,70 €). Probieren solltet ihr auch den griechischen Bauernsalat (kl. 3,50 € oder gr. 7,00 €) oder das Mousaka mit Auberginen, Kartoffeln und Hackfleisch mit Salat (7,80 €). Klein, aber fein, dieses Bistro.

 

Bäckerei Mauel 1883 (Filiale Severinstraße). Hier stimmt aber auch alles, von der Einrichtung über den Duft bis zu den Backwaren. Die Traditionsbäckerei Mauel auf der Severinstraße hat schon morgens für euch einen Kaffee, na klar. Die Kuchen, Brötchen und Brote sind alle aus der Eigenproduktion, keine Frage. Fertigteig? TK-Brötchen? Pustekuchen. Peter Mauel würde sowas im Leben nicht in den Ofen schieben. Mittags bekommt ihr in der feinen Bäckerei immer was für den kleinen Hunger: belegte Brötchen, Kartoffelsalat mit Frikadelle, leckere Teilchen, Kuchen und Sahnetörtchen. Außerdem, tataaa: Es gibt auch frische Waffeln mit Kirschen und Sahne. Adresse: Severinstraße 38, 50678 Köln.

 

Naturmetzgerei Hennes: Die Redaktion der Genusszeitschrift „Feinschmecker“ hat die Südstadt-Metzgerei auf der Severinstraße zu den besten ihrer Gilde in ganz Deutschland gewählt. Mehr Infos unter Feinschmecker.

 

Wagenhalle: Heute ist hier geschlossene Gesellschaft, darum kann ausnahmsweise kein Mittagstisch angeboten werden.

 

Capricorn i Aries: Das Restaurant ist mittwochs geschlossen!

 

PS: Wer Geschichten aus dem Veedel für unseren Lunch-Newsletter hat, kann uns einfach eine Mail schicken: redaktion@meinesuedstadt.de

Text: Jörg-Christian Schillmöller

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