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Lunch Time

18.07.2017 – „Quäl Dich, Du Sau!“

Dienstag, 18. Juli 2017 | Text: Stefan Rahmann

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

Die Gesichtszüge vor Anstrengung entglitten. Die Hände taub vom verkrampften Umklammern des  Lenkers. Die Oberschenkel brennen, die Muskulatur ist schon seit Stunden zum Zerreißen gespannt.

Die Gesichtszüge vor Anstrengung entglitten. Die Hände taub vom verkrampften Umklammern des  Lenkers. Die Oberschenkel brennen, die Muskulatur ist schon seit Stunden zum Zerreißen gespannt. Der Arsch ist wund, Details haben hier nichts zu suchen. Unbarmherzig knallt die Sonne vom azurblauen Himmel. Die tränenden Augen versuchen, das Hinterrad des Vordermannes zu fixieren. Lange, giftige Anstiege wechseln sich ab mit viel zu kurzen Abfahrten. Nein, es geht hier nicht um Jan Ullrich, der vor genau 20 Jahren die Tour de France gewonnen hat. Es geht nur um mich. Ich war ein paar Tage auf dem Rad unterwegs. Der sengenden Sonne bin ich hin und wieder auf dem wirklich empfehlenswerten Oder-Neiße-Radweg zwischen Görlitz und Greifswald begegnet. Sie schien meistens aus der Richtung, aus der auch der Gegenwind kam. Aber zurück zu Jan Ullrich. Die, die wie ich vor 20 Jahren ganze Nachmittage damit verbracht haben, im Fernsehen 150 Jungs beim Hochleistungs-Radeln durch Frankreich zuzugucken, dürfen ihn übrigens Ulle nennen. Damals war sich die Nation einig: Alle für Ulle. Der wurde nach dem grandiosen Sieg menschlich und erschien die nächsten Jahre zum Tour-Beginn immer mit eine kleinen Plautze. Nach einer Woche hatte er sich sein Übergewicht auf den flachen Etappen abgestrampelt und es ging auf zwei Rädern hinauf in die französischen Skigebiete. Da hatte unser Ulle dann regelmäßig das Nachsehen. Lance Armstrong hatte halt einfach die schnelleren Mehrkornbrötchen und den antrittsstärkeren Multivitaminsaft. Warum ich diesen Quatsch erzähle? Wenn mir auf der Fahrt nach Greifswald der Gegenwind den Regen ins Gesicht peitschte, hielt mich eigentlich nur der Satz von Rolf Aldag im Sattel, den er seinem Teamkollegen Ulle in jenem glücklichen Sommer 97 ins Gesicht schleuderte: „Quäl Dich, Du Sau!“ Diese vier Worte wurden zu meinem Mantra. Ich habe übrigens jeden Tag der Reise genossen. Aber das Essen in der Südstadt ist besser als an der deutsch-polnischen Grenze. Haut rein, Stefan

 

FILOS: Täglich wechselt das Mittagsangebot im Filos auf der Merowingerstraße. Heute bekommt Ihr wie immer einen täglich wechselnde „Business Lunch“ mit Vorspeise und zwei Hauptgerichte zum Auswahl für 9,90 €. Heute wählt Ihr nach Tomatensuppe zwischen Quiche mit Spinat und Feta Käse gefüllt an Saisonsalat und Penne mit Hähnchenbrust in provençalischer Sauce. Auf der Speisekarte findet Ihr viele weitere frische Gerichte mit Fisch, Fleisch oder ohne Fleisch. Zum Beispiel Weißwein-Risotto mit Spargel, Kirschtomaten, Rucola und Parmesan (8,50 €). Oder Gnocchi in Salbeibutter mit Tomate und Parmesan (7,50 €). Wer das Filos nicht kennt, hat die Südstadt verpennt. Geht hin, das ist da sehr lecker. Filos, Merowinger Straße 42, 50677 Köln

 

Onkel Lillo: Das italienische Eck-Bistro ist neu dabei. Für die Mittagspause gibt es den Business-Lunch „Il Pranzo“, der wöchentlich neu zusammengestellt wird. Es gibt klassische Lasagne (8,90 €), oder Gnocchi al Ragù (10,90 €) oder Tortellini Prosciutto e Parma (11,90 €), alles jeweils mit einem Beilagensalat und einem italienischen Espresso oder einer Kugel Eis. Die Karte bietet italienische Klassiker, Fleisch, Fisch, Pasta und Pizza. Pizza della Casa zum Beispiel, mit italienischem Mozzarella, gehobeltem Parmesan, Rucola und Parmaschinken. Oder Spaghetti al pesto rustico aus Rucola, getrockneten Tomaten, Parmesan und Piniekernen. Und anschließend einen italienschen Espresso. Delizioso.  Onkel Lillo, Rolandstr. 9, 50677 Köln

 

Nale – Heute empfehlen wir Euch mal was Schlichtes, Probiert mal die superleckere Gemüsequiche, täglich wechselnd. Die Portion kostet 4,50 €. Es gibt aber natürlich auch was Ausgefallenes wie zum Beispiel die Purple-Power-Bowl mit Edamame, Gurke, Zucchini, Quinoa, Cashews und Heidelbeeren (+ Extra Feta 0,50 €) für  6,50 € oder Couscous mit Zucchini und Hähnchen in Basilikum-Limetten-Pesto (6,70 €). Das ist sehr zu empfehlen. Und ansonsten ist die Tageskarte wieder voll mit allerlei Leckereien, die gerne auch mitgenommen werden können.  Nale – Café und Bistro, Darmstätter Straße 19, 50678 Köln

 

Bäckerei Mauel 1883 (Filiale Rheinauhafen) – Die Bäckerei Mauel bietet in ihrer Filiale im Rheinauhafen (Im Zollhafen 22) ab sofort einen kleinen Mittagstisch mit täglich wechselnden Suppen, Eintöpfen und anderen Gerichten, der auch den großen Hunger stillt. Heute gibt es vegane Erbsen- Minz-Cremesuppe und Türkische Linsensuppe, Erbseneintopf mit Speck oder Gulaschsuppe für je 4,50 €. Außerdem bekommt Ihr Pasta mit Spinat-Gorgonzolasauce (6,50 €), oder Crunchy-Chicken-Burger mit hausgemachter Sauce und gemischtem Salat (6,50 €). Täglich findet Ihr bei Mauel Kartoffelsalat mit Frikadelle, Bockwurst oder Mettwurst  für 5,25 €. Spinat-, Brokkoli und Thunfischquiche gibt es ebenfalls jeden Tag für 2,35 €. Mauel 1883 – Filiale Rheinauhafen, Im Zollhafen 22, Rheinauhafen

 

Restaurant Kabul: Die orientalisch afghanische Küche ist von der Kulinarik Indiens, Persiens und Chinas beeinflusst. Das Essen ist allerdings meistens nicht sehr scharf, sondern vielmehr schön würzig. Zu den klassischen Gewürzen gehören Safran, Zimt und Kardamom, aber auch Kurkuma, Minze oder Koriander. Suleiman Samae bereitet verschiedene, täglich wechselnde Mittagsgerichte zu, zum Beispiel Hackfleischbällchen mit Linsen, oder Teigbällchen oder Hähnchenspieß mit Reis. Restaurant Kabul, Elsaßstraße 32, 50677 Köln

 

Capricorn i Aries: Chefkoch Martin Kräber und sein Team bieten Euch heute Zwei-Gänge-Menüs vom Feinsten. Als Vorspeise zum Beispiel marinierter Kalbstafelspitz mit Paprikasauce oder Polenta mit Gorgonzola-Honigcreme und Spinat. Als Hauptgang wählt man Coq au vin mit Wurzelgemüse oder Safranrisotto mit Pilzragout und wer dann noch einen krönenden Abschluss braucht, voilà: marinierte Mango mit Creme Chantilly oder gemischten Käse. Das Drei-Gänge-Menü kostet 24,50 Euro. Zusätzlich gibt es nun ganztägig eine Plat du jour. Die bekommt man für 14,50 Euro. Und man kann auch mittags auch à la carte essen. Da ist garantiert für jeden etwas dabei. Die ausgesuchte Weinkarte verführt dazu, schon in der Mittagspause den Genuss perfekt zu machen mit einem Gläschen!  Das Capricorn i Aries ist 2016 übrigens wieder in den Guide Bib Gourmand Deutschland aufgenommen worden. Capricorn i Aries Brasserie, Alteburger Straße 31, 50678 Köln

 

Wagenhalle: Das Team der Wagenhalle serviert Euch heute nach einem Glasnudelsalat mit Chili, Frühlingslauch und Sesam wie gewohnt zwei Business-Menüs, eines mit Fleisch – Zitronenhuhn mit Kartoffelpüree, Wurzelgemüse und Thai-Curry Schaum (12,50 €) und ein vegetarisches  – Kartoffelcurry mit Kichererbsen, Spinat und Limettenschmand (11,00 €). Im Preis enthalten ist ein Softdrink, ein Heißgetränk ohne Alkohol, ein Kölsch oder ein Gläschen Saisonwein. Wagenhalle, Vondelstraße 4-8, 50677 Köln.

 

Vringstreff: Von 12 Uhr bis 14 Uhr gibt es heute gedämpfte Hähnchenbrust an Ingwer-Orangensauce auf Karotten mit Kartoffelgratin (2,40 €/ 5,00 €). Oder 3 Spiegeleier auf Bratkartoffeln und Salat (2,40 €/ 5,00 €). Zum Dessert bekommt Ihr „Pfirsich Melba“ (1,20 € / 2,00 €). Ab 15 Uhr gibt es Kaffee und leckeren Kuchen. Vringstreff e.V., Im Ferkulum 42, 50678 Köln.

 

Long Island Restaurant & Bar: Im Rheinauhafen mit wunderschönem Blick auf den großen Fluss gelegen, bringt uns das Restaurant ein Stück New York an den Rhein. Chefkoch Alen Radic bietet Euch wie gewohnt Salate, Pasta und Fleisch. Heute empfehlen wir Penne mit getrockneten Tomaten, Rucola, Pinienkernen und Parmesan (10,50 €), Quiche Lorraine mit Kräutercreme und Salat (8,50 €) und Wolfsbarsch mit Orangen-Risotto und Fenchel (14,50 €). Oder Ihr entscheidet Euch bei kleinem Hunger für  die Tagessuppe für 5,00 €. Immer frisch und in bester Qualität, auch zum Mitnehmen. Long Island.Restaurant & Bar, Agrippinawerft 30, 50678 Köln

 

Bäckerei Mauel 1883 (Filiale Severinstraße) – Der Duft von frisch gebackenen Brötchen liegt in der Luft: Die Traditionsbäckerei Mauel auf der Severinstraße  ist der Treffpunkt für einen frühen Kaffee. Die Kuchen, Brötchen und Brote werden im Unternehmen selbst hergestellt. Auch damit unterscheidet sich das Unternehmen deutlich von den Großbäckereien mit ihren vielen Filialen. Fertigteige und Tiefkühlbrötchen kommen bei Peter Mauel nicht in den Ofen. Wer am Mittag nicht zu viel Zeit hat und etwas Kleines sucht, findet hier eine leckere Auswahl an belegten Brötchen, Kartoffelsalat mit Frikadelle, Teilchen, Kuchen und Sahnetörtchen. Und ab sofort gibt es auch frische Waffeln mit Kirschen und Sahne. Mauel 1883 – Filiale Severinstraße, Severinstraße 38, 50678 Köln

Naturmetzgerei Hennes: Zum sechsten Mal in Folge hat die Redaktion der Genusszeitschrift „Feinschmecker“ die Metzgerei auf der Severinstraße zu den besten ihrer Gilde in ganz Deutschland gewählt. Mehr Infos unter „Feinschmecker„. Naturmetzgerei Hennes, Severinstraße 20, 50678 Köln

 

PS: Wer Geschichten aus dem Veedel für unseren Lunch-Newsletter hat, kann uns einfach eine Mail schicken: redaktion@meinesuedstadt.de

 

Text: Stefan Rahmann

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