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Lunch Time

20.12.2016 – Kein bisschen heiter-besinnlich

Dienstag, 20. Dezember 2016 | Text: Stefan Rahmann

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

„Ich bin Max Schulz, unehelicher, wenn auch rein arischer Sohn der Minna Schulz … zur Zeit meiner Geburt Dienstmädchen im Hause des jüdischen Pelzhändlers Abramowitz.

„Ich bin Max Schulz, unehelicher, wenn auch rein arischer Sohn der Minna Schulz … zur Zeit meiner Geburt Dienstmädchen im Hause des jüdischen Pelzhändlers Abramowitz. An meiner rein arischen Herkunft ist nicht zu zweifeln […] Wer mein Vater war, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, aber er war bestimmt einer von den fünfen: der Fleischer Hubert Nagler, der Schlossermeister Franz Heinrich Wieland, der Maurergehilfe Hans Huber, der Kutscher Wilhelm Hopfenstange oder der Hausdiener Adalbert Hennemann.“ Mit diesen Worten beginnt der Roman „Der Nazi und der Friseur“ von Edgar Hilsenrath. So gar nicht heiter-besinnlich, wie so vieles gerade, ist das, was morgen und übermorgen Abend im Freien Werkstatt Theater gegeben wird.  „Der Nazi und der Friseur“ ist die Geschichte von Max Schulz, geboren in „zweifelhaften Umständen“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts, später Mitglied der SS und Massenmörder im KZ, der auch seinen jüdischen Schulfreund Itzig Finkelstein ermordet. Nach dem Krieg nimmt er dessen Identität an, wandert nach Israel aus, kämpft dort in der Untergrundorganisation Haganah gegen die Briten  und avanciert schließlich als Friseursalon-Besitzer in Jersualem zum geachteten Mann. Schwere Kost, Gott weiß. Die Bühnenfassung des Romans, die Judith Kriebel geschrieben hat, rührt an Grundfragen von Ethik, Schuld und Moral. Der Autor, Edgar Hilsenrath, Sohn eines jüdischen Kaufmanns, überlebte das NS-Terror-Regime in einem Ghetto in Rumänien und arbeitete später in New York als Schriftsteller. „Der Nazi und der Friseur“ erschien 1967 auf Englisch in den USA. In Deutschland lehnten 60 Verlage die Veröffentlichung ab. Ein Täter, der in Ich-Form über die NS-Zeit schrieb, war undenkbar in einer Zeit, in der Theodor Adorno meinte, es sei „barabarisch, nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben“. Erst 1977 wagte der Kölner Literarische Verlag Helmut Braun die Veröffentlichung. Einer der ersten, der eine durchweg positive Rezension schrieb, war Heinrich Böll. Und die Kritik auf unserer Seite war überschwänglich und  nachdenklich zugleich. Die Vorstellungen im Freien Werkstatt Theater, Zugweg 10, am Mittwoch und am Donnerstag beginnen um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 18 Euro. Geht vorher ins Restaurant und haut rein, Stefan

 

 
FILOS: Täglich wechselt das Mittagsangebot im Filos auf der Merowingerstraße. Ab heute bekommt Ihr ein „Business Lunch“ für 9,90 €. Heute gibt es Kürbissuppe als Vorspeise. Als Hauptgericht wählt Ihr zwischen Pappardelle mit Hühnerbrust in Raselhanautrahm und Tortellini mit Käsefüllung in Tomatensauce. Dazu gibt es ein alkoholfreies Getränk nach Wahl. Auf der Speisekarte findet Ihr frische Gerichte mit Fisch, Fleisch oder vegetarisch. Als Dessert gibt es Creme brûlée (€ 5,00) oder griechischen Joghurt mit Obst und Honig (€ 5,00).

 

485Grad: Der kleine Pizzaladen mit den großen Pizzen. Zu Mittag gibt es dort heute ein Spezialmenü das aus Pizza „Margherita“ oder Medium Size „Margherita“ mit kl. „Garten Eden“ Salat, dazu einem Softdrink für € 8,90 besteht. Doch könnt Ihr natürlich auch aus der Karte wählen. Da gäbe es zum Beispiel die Pizza „Hellboy” mit Tomaten, Fior di Latte Mozzarella, Chorizo, Iberico Negra, Oregano, Chilihonig und Pimenton de la Vera  (12,00 €), zum Schluss etwas Süsses, zum Beispiel Omas Schokopudding im Weckglas (3,80 €).

 

Wippn’bk: Nadja, Thomas & das Wippn’bk-Team servieren Euch zwischen 12 Uhr und 15 Uhr das Mittagsmenü. Heute gibt es Kürbis-Ingwersüppchen als Vorspeise und geschnetzeltes vom Thüringer Durocschwein mit Champignons und hausgemachtem Serviettenknödel als Hauptspeise (11,90 €). Als vegane Gericht bekommt ihr heute Grünkernrisotto mit Gemüse und Tofu (11,90 €). Außerdem gibt es von der Mittagskarte  Ziegenkäse mit Honig in Brickteig gebacken auf Rucolasalat mit Himbeerdressing (€ 11,50) und die legendäre „Wippn’bks Currywurst mit Pommes Frites. In der Zeit von 18 – 24 Uhr gilt die Abendkarte im Restaurant am Ubierring.

 

Capricorn i Aries: Chefkoch Martin Kräber serviert heute den Plat du Jour (€ 14,50) oder das 3-Gang-Menü (€ 24,50). Darin findet Ihr zum Beispiel: Gazpachomit Croutons oder Tranchen vom Thunfisch mit Fenchelsalat als Vorspeise. Als Hauptspeise wählt Ihr zwischen Degenfischfilet mit gedünstetem Romanasalat oder Risotto mit Pfifferlingen unter anderen Gerichten. Als Dessert gibt es marinierte Erdbeeren mit Joghurteis oder gratinierte Beeren mit Basilikumsorbet. Im Guide Michelin 2016 ist das Capricorn i Aries übrigens wieder mit ein Bib Gourmand aufgenommen. Darüber freuen wir uns sehr!

 

Wagenhalle: Das Team der Wagenhalle serviert Euch heute zuerst eine Rote Bete Suppe mit Créme fraîche und Schnittlauch als Vorspeise. Danach isst man entweder Tafelspitz mit Wurzelgemüse, Bouillonkartoffeln und frischem Meerrettich (inkl. Getränk für € 12,50), oder als vegetarische Hauptspeise Caesar Salad mit Parmesan, Croûtons und confierten Kirschtomaten (inkl. Getränk für € 11,-). Außerdem gibt es das Pulled Pork mit Brioche, BBQ Sauce, Drillingen und Coleslaw (€ 12,50),  Flammkuchen mit Kräuterschmand, Lauch, Speck und Zwiebelcrunch (€ 9,50) oder die Bouillabaisse „Wagenhalle“ mit Sauce Rouille & Comté Crostini (€ 9,50 €, bzw. groß für € 15,50).

 

Vringstreff: Von 12 Uhr bis 14 Uhr gibt es heute, Zwiebelbraten vom Schwein an Zwiebel-Jus, Eierknöpfle und grüner Salat (€ 2,20 / € 5.-) als vegetarisches Gericht bekommt Ihr heute Pesto Gnocchi auf Rucola, Paprika und Champignons (€ 2,20 / € 5.-). Außerdem erwarten Euch eine leckere Suppe, ein Pastagericht, Salate und eine Auswahl an Desserts.

 

Long Island Grill & Bar: Im Rheinauhafen mit wunderschönem Blick auf den Fluss gelegen, bringt uns das Restaurant ein Stück New York an den Rhein. Chefkoch Alen Radic bietet Euch diese Woche z.B. für vorneweg einen kleinen, gemischten Salat für 4,50 €  oder eine Suppe für 5,50 €. Satt wird man mit dem winterlicher Salat mit Wild-Geflügel-Confit, Äpfel und Feigen (11,50 €) oder der Amarettini-Ravioli mit Kürbis, Salbeibutter und Grüner Spargel (10,50 €). Es gibt auch Lasagne mit Ricotta, Spinat und Pinienkerne (9,50 €) oder  Steak & Frites für 14,50 €. Zum Nachtisch eine Panna Cotta mit Pflaumenragout (5,50 €).  Wer nur Zeit für einen Lunch auf die Hand hat, kann z.B.ein Club-Sandwich für 9,50 € oder den Wrap Pulled Pork mit BBQ Sauce und Krautsalat für 8,50 € mitnehmen.

 

Bento Box: Das Sushi-Restaurant am Ubierring ist schon seit Jahren eine feste Größe im Viertel. Und hat zudem auch nicht nur Sushi im Repertoire. In den saisonalen Spezialangeboten zum Beispiel bekommt Ihr Ginger-Lime Hähnchenbrust auf Salat (€9,50) oder Spargel Mango Maki (6 Stk. für 4,60 €). Oder doch lieber ganz klassisch den Sushi Mix xl mit einem Mix aus 2 Lachs Nigiri, 2 Thunfisch Nigiri, 2 Vegetarian Io, 2 Lachs Maki, 2 Rettich Maki und 2 Thunfisch Maki (€12,90).

 

Calypso Grillbar: Das kleine Bistro von Annoula Sidiropoulou auf der Merowingerstraße bietet den Gästen griechische Spezialitäten frisch zubereitet. Heute bekommt Ihr Keftedes – griechische Frikadellen – mit Tomatensauce (€ 9,20), Bifteki Hacksteak mit Kartoffeln und Salat (€ 8,70). Außerdem gibt es auch griechischen Bauernsalat (kl. 3,50 € oder gr. 7,- €), Pizza oder Nudelgerichte.

 

Epicerie Boucherie: David ist wieder offen und bietet Euch heute eine wärmende Suppe (€ 4,50) und verschiedene Quiches mit Salat (€ 7,20). Als Mittagsmenü dürft Ihr ein Getränk, Quiche mit Salat und Espresso (€ 9,90) geniessen. Sonst könnt Ihr die Tartine du Jour (€ 9,90) probieren zum Beispiel L´Auvergnate – Bleu d´Auvergne, Lauchgemüse und Walnüsse oder La Parisienne – Brie de Meaux, Apfel und Fleur de Sel zum Schluß als Dessert Tarte aux Pommes (€ 4,50) und ein Espresso.  Bei David bekommt Ihr jedem Tag frisches französisches Brot, Baguette und Croissant. Außerdem gibt es eine große Auswahl an französische Delikatessen, süße und herzhafte, und selbstverständlich auch Wein.

 

Bäckerei Mauel 1883 (Filiale Severinstraße) – Der Duft von frisch gebackenen Brötchen liegt in der Luft: Die Traditionsbäckerei Mauel auf der Severinstraße  ist der Treffpunkt für einen frühen Kaffee. Die Kuchen, Brötchen und Brote werden im Unternehmen selbst hergestellt. Auch damit unterscheidet sich das Unternehmen deutlich von den Großbäckereien mit ihren vielen Filialen. Fertigteige und Tiefkühlbrötchen kommen bei Peter Mauel nicht in den Ofen. Wer am Mittag nicht zu viel Zeit hat und etwas Kleines sucht, findet hier eine leckere Auswahl an belegten Brötchen, Kartoffelsalat mit Frikadelle, Teilchen, Kuchen und Sahnetörtchen. Und ab sofort gibt es auch frische Waffeln mit Kirschen und Sahne.

Naturmetzgerei Hennes: Zum sechsten Mal in Folge hat die Redaktion der Genusszeitschrift „Feinschmecker“ die Metzgerei auf der Severinstraße zu den besten ihrer Gilde in ganz Deutschland gewählt. Mehr Infos unter „Feinschmecker„.

 

Nale – Das Restaurant bleibt bis zum 08.01.2016 geschlossen.

 

PS: Wer Geschichten aus dem Veedel für unseren Lunch-Newsletter hat, kann uns einfach eine Mail schicken: redaktion@meinesuedstadt.de

 

Text: Stefan Rahmann

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