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Kolumne

Aberglaube

Samstag, 14. April 2012 | Text: be süd

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Ich gratuliere Ihnen! Sie haben Freitag den 13ten erfolgreich überstanden! Während die einen sich den Kopf darüber zerbrechen, wie sie diesen Tag bloß überstehen werden, schmunzeln andere. Man kennt die Klassiker: Vorsicht, vor der schwarzen Katze!

Ich gratuliere Ihnen! Sie haben Freitag den 13ten erfolgreich überstanden! Während die einen sich den Kopf darüber zerbrechen, wie sie diesen Tag bloß überstehen werden, schmunzeln andere. Man kennt die Klassiker: Vorsicht, vor der schwarzen Katze! Lauf nicht unter einer Leiter durch und: Nicht ärgern, „Vogelkacke bringt Glück!“ (ich weiß wovon ich rede!) Ist es alles Humbug, oder ist wirklich was dran? Aberglaube findet man in vielen Kulturen. Aber ist er überall gleich, oder ist das Unglück des einen das Glück des anderen? Die Zahl 13, im deutschen Volksmund „Dutzend des Teufels“ genannt, gilt bei den Deutschen und bei den Amerikanern als Unglückszahl. Ob Humbug oder nicht, viele Hotels verzichten auf die Zimmernummer 13, Flugzeuge haben keine Reihe 13 und Hochhäuser lassen das 13te Stockwerk aus! Es wird nachgesagt, dass der amerikanische Börsenmakler und Autor Thomas W. Lawson der Vater des Freitag den 13.ten ist. 1907 kam sein Buch „Freitag der 13.te“ heraus, in dem ein Broker sich einen solchen Tag aussucht, um die Börse zum Einsturz zu bringen. Die Bücher wurden Bestseller. Übrigens nach Lawson wurde ein Schiff getauft. Es ging unter. An einem Freitag dem 13ten. Zufall, Pech oder Marketing?

Aberglaube ist nicht gleich Aberglaube. Was für den einen Böses bedeutet, ist für den nächsten ein Glücksbringer. Im Jahr 2012 gibt es Freitag den dreizehnten drei Mal! Das nächste Mal am 13. Juli. Alle guten Dinge sind drei?!

In der jüdischen Tradition sowie in Italien und Japan, ist die Zahl „13“ eine Glückszahl! In China steht die Zahl „13“, als die oberste Weisheit im Universum. Pech und Unglück dagegen verbinden abergläubische Italiener und Brasilianer mit der Zahl 17. In China und Japan ist es die 4, die ein böses Omen mit sich führt.

Vorsicht vor „Muti“ ! Nein, das hat nichts mit der Schwiegermutter zu tun. „Muti“ ist eine traditionelle Heilkunst aus Südafrika und im südafrikanischen Fußball weit verbreitet. Um dem Team zum Sieg zu verhelfen, werden die spirituellen Dienste von Traditionsmedizinern, in Anspruch genommen. Es werden vor dem Anpfiff, Teile des Rasens, mit einer Salzmischung besprengt. Ob das was bringt? Nichtgläubige meinen, es zerstört den Rasen!

Aberglaube ist nicht auf Anhieb zu verstehen. Wenn ein Hund in der Türkei bellt, müssen die Hausschuhe umgedreht werden. Wo man in den USA auf Holz klopft „Knock on Wood“, reicht in der Türkei eine Berührung. Achtung – donnerstags Wäsche waschen, so wird gesagt, macht reich. Her mit dem Dreckszeug! Wer in Deutschland in seiner eigenen Wohnung pfeift, pfeift das Geld heraus. Wenn man in der Türkei nachts pfeift, ruft es die Teufel an, und unter einem Regenbogen durchgehen, ändert das Geschlecht Mann/Frau.

Wundern Sie sich nicht, wenn Ihnen zu Beginn Ihrer Heimreise ein Glas Wasser hinterher gegossen wird. In manchen Kulturen glaubt man, dass die Reise dann so reibungslos und leicht wie fließendes Wasser verläuft. Vorsicht ist geboten beim Geschenkemachen! Wer seinem Partner Schuhe schenkt, riskiert, dass dieser wegläuft. Nein – ich habe keinen „Tick“ und auch nichts im Auge: „Mit dem rechten Auge zwinkern bedeutet Gesundheit, mit dem linken, Reichtum!“ (www. multikulti–ladies.foren.city.de.) Ich zwinkere mit beiden Augen! Aberglaube kann man wissenschaftlich nicht beweisen, doch …„Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als Eure Schulweisheit sich erträumen lässt“ (Hamlet).

Text: be süd

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