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Kolumne

Ausgeträumt!

Montag, 29. April 2013 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Es ist aus! Das Spiel ist aus! Aus der Traum! Mal ganz ehrlich….eigentlich war für mich das Thema Relegation bereits am vergangenen Montag nach dem enttäuschenden Unentschieden in Duisburg durch.

 

Für alle anderen FC-Fans ist seit dem Spiel meiner Geißböcke am Sonntag gegen 1860 München klar, dass das Thema Relegationsplatz und ein möglicher Aufstieg in Liga eins nun endgültig beendet ist. Wir planen für ein weiteres Jahr in Liga zwei. Das ernüchternde 1:1 – Unentschieden gegen die „Löwen“ hatte uns auf den Boden der Rasenrealität zurückgeführt. Mein Frust ist dennoch groß! Zwei Unentschieden in Folge, die sich wie Niederlagen anfühlten. Dabei hatte mein Sonntag so toll angefangen.

 

Mit Sonnenschein und guter Laune machte ich mich auf den Weg zum Heimspiel gegen 1860 München ins Stadion. Trotz Severinslauf und Auseinandersetzungen zwischen Fans beider Lager am Barbarossaplatz schaffte ich es pünktlich ins Stadion. Die Südkurve glänzte mal wieder mit einer Wahnsinns-Choreo, und Trainer Stanislawski brachte meinen Wunschgeißbock „Pritsche“ Przybylko von Beginn an. Der torhungrige Jung-Geißbock in der Startelf – so gefällt mir das! Alles perfekt! Naja, fast.

Es ist aus! Das Spiel ist aus! Aus der Traum! Mal ganz ehrlich….eigentlich war für mich das Thema Relegation bereits am vergangenen Montag nach dem enttäuschenden Unentschieden in Duisburg durch.

 

Für alle anderen FC-Fans ist seit dem Spiel meiner Geißböcke am Sonntag gegen 1860 München klar, dass das Thema Relegationsplatz und ein möglicher Aufstieg in Liga eins nun endgültig beendet ist. Wir planen für ein weiteres Jahr in Liga zwei. Das ernüchternde 1:1 – Unentschieden gegen die „Löwen“ hatte uns auf den Boden der Rasenrealität zurückgeführt. Mein Frust ist dennoch groß! Zwei Unentschieden in Folge, die sich wie Niederlagen anfühlten. Dabei hatte mein Sonntag so toll angefangen.

 

Mit Sonnenschein und guter Laune machte ich mich auf den Weg zum Heimspiel gegen 1860 München ins Stadion. Trotz Severinslauf und Auseinandersetzungen zwischen Fans beider Lager am Barbarossaplatz schaffte ich es pünktlich ins Stadion. Die Südkurve glänzte mal wieder mit einer Wahnsinns-Choreo, und Trainer Stanislawski brachte meinen Wunschgeißbock „Pritsche“ Przybylko von Beginn an. Der torhungrige Jung-Geißbock in der Startelf – so gefällt mir das! Alles perfekt! Naja, fast. Kleinlaut muss ich zugeben, dass Aston Martin als Trikotsponsor (bei 1860) schon einen etwas anderen Sound hat als wir mit Rewe. Wenn man bedenkt, dass die Gäste aus  München auswärts die drittbeste Mannschaft in Liga zwei sind, hatten meine Geißböcke das Spiel in den ersten 20 Minuten völlig im Griff.  Die frühe Führung durch das Tor von Ujah (7.) war mehr als verdient. Es machte richtig Spaß dem Fußballspiel meines FC zuzusehen. Doch nach 25 Minuten flachte das Spiel immer mehr ab. Was nur los? Wieder nur ein 1:0 verwalten? Meine Geißböcke spielten nicht mehr mit. Die vielen vergebenen Torchancen sprachen Bände! Was spielte sich in den Köpfen meiner Geißböcke ab? Hatten sie wirklich Angst hier zu gewinnen? Wollten sie am Ende doch noch den Aufstieg verhindern? Nicht alle, denn Clemens hatte kurz vor der Pause noch eine Riesenchance. Aber der will ja auch seinen Vertrag nur für Liga eins verlängern.

Die Halbzeitpause bot ein noch groteskeres Bild. Was war denn das für eine alptraumhafte Halbzeitshow? Menschen hatten sich in große Ballons gezwängt und versuchten mit einem Medizinball (?) Fußball zu spielen. Da hatte doch bestimmt Stefan Raab seine Finger im Spiel. Für die zweiten 45 Minuten hoffte ich inständig, dass meine Geißböcke zum Spiel zurück fanden. Doch anstatt nachzulegen und das 2:0 zu machen, ließen sie sich das Spiel komplett aus der Hand nehmen. Die Löwen erspielten sich immer mehr Torchancen. Während das Mittelfeld meiner Geißböcke immer unsichtbarer wurde. Mein Stimmungsbarometer befand sich mittlerweile in der Stadiontiefgarage. Mit der Auswechselung von Pritsche (für ihn kam Strobl) und die Einwechselung von Maierhofer (für ihn ging Bröker vom Platz) legte Trainer Stanislawski den Finger vollends in meine Wunde. Nachvollziehen konnte ich beide Wechsel nicht. Sollte ich wieder bis zum Schluss zittern? Woher kam der unfassbare Leistungsabfall meiner Geißböcke in der zweiten Halbzeit? Mit dieser Leistung haben wir in Liga eins nichts zu suchen. Hinter mir hörte ich schon erste „Stani raus“- Stimmen. Der Ausgleich der Münchener Löwen kam völlig verdient. Hector spielt einen ungenauen Pass, Maierhofer lief dem Ball nicht entgegen und ein Löwe staubte das Leder ab. Die Flanke landete beim 1860er Halfar, der zum 1:1 (78.) traf. Wirklich nennenswerte Szenen gab es kaum mehr. Maierhofer duckte sich ab und an, damit die Gegenspieler besser mit dem Kopf an den Ball kommen konnten. Insgesamt erinnerte mich die zweite Halbzeit an die desolate Leistung in Kaiserslautern, sowie das Spiel in Duisburg.

Meine Geißböcke waren scheinbar der psychischen Belastung ob eines möglichen Aufstiegs nicht gewachsen. Das Bild zum Abpfiff sagte alles: am Boden liegende Geißböcke. Dann planen wir nun die nächste Saison ohne Clemens, Brecko, Ujah und auch ohne Maierhofer. Was mich nun noch brennend interessiert. Wessen Idee war es eigentlich, den Österreicher Maierhofer zu holen? War das wirklich die Idee des Trainers?

 

Am kommenden Samstag spielen meine Geißböcke auswärts in Bochum, bevor wir zum letzten Heimspiel am Sonntag (12.5.) gegen Aufsteiger Hertha BSC spielen werden.

 

Rotkäppchen
 

Text: Gastbeitrag

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