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Kolumne

Blackout in Hamburg

Montag, 21. März 2011 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Eigentlich wollte ich meine Kolumne für heute verweigern, doch es hilft ja alles nichts, denn man muss sich seinen Problemzonen auch stellen! So tauschte ich frühlingshafte Sonnenstrahlen am Samstagnachmittag gegen die Leinwand im dunklen Wohnzimmer meiner Eckkneipe. Und mit welchem Ergebnis? Der Hamburger Sportverein hat meine Geißböcke mit 6:2 aus dem Stadion geschossen.

Eigentlich wollte ich meine Kolumne für heute verweigern, doch es hilft ja alles nichts, denn man muss sich seinen Problemzonen auch stellen! So tauschte ich frühlingshafte Sonnenstrahlen am Samstagnachmittag gegen die Leinwand im dunklen Wohnzimmer meiner Eckkneipe. Und mit welchem Ergebnis? Der Hamburger Sportverein hat meine Geißböcke mit 6:2 aus dem Stadion geschossen.

Bereits während der ersten Viertelstunde ließ sich das Kölner Grauen erahnen, denn nach dem 0:1 durch Petric (12.) irrten die Kölner Spieler völlig bedröppelt und orientierungslos auf dem Rasen herum. Als Mannschaft waren sie nach dem Treffer völlig überfordert. Anstatt sich irgendeinem Spielaufbau zu widmen, liefen die Kölner in jeden Konter, der sich für die Hamburger ergab. Es war wie in einem schlechtem Film: der FC bot der Heimmannschaft Räume an, die wie dicke klaffende Lücken zu permanenten Kontern einluden, verweigerten Zweikämpfe und …

 

… Novakovic weiß leider immer noch nicht, was Abseits bedeutet! Brecko, Petit, Pezzoni versagten völlig. Ein vollkommender Zusammenbruch und Totalausfall, meine Geißböcke waren in den ersten 45 Minuten klinisch tot! Die spannenste Kölner Szene ereignete sich, als Poldi einen Flitzer auf dem Feld umarmte und den zum Ordner begleitete. Die Treffer von Petric (38., 43.) und das 4:0 des Hamburger Spielers Ben-Hatira (32.) entschieden die Partie bereits zur Halbzeitpause. Danach war alles noch Schadenbegrenzung! Kacar (52.) und Ze Roberto (mit einem Foulelfmeter 58.) vollendeten das Norddeutsche Schützenfest. Die Geißböcke Jajalo (50.) und Podolski (62.) schossen in der zweiten Hälfte die Tore im „Trainingsspiel“ für den FC. Und dabei hätte es noch schlimmer kommen können, denn die Gastgeber vergaben noch etliche weitere Möglichkeiten in der Schlussphase.

 

Einzig positiver Lichtblick: wir Kölner Fans. Die angereisten Kölner Fans unterstützten ihren FC 90 Minuten lang und überraschten mit lautstarken „Auswärtssieg“-Rufen nach dem Anschlusstreffer zum 1:4! Prinz Poldi, der sich vergangene Woche diesen Namen rechtlich sichern ließ, traf nach dem Spiel mit seiner Aussage „wir haben uns dumm angestellt“ den Kölner Nagel auf den Kopf!

 

„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ sollte aber jeder begriffen haben, dass wir uns noch noch mitten im Abstiegskampf befinden. Denn einige Fans hatten nach dem letzten Sieg gegen Hannover schon den Einzug in den Europapokal beschworen. Was uns eindeutig fehlt, ist unser kölscher Fussballgott Geromel, der die Abwehr hinten dirigieren kann. Was dem Verein eindeutig fehlt, ist ein klares Bekenntnis zum Trainer Schaefer, der in den letzten Wochen aus dem FC eine Fußball spielende Mannschaft formte.

 

Was mich beunruhigt, ist das Drehtürmodell der Bundesligatrainer – denn ein Overath sollte nun bloß nicht auf die Idee kommen, Littbarski als Trainer an den Rhein zu holen, der als Assistent von Quälix Magath bereits angezählt ist. Ironie des Kölner Schicksals ist, dass sich am Platz in der Tabelle nichts verändert hat. Aufgrund unseres besseren Torverhältnisses (!) stehen wir noch vor Bremen und vor allem weiterhin auf dem 11. Tabellenplatz!


Rotkäppchen

 

Text: Gastbeitrag

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