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Kultur

„Dä Jubiläums-Desch“ – im Vringsveedel deckt man den Tisch zum 31. Mal

Donnerstag, 16. September 2010 | Text: Gastbeitrag | Bild: Dirk Gebhardt

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Vor 30 Jahren taten sich zum ersten Mal die Geschäftsleute zusammen, um gemeinsam mit den Kunden ein schönes Straßenfest zu feiern. Jeder holte seinen Tapeziertisch raus und verkaufte am Wochenende seine Waren, es wurde Bier ausgeschenkt und etwas für die Besucher gekocht. Der Name für das Fest war schnell gefunden – man nannte die Veranstaltung „Dä längste Desch von Kölle“, nachdem sich die längste Theke bekanntlich in Düsseldorf – liegt auch am Rhein – befand.

In den Jahren entwickelte sich das Straßenfest zu einer großen Kirmesveranstaltung, die Jahr um Jahr über 400.000 Menschen anlockte. Auf Wikipedia spricht man vom Severinststraßenfest als „eines der besucherstärksten Straßenfeste in Deutschlands“.

Bis zum letzten Jahr wurde das Fest von der Firma Werbepraxis Von der Gathen organisiert, die sich auch für das erste Straßenfest auf der Bonner Straße im April dieses Jahres verantwortlich zeigte. Sehr viele Südstädter machten sich auf „Meine Südstadt“ Luft und bemängelten den Kirmescharakter der Veranstaltung. (Hier noch einmal der Link zum Artikel „Eure Meinung zum Boulevardfest“). Im letzten Jahr setzte die Interessengemeinschaft Severinsviertel mit Hans Flock von der Firma CityProjekt an einen „Desch“, um ein neues Konzept umzusetzen und das Fest weiterzuentwickeln. „In diesem Jahr erwartet die Besucher“, so Veedel Manager Jörg Aue, „ein in Rot-Weiß dekoriertes Jubiläumsfest mit qualitativ hochwertigen Ausstellern und niveauvollen Produkten.“

 

Festzustellen ist, dass viele der ansässigen Händler die Chance nutzen, um einem breiten Publikum ihre Produkte zu präsentieren. „Jedoch werden die Produkte nicht auf Tapeziertischen präsentiert, sondern auf hochwertigen Verkaufstischen, um auf der Severinstraße zwischen Severinstorburg und Karl-Berbuer-Platz ein einheitliches Bild zu schaffen. Auf der „Kunstmeile“ im Hirschgässchen werden darüber hinaus von vorwiegend ortsansässigen Kreativen außergewöhnliche, künstlerische, skurrile und individuell gestaltete Produkte angeboten – neben handgefertigten Hüten, Kerzen, Mode- und Textildesign und Goldschmiedearbeiten, wird diverse Kleinkunst angeboten. Alle Geschäfte öffnen übrigens am verkaufsoffenen Sonntag zwischen 13:00 und 18:00 Uhr ihre Pforten.

„Musik ist Trumpf“ – auf der Bühne am Karl-Berbuer-Platz  kommen die Freunde der kölschen Musik auf ihre Kosten, und auf dem Severinskirchplatz kann man sich auf internationale Stars und Sternchen freuen. Hier wird am Samstag um 12:00 Uhr Jürgen Rothers die Veranstaltung offiziell eröffnen. Weil der OB mit einer Delegation nach China reist, wurde die offizielle Eröffnung übrigens um eine Stunde vorverlegt. „Herr Rothers wollte unbedingt dabei sein“, wusste Veedel-Manager Jörg Aue. Das Programm auf den beiden Bühnen findet Ihr hier.

Zum ersten Mal werden an den beiden Tagen vier Studenten über das Fest ziehen, um die Besucher nach deren Meinung zu fragen. Insgesamt 400 Interviews werden nach der Veranstaltung ausgewertet und die Ergebnisse mit den Organisatoren und den Händlern des Severinsviertel besprechen. „Nur so können wir uns weiter entwickeln und auch in der Zukunft noch erfolgreiche Veranstaltungen stattfinden lassen.“

Wenn Ihr Euch an den „Längsten Desch“ begebt, lasst uns bitte wissen, was Ihr dazu zu sagen habt. Nutzt die Kommentarfunktion unter diesen Artikel!

 

Text: Gastbeitrag

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