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Kolumne

Die Hand Gottes – Köln punket in Paderborn

Montag, 15. September 2014 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Nun gut, die Hand Gottes war es nicht, aber die Hand von Keeper Horn, die seinen Geißbock-Kollegen in Paderborn einen Auswärtspunkt beim 0:0 sicherte. Aus Protest gegen die überhöhten Eintrittspreise hatte ich nicht den Weg in die ostwestfälischen Steppe angetreten. Als Gäste-Fan musste man stolze 50 Euro pro Karte hinlegen. Für einen Zweitliga-Aufsteiger ganz schön üppig. 2000 Kölner Fans war das egal – die resisten nach Paderborn und machten in der Benterler-Arena ordentlich Stimmung.

 

Trainer Stöger brachte erstmals den Ex-Lauterer Zoller für Osako in die Startelf. Ich jedch fragte mich, was denn wohl der Kölner Kalas machte? Der vom FC Chelsea ausgeliehene tschechische Nationalspieler saß noch nicht mal auf der Ersatzbank.
Bereits nach einer Viertelstunde stand für mich fest, dass das Experiment mit Zoller als hängende Spitze für Osako nicht funktionierte.

Nun gut, die Hand Gottes war es nicht, aber die Hand von Keeper Horn, die seinen Geißbock-Kollegen in Paderborn einen Auswärtspunkt beim 0:0 sicherte. Aus Protest gegen die überhöhten Eintrittspreise hatte ich nicht den Weg in die ostwestfälischen Steppe angetreten. Als Gäste-Fan musste man stolze 50 Euro pro Karte hinlegen. Für einen Zweitliga-Aufsteiger ganz schön üppig. 2000 Kölner Fans war das egal – die resisten nach Paderborn und machten in der Benterler-Arena ordentlich Stimmung.

 

Trainer Stöger brachte erstmals den Ex-Lauterer Zoller für Osako in die Startelf. Ich jedch fragte mich, was denn wohl der Kölner Kalas machte? Der vom FC Chelsea ausgeliehene tschechische Nationalspieler saß noch nicht mal auf der Ersatzbank.
Bereits nach einer Viertelstunde stand für mich fest, dass das Experiment mit Zoller als hängende Spitze für Osako nicht funktionierte. Meine Geißböcke schafften es nicht, auch nur eine einzige vernünftige Torchance herauszuspielen. Die größte Möglichkeit hatte Ujah (1.), der nach einer Flanke von Zoller am Tor vorbeiköpfte. Was beim FC ebenfalls fehlte, war das schnelle Umschaltspiel. Deswegen passierte nach vorn auch nicht viel. Ein gemeinsames Aufatmen im Kölner Süden gab es kurz nach der Halbzeitpause, als Horn mit einem Riesen-Reflex die Torchance von Kachunga entschärfte (56.). Da hatten viele den Ball schon im Tor gesehen. Stöger wechselte in der zweiten Halbzeit aus und brachte Peszko für Zoller (60.) und Gerhardt (86.) für Vogt. Doch es änderte nichts. Defensiv waren wir weiter stark und gaben nach vorn zu wenig Gas. 

 

Natürlich freue ich mich, wenn wir defensiv stabil sind, um den Klassenerhalt zu schaffen. Doch nur in der Offensive schießt man Tore. Beim FC fehlten flache und präzise Pässe in die Spitze, was sicher auch durch die fehlenden Anspielstationen bedingt war. Irgendwie war das Unentschieden schon vorprogrammiert. Paderborn gab sich mit dem 0:0 zufrieden und kam oft nur aufgrund von Nachlässigkeit durch die eigentlich kompakt stehende Kölner Abwehr. Es blieb beim torlosen Remis.

 

Mein FC hat noch Luft nach oben, auch wenn wir stolz sind, das einzige Team der Liga zu sein, das noch kein Gegentor hat. Auf die Geschichte vom 1. FC Kaiserslautern möchte ich übrigens nicht mehr angesprochen werden. Ich kann die Vergleiche nicht mehr hören, dass es den Pfälzern gelungen war, als Aufsteiger mit drei Zu-Null-Spielen in die erste Liga zu starten, um dann in jenem Jahr (1998), Meister zu werden. Wichtig ist, was jetzt und hier passiert. Wir zählen die Punkte von Spiel zu Spiel.

Am nächsten Sonntag, 17. September 2014, kommt es um 17.30 Uhr zum „El Classico“ im Derby gegen die Fohlen aus Mönchengladbach. Gerüchten zufolge planen Gladbach-Fans die Entführung des Geißbockes „Hennes“ aus dem Kölner Zoo, was in den kommenden Tagen zu einer verstärkten Stallwache führen dürfte.

 

Rotkäppchen

Ergebnisse des 3. Spieltages
Bayer 04 Leverkusen – Werder Bremen 3:3 (1:1)    
Bayern München – VfB Stuttgart 2:0 (1:0)    
Borussia Dortmund – SC Freiburg 3:1 (2:0)    
TSG Hoffenheim – VfL Wolfsburg 1:1 (0:0)              
Hertha BSC – 1. FSV Mainz 05 1:3 (0:1)    
SC Paderborn 07 – 1. FC Köln 0:0 (0:0)    
Bor. Mönchengladbach – FC Schalke 04 4:1 (1:0)    
Eintracht Frankfurt – FC Augsburg 0:1 (0:0)    
Hannover 96 – Hamburger SV 2:0 (2:0)   

Tabelle nach dem 3. Spieltag

1. Bayer 04 Leverkusen – 9:5 Tore – 7 Punkte
2. Bayern München – 5:2 Tore – 7 Punkte
3. Hannover 96 – 4:1 Tore – 7 Punkte
4. Borussia Dortmund – 6:5 Tore – 6 Punkte
5. Bor. Mönchengladbach – 5:2 Tore – 5 Punkte
6. SC Paderborn 07 – 5:2 Tore – 5 Punkte
7. 1. FSV Mainz 05 – 5:3 Tore – 5 Punkte
8. TSG Hoffenheim – 4:2 Tore – 5 Punkte
9. 1. FC Köln – 2:0 Tore – 5 Punkte
10. Eintracht Frankfurt – 3:3 Tore – 4 Punkte
11. Werder Bremen – 6:6 Tore – 3 Punkte
12. FC Augsburg – 3:5 Tore – 3 Punkte
13. VfL Wolfsburg – 4:5 Tore – 2 Punkte
14. SC Freiburg – 1:4 Tore – 1 Punkt
15. Hertha BSC – 5:9 Tore – 1 Punkt
16. FC Schalke 04 – 3:7 Tore – 1 Punkt
17. VfB Stuttgart – 1:5 Tore – 1 Punkt
18. Hamburger SV – 0:5 Tore – 1 Punkt
 

Text: Gastbeitrag

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