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Kolumne

Dresden, Defibrillatoren und ich

Dienstag, 19. März 2013 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Nervös war ich bereits während des ganzen Tagews. Wer die vergangenen Spiele meiner Geißböcke verfolgte, weiß, dass wir uns gerade gegen Teams im unteren Tabellendrittel sehr schwer tun. Stani brachte im Montagsspiel gegen Dynamo Dresden mit Ujah und Maierhofer zwei Spitzen.

 

Und der FC begann zunächst auch aggressiv und zweikampffreudig. Die ersten zwanzig Minuten waren wir klar die bessere Mannschaft auf dem Platz. Doch danach übernahmen immer mehr die sächsischen Gastgeber das Spiel – erklären konnte ich es mir nicht. Stattdessen war für mich Schnappatmung und „Herzkaspar“ angesagt. Mein FC vergab Chancen vor dem Tor und lieferte sich Fehlpässe, die überhaupt nicht sein mussten. Brecko (21.) schoss frei vor dem Dynamo Keeper Kirsten übers Tor. Bei einem Puls von 200 Schlägen pro Minute, versuchte ich mich wieder zu beruhigen. Was die Geißböcke da ablieferten, führte eindeutig zu wenig Sauerstoff im Gehirn und Ohnmachtsanfällen.

Nervös war ich bereits während des ganzen Tagews. Wer die vergangenen Spiele meiner Geißböcke verfolgte, weiß, dass wir uns gerade gegen Teams im unteren Tabellendrittel sehr schwer tun. Stani brachte im Montagsspiel gegen Dynamo Dresden mit Ujah und Maierhofer zwei Spitzen.

 

Und der FC begann zunächst auch aggressiv und zweikampffreudig. Die ersten zwanzig Minuten waren wir klar die bessere Mannschaft auf dem Platz. Doch danach übernahmen immer mehr die sächsischen Gastgeber das Spiel – erklären konnte ich es mir nicht. Stattdessen war für mich Schnappatmung und „Herzkaspar“ angesagt. Mein FC vergab Chancen vor dem Tor und lieferte sich Fehlpässe, die überhaupt nicht sein mussten. Brecko (21.) schoss frei vor dem Dynamo Keeper Kirsten übers Tor. Bei einem Puls von 200 Schlägen pro Minute, versuchte ich mich wieder zu beruhigen. Was die Geißböcke da ablieferten, führte eindeutig zu wenig Sauerstoff im Gehirn und Ohnmachtsanfällen.

 

Das Eckenverhältnis sprach Bände: 7:0 für die Sachsen. Während meine Geißböcke offensiv im Chaos versanken, war es immer wieder Torhüter Horn, der uns vor einem Gegentor bewahrte. Nachdem die Englische Liga sich für die Einführung von Defibrillatoren im Stadion entschieden hatte, bitte ich die DFL diese auch in deutschen Stadien bereitzustellen. Und jetzt mal den Spaß beiseite!

 

In der Halbzeitpause versuchte ich, meinen Puls wieder in normale Bahnen zu lenken. Zeitgleich drohte Stani den Geißböcken in der Kabine mit Rudi Bommer. Der Trainer von Energie Cottbus hatte am vergangenen Wochenenden nach der siebenstündigen Rückfahrt und 1:2 Niederlage in Duisburg seine Spieler um 3:45 Uhr (!) noch ein paar Ründchen im heimischen Stadion drehen lassen. Ob es half? Die Halbzeit begann, wie die erste aufgehört hatte – mit vergebenen Chancen. Matuschyk traf nur über das Tor (58.), Maierhofer (60.) verzog aus sechs Metern freistehend vor dem Tor und Ujah schoss nur zu Keeper Kirsten, anstatt ins Netz (62.). Mein FC behinderte sich immer wieder selbst. Entweder durch eklatante Schwächen im Pass- und Aufbauspiel oder durch die nötige Konzentration vor dem Tor. Auf der anderen Seite scheiterte der Dresdner Spieler Fort mit einer Riesenchance am Geißbock Horn (64.). Was für ein Segen, dass wir ihn haben! Mein Held des Abends: Keeper Horn, der mit seinen Paraden seine Nominierung für die U21-Nationalmannschaft mehr als rechtfertigte.

 

Etwa eine Viertelstunde vor Spielende wurde ich – endlich – erlöst. Ujah traf nach toller Vorarbeit von Strobl zum 1:0 (73.). Die Mauer gegen „Dühnamoh“ war gefallen. Keine zehn Minuten später, wurde wieder ein Abpraller von Kirsten zum Abstauber für Tony. Ujah bekam den abgeblockten Ball im Strafraum vor die Füße und traf aus acht Metern zum 2:0 Endstand.

 

Meine Geißböcke sind nun wieder bis auf einen Zähler an den Tabellendritten aus der Pfalz herangerückt. Bei alle Euphorie, wir haben glücklich gewonnen. Doch was zählt, sind die Punkte. Wenn nun noch unsere Pässe ankommen – dann spielen wir jeden an die Wand und marschieren unaufhaltsam in Liga eins! Was zählt ist jetzt ein wenig Ruhe. In der Länderspielpause können wir uns etwas erholen. Die Kölner spielen erst wieder an Ostern zu Hause gegen Jahn Regensburg. Das wichtigste zum Schluss: Vierzehn Spiele in Folge ungeschlagen! Stani, der Bart bleibt!
 

Rotkäppchen

Text: Gastbeitrag

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