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Kolumne

Ein Oberlehrer für die Geißböcke

Montag, 20. Dezember 2010 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Meine Geißböcke beißen Weihnachten ins Gras – so war die geplante Titelschlagzeile. Doch die Geschäftsleitung des FC gedachte am späten Samstagabend, die Fans noch mit einem neuen Sportdirektor zu überraschen. Vielleicht mit dem Hintergedanken, dass den Fans das klägliche Spiel in Schalke nicht mehr so schwer im Magen läge. Volker Finke wird also neuer Sportdirektor beim FC! Der ehemalige Trainer vom Sportclub Freiburg (bis 2007) tritt das Amt zum 1. Februar 2011 an und erhält einen Vertrag für zweieinhalb Jahre. Derzeit ist der 62-Jährige noch in Japan bei den „Urawa Red Diamonds“ als Trainer tätig.
Volker Finke hat durchaus Potential, denn er schaffte es, die Breisgauer aus der 2. Liga bis in den UEFA-Cup zu führen. Ob er jedoch bei den Vereinsstrukturen am Geißbockheim auch so erfolgreich als Sportdirektor arbeiten kann, bleibt abzuwarten. Ich begrüße die Entscheidung, denn nun kann endlich die Trümmer- und Aufbauarbeit beim FC beginnen. Leider liegt in diesem Jahr nichts auf dem Gabentisch der Geißböcke – die rot-weiße Schatztruhe unter dem Weihnachtsbaum bleibt, zumindest vorerst, leer.

 

Das letzte Bundesligaspiel gegen Schalke 04 kam für uns zur falschen Zeit. Denn noch vor ein paar Wochen glaubte man Magaths blau-weiße Soldaten am Boden – in dieser Zeit wären die Knappen ein leichter Gegner für uns gewesen. Doch der bereits tot geglaubte Revierclub hat sich erfolgreich von den Abstiegsrängen bis zum 10. Platz nach oben gekämpft – und dabei standen sie mal hinter den Kölnern in der Tabelle! Meine Geißböcke hatten leider die falsche Ausfahrt genommen und waren nicht über Los gegangen, haben wieder einmal keine drei Punkte und auch nicht die 4000 Euronen eingesackt. Die Quittung kam postwendend: wir bauen keine Hotels, sondern überwintern auf dem Relegationsplatz.

 

Glanzlos verlor meine FC zum Abschluss der Hinrunde mit 0:3 auf Schalke durch einen Hattrick von Raúl. Dabei sah es am Anfang gar nicht so schlecht aus: in den ersten vier Minuten hatten wir bereits drei Ecken, die allerdings allesamt auch überhaupt nichts brachten. Bis zur 30. Minute hatte der FC das 0:0 noch gut verteidigen können, doch dann spielte FC-Verteidiger Schorch, der heute für den verletzten Brecko auf dem Platz stand, großzügig Weihnachtsmann und verteilte Geschenke: er klärte den Ball vor die Füße von Rakitic, der flankte und Raúl (30.)  köpfte aus kurzer Distanz zum 1:0 für Schalke. Der passende Kommentar neben mir: dieses Tor wird Ihnen präsentiert durch öffentliche Subventionen der Stadtsparkasse Gelsenkirchen.
Danach stellte der FC das Fußballspielen so ziemlich ein: im Spiel nach vorn passierte gar nichts mehr, und hinten zeigten Ehret und Schorch demonstrativ, dass sie durchaus ungeeignet für die 1. Bundesliga sind. Nein, Ehret ist kein Außenverteidiger und auch kein Innenverteidiger: Farfán spielte ihn mal eben aus und flankte vors Kölner Tor. Leider schob Geromel diese Flanke unglücklich vor die Füße von Raúl (50.), der dann zum 2:0 traf. Leider Realität beim FC – Not kommt für Elend: in der 75. Minute wechselte Schäfer McKenna für Schorch. Hilfe brachte es keine mehr: nach einem Freistoß von Edu traf Raúl zum 3:0-Endstand (80.).

 

Vor der Winterpause wird erstmal im Geißbockheim in Köln aufgeräumt: Chihi, Ishiaku, Andrézinho und Giannoulis können sich neue Aufgaben (und Arbeitgeber) suchen. Außerdem sollen Yabo, Buchtmann und Brosinski verliehen werden. Damit will Trainer Schaefer den Kader entschlacken. Eine durchaus nachvollziehbare und kluge Entscheidung.

 

Am Mittwoch haben die Geißböcke allerdings noch die Möglichkeit, durch einen Sieg im Pokal-Achtelfinale gegen den Zweitligisten Duisburg die Halbjahres-Bilanz ein wenig zu verbessern und die Fans noch versöhnlich zu stimmen. Ihr werdet am Donnerstag dann (hoffentlich) noch einige versöhnliche Worte von mir hören. Wer jedoch zwischen den Feiertagen besondere Langeweile haben sollte, der kann ja in schneeweißen Memoiren stöbern. www.christophdaum.de

 

Rotkäppchen

 

Text: Gastbeitrag

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