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Kolumne

hätte, wenn, aber, vielleicht!

Montag, 19. März 2012 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

 

So kann man es auch sehen, wenn sich Geißbock „Nova“ nicht schon seit einigen Spieltagen zum FC-Chancentod entwickelt hätee. Ja, dann hätte alles ganz anders ausgehen können. Doch die Geißböcke schaffen es immer wieder, dass Freud‘ und Leid in meinem Fußballalltag ständig zusammen gehören, so wie Pech und Schwefel. Nach der Verhandlung am Freitag, an dem die rote Karte und damit einhergehende Spielsperre für Prinz Poldi bestätigt wurde, war klar, dass das kein gutes Wochenende werden konnte.

 

So kann man es auch sehen, wenn sich Geißbock „Nova“ nicht schon seit einigen Spieltagen zum FC-Chancentod entwickelt hätee. Ja, dann hätte alles ganz anders ausgehen können. Doch die Geißböcke schaffen es immer wieder, dass Freud‘ und Leid in meinem Fußballalltag ständig zusammen gehören, so wie Pech und Schwefel. Nach der Verhandlung am Freitag, an dem die rote Karte und damit einhergehende Spielsperre für Prinz Poldi bestätigt wurde, war klar, dass das kein gutes Wochenende werden konnte.
Die Begründung des DFB, dass Poldis Verhalten zur Rudelbildung geführt hätte, führt bei jedem Fan des Rasensports zu einem verständnislosen Kopfschütteln. Ein schlechter Witz vom DFB, denkt jeder, der die Bilder noch im Kopf hatte, zudem auch Schiri Winkmann und Gegenspieler Kobiashvilli Poldi zur Entlastung beigetragen hatten. Sogar Winkmanns Assistent Mike Pickel (allein für seinen Namen muss ich ihn erwähnen) gestand seinen Fehler ein. Doch es half alles nicht, der DFB bliebt hart. Trainer Solbakken brachte im Spiel gegen Hannover Ishak als Ersatz für Poldi. Der 18-jährige Schwede machte ein sehr gutes Spiel. Dagegen vergab FC-Möchtegerntorjäger Novakovic (mal wieder) viele hochkarätige Chancen. Bei der ersten Möglichkeit lief Novakovic allein auf das Tor zu, traf aber statt des Tors nur den herauslaufenden Hannover Keeper Zieler. Ich wiederhole mich ungern, doch die Strafe folgte direkt: Schlaudraff kam aus kurzer Distanz frei zum Schuss, und den von Rening abgeblockten Ball brachte Stindl 1:0 (19.) im FC-Tor unter.

 

Danach wurde das Spiel temporeicher und der FC spielte zumindest teilweise wieder mit und – Fußball. Kurz vor der Pause schafften die Geißböcke sogar den Ausgleich: Zieler parierte gegen einen Schuss von Clemens, doch nach der anschließenden Ecke köpfte Pezzoni ins kurze Eck. Der erste Saisontreffer für unseren Mann mit der „eisernen Maske“. Da hatte sich das lange Warten bis zur passenden Maske ja gelohnt. Böse Nasen behaupten allerdings, er wäre erst in einem Sanitätshaus in Leverkusen fündig geworden. Ich kommentiere das nicht.

 

Die zweite Halbzeit begann für meine Geißböcke genauso schlecht wie die erste. Rensing spielte zu hohe und ungenaue Abschläge, Brecko schlug die Bälle unbedrängt ins Seitenaus und Kapitän Geromel wirkte unsicher wie ein Debütant. Ehrlich gesagt, war ich richtig erschrocken über seine schwache Leistung. Und doch hätten Tore für meinen FC fallen müssen! Innerhalb von einer Minute hatten wir zwei Großchancen, die aufgrund der fehlenden technischen Finesse im Abschluss vergeigt wurden. Zuerst scheiterten Peszko und Novakovic am Hannover Torwart (58.) und danach traf Ishak nur den Pfosten und Nova – trotz leerem Tor – nur das Außennetz (59.).  Was für ein kölsches Drama! Mein FC präsentierte sich als sonntägliche Seifenoper!

Danach ging alles blitzschnell. Schiri Stark, der sich heute mit dem Verteilen von Verwarnungen eher zurückhielt, bestrafte ein Foul von Sereno an Rausch mit einer gelben Karte und einem Elfmeter. Schlaudraff traf zum 2:1 (61.), während Rensing wie in Schockstarre sich im Tor gar nicht mehr bewegte. Die Geißböcke spielten als wären sie von Blindheit geschlagen – fast alle Pässe aus einer Defensivsituation landeten beim Gegner. Dabei hatte doch nur Pezzoni als Einziger die Möglichkeit, sich mit seiner Maske rauszureden. Der Hannoveraner Diouf bedankte sich mit seinem Doppelschlag (67./83.) zum 4:1 Endstand. Selbst Schuld, mein lieber FC, so etwas nennt man fahrlässige Chancenverwertung oder das Erbetteln einer Auswärtsniederlage. Mittlerweile beträgt unser Vorsprung auf den Relegationsplatz 16 nur noch drei Punkte. Ein ziemlich dünnes Eis, auf dem wir uns bewegen. Sollten wir nun noch den Trainer wegen Erfolgslosigkeit entlassen müssen, könnte sich mein FC eigentlich komplett auflösen.

Im Gespräch als neuer Sportdirektor und wahrscheinlich aussichtsreichster Kandidat ist Dietmar Beiersdorfer. Aber es wurde auch Interesse an Jörg Schmadtke vermeldet – das wäre aus meiner Sicht die viel bessere Wahl für die Kölner. Doch dafür muss auch ein Schmadtke erstmal wollen. Angeblich wollen die noch wenigen verbliebenen FC-Verantwortlichen heute offiziell den Wechsel von Poldi an die Themse bekannt geben. Am vergangenen Mittwoch weilten Ärzte der Gunners in der Mediaparkklinik, um die Fitness des Prinzen zu testen. Einer der Werbepartner von Poldi, die PSD-Bank, gab heute in der Kölner Lokalpresse bekannt, die letzten Wochen von Poldi in Köln intensiv für Werbemaßnahmen nutzen zu wollen. Demnach kann es sich also nur noch um Stunden handeln, bis dieses Thema nun über die offiziellen Kanäle endlich durchgewunken wird. Im Interview nach dem Spiel gab Maskenmann Pezzoni zu Protokoll: „Man kann ihm (Nova) keinen Vorwurf machen, wir gewinnen und verlieren alle zusammen“. Ach wie schön, wir haben uns endlich wieder alle lieb.

 

Rotkäppchen
 

Text: Gastbeitrag

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