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Kolumne

„Ich werde bekloppt!“ – Köln gewinnt gegen Dortmund

Montag, 20. Oktober 2014 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Mit allem hätte ich gerechnet, aber nicht damit, dass meine Geißböcke im Abstiegsduell gegen Borussia Dortmund als Sieger hervorgehen. Auch wenn einige Anhänger natürlich auf ein Eigentor von FC-Fan Großkreutz hofften. Borussia Trainer Klopp setzte ganz auf das Comeback von Gündogan, der nach 14 langen Monaten Verletzungspause den heiligen Kölner Rasen betrat. Hinter ihm im Mittelfeld: Kagawa, Reus und Mkhitaryan. Angeblich hatte sich BVB-Spieler Durm bei Aufwärmen verletzt und stand nicht in der Startelf. Vermutet wurde jedoch, den Jungnationalspieler für das bevorstehende Champions-League-Spiel am Mittwoch gegen Galatasaray Istanbul zu schonen. FC-Trainer Stöger brachte erstmals Neuzugang Svento, Mavraj kam für den grippegeschwächten Maroh, sowie Zoller im Sturm.

Mit allem hätte ich gerechnet, aber nicht damit, dass meine Geißböcke im Abstiegsduell gegen Borussia Dortmund als Sieger hervorgehen. Auch wenn einige Anhänger natürlich auf ein Eigentor von FC-Fan Großkreutz hofften. Borussia Trainer Klopp setzte ganz auf das Comeback von Gündogan, der nach 14 langen Monaten Verletzungspause den heiligen Kölner Rasen betrat. Hinter ihm im Mittelfeld: Kagawa, Reus und Mkhitaryan. Angeblich hatte sich BVB-Spieler Durm bei Aufwärmen verletzt und stand nicht in der Startelf. Vermutet wurde jedoch, den Jungnationalspieler für das bevorstehende Champions-League-Spiel am Mittwoch gegen Galatasaray Istanbul zu schonen. FC-Trainer Stöger brachte erstmals Neuzugang Svento, Mavraj kam für den grippegeschwächten Maroh, sowie Zoller im Sturm.

 

Zu Beginn der ersten Halbzeit spielten meine Geißböcke gegen die Borussen vorerst abwartend. Die Dortmunder waren klar besser, schafften es aber nicht den rot-weißen Abwehrriegel zu knacken. BVB-Rückkehrer Mkhitaryan versuchte es mit einer Schwalbe, doch auch das half nichts – er sah dafür den gelben Karton (26.). Stattdessen kam mein FC nach und nach zu ersten Konterchancen. Leider scheiterte das oft am eigenen, katastrophalen Passspiel. Zehn Minuten vor Ende der ersten Halbzeit kam es zu einer Premiere im RheinEnergie Stadion: das Freistoßspray wurde eingesetzt. Der anschließende Freistoß von Halfar war allerdings eher eine Luftnummer als ein fußballerisches Sahnehäubchen. Beim Gegner sah es auch nicht besser aus – die Defensive der Borussen wurde immer wackeliger. Viele Pässe und Laufwege wirkten unstimmig. Die Länderspielpause hatte ihnen offensichtlich nicht gut getan. Meine Geißböcke taten das, worauf wir schon seit Wochen warteten. Sie nutzen die wenigen Chancen. Nach einer Unaufmerksamkeit von Hummels und toller Vorarbeit von Risse netzte Vogt zum 1:0 (40.) ein. Dortmund wirkte ziemlich konsterniert.

 

Trainer Klopp nutzte die Halbzeitpause zur Ansprache in der Kabine, und der BVB kam mit großem Engagement zur zweiten Halbzeit auf den Rasen. Ein kleiner Fehler der Kölner Abwehr reichte aus, und Dortmund war zurück. Immobile nutzte die Vorlage von Reus zum Ausgleich: 1:1 (48.). Der BVB war zurück und setzte die Geißböcke heftig unter Druck. Die Gäste hatten zwar über 60 Prozent Ballbesitz, blieben aber vor dem Kölner Tor weitgehend harmlos. Vielleicht waren die Dortmunder-Rückkehrer doch noch nicht fit genug für 90 Minuten? FC-Trainer Stöger wechselte und brachte Peszko für Svento (57.), sowie Osako (64.) für Halfar. Und meine Geißböcke kämpften sich zurück ins Spiel. Mit der Hilfe von BVB-Torwart Weidenfeller, der eine Flanke von Osako falsch berechnete und danach ins Leere griff, erzielten wir den Siegtreffer. Zoller machte sein erstes Bundesligator zum 2:1 (77.).

 

Die Südkurve war nicht mehr zu halten: ein Jubelsturm nach dem anderen ließ das Stadion beben. Im Gegensatz zu den letzten Spielen sah ich beim FC viel Positives. So hatten meine Geißböcke nach Ballgewinnen viel mehr Anspielpositionen, um auf schnelle Gegenangriffe umzuschalten. Neuzugang Svento zeigte viel spielerisches Potential und Olkowksi war im Spiel nach vorn oft besser als Brecko. Positiv fand ich auch, dass die Kölner nur wenige Chancen beim Gegner zuließen. Wobei ich auch ehrlich sagen muss: So schlecht hatte ich Dortmund lange nicht mehr gesehen. Fatale Abwehrfehler und körperliche Schwächen. BVB-Trainer Klopp gewann beim FC mehrere Sorgenfalten dazu. Was Hans Sarpei direkt dazu veranlasste, sein Bild auf Facebook zu ändern. Mit den gewonnenen drei Punkten steht mein FC nun auf dem 11. Tabellenplatz.

Am kommenden Freitagabend spielt der FC bei Schlusslicht Werder Bremen (20.30 Uhr), die an diesem Spieltag gegen Bayern „unglücklich“ verloren hatten. Vielleicht ein gutes Omen für drei Punkte im Auswärtsspiel?

Rotkäppchen

Ergebnisse des 8. Spieltages
Bayern München – Werder Bremen 6:0 (4:0)    
1. FSV Mainz 05 – FC Augsburg 2:1 (2:0)    
Hannover 96 – Bor. Mönchengladbach 0:3 (0:1)    
SC Freiburg – VfL Wolfsburg 1:2 (0:1)    
VfB Stuttgart – Bayer 04 Leverkusen 3:3 (0:3)    
1. FC Köln – Borussia Dortmund 2:1 (1:0)    
FC Schalke 04 – Hertha BSC 2:0 (1:0)    
Hamburger SV – TSG Hoffenheim 1:1 (1:1)    
SC Paderborn 07 – Eintracht Frankfurt 3:1 (0:0)

Tabelle nach dem 8. Spieltag
1. FC Bayern München – 21:2 Tore – 20 Punkte
2. Bor. Mönchengladbach – 12:4 Tore – 16 Punkte
3. TSG Hoffenheim – 12:7 Tore – 14 Punkte
4. 1. FSV Mainz 05 – 12:7 Tore – 14 Punkte
5. VfL Wolfsburg – 13:9 Tore – 14 Punkte
6. Bayer 04 Leverkusen – 16:14 Tore – 13 Punkte
7. SC Paderborn 07 – 13:11 Tore – 12 Punkte
8. Eintracht Frankfurt – 13:13 Tore – 12 Punkte
9. FC Schalke 04 – 13:12 Tore – 11 Punkte
10. Hannover 96 – 5:11 Tore – 10 Punkte
11. 1. FC Köln – 6:7 Tore – 9 Punkte
12. FC Augsburg – 9:11 Tore – 9 Punkte
13. Hertha BSC – 11:16 Tore – 8 Punkte
14. Borussia Dortmund – 10:14 Tore – 7 Punkte
15. VfB Stuttgart – 9:15 Tore – 6 Punkte
16. Hamburger SV – 3:9  Tore – 6 Punkte
17. SC Freiburg – 8:12 Tore – 5 Punkte
18. Werder Bremen – 10:22 Tore – 4 Punkte
 

Text: Gastbeitrag

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