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Kolumne

Keine Eier in der Hose

Montag, 28. November 2011 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Was für ein Derbyfrust! Von wegen, wir haben etwas gut zu machen, nach den hohen Niederlagen meiner Geißböcke gegen Gladbach in der vergangenen Saison.
Illusionslos sind wir wieder auf dem Boden unserer rot-weißen FC-Realität
angelangt. Die Stimmung im ausverkauften Stadion war am Freitagabend mehr als aufgeheizt. Vor dem Stadion gab es Auseinandersetzungen von Hooligans mit der Polizei und im Gästeblock wurde passend zur FC-Hymne eine Rauchbombe gezündet – die gesamte Nordtribüne saß im dichten Nebel. Das 79. Rhein-Derby bot also viel Zündstoff.

Was für ein Derbyfrust! Von wegen, wir haben etwas gut zu machen, nach den hohen Niederlagen meiner Geißböcke gegen Gladbach in der vergangenen Saison.
Illusionslos sind wir wieder auf dem Boden unserer rot-weißen FC-Realität
angelangt. Die Stimmung im ausverkauften Stadion war am Freitagabend mehr als aufgeheizt. Vor dem Stadion gab es Auseinandersetzungen von Hooligans mit der Polizei und im Gästeblock wurde passend zur FC-Hymne eine Rauchbombe gezündet – die gesamte Nordtribüne saß im dichten Nebel. Das 79. Rhein-Derby bot also viel Zündstoff. Die Gladbacher kamen gleich zu Beginn mit viel Tempo zur Sache und hatten bereits 63 Sekunden nach Anpfiff ihre erste Torchance. Reus scheiterte aber aus 18 Meter Entfernung am FC-Keeper Rensing.

Und meine Geißböcke? Die fanden überhaupt nicht ins Spiel. Bedingt durch die
Länderspielpause und Spielabsage in der Vorwoche hatten sie eine fast dreiwöchige
Pause, die ihnen offensichtlich doch mehr geschadet hatte als genutzt. Trainer Solbakken musste auf Jemal (noch nicht fit nach seiner Verletzung) und die gesperrten Lanig und Sereno verzichten. Dass er ausgerechnet McKenna auf Reus ansetzte, bewies sich als äußert unglücklich. Anstatt den kanadischen Tempodribbler zu mimen, schlich er mit Bleifüßen über den Rasen. Meine Geißböcke ließen ihren Druck lieber an den Gegnern als am am Ball ab: Jajalo grätschte Reus, so dass dieser danach humpelnd über den Platz lief. Er erlitt einen Zehenbruch und musste am Seitenrand behandelt werden. Fairplay sieht anders aus!

Während der wenigen Offensivaktionen meines FC lief Poldi mehrfach ins Abseits. Auf der anderen Seite nutzten die Gäste jeden Konter und alle Unsicherheiten in  unserer Abwehr aus. Und davon gab es diesmal (wieder) mehr als genug. Geromel, dem offensichtlich noch einiges an Spielpraxis fehlt, wirkte sehr unsicher. Als Kapitän hatte er in diesem Spiel versagt. Und da war er wieder, der Aufbaugegner für die Gäste: Hanke nutzte die Chance und traf nach über 1000 torlosen Minuten ins Kölner Tor (20.). Mein FC verteilt bereits vier Wochen vor Weihnachten schon Geschenke. Während die Gladbacher Fans mit Sprechchören, wie „Come on FC“, uns kaum aus der Ruhe brachten, ging es munter weiter: mit einen Freistoß für Gladbach. Das dem ein unnötiges Foul von Pezko an Herrmann voranging, brauche ich wohl kaum zu erwähnen.  Arango trifft zum 2:0 für Gladbach – auch, weil es keine vernünftige Kölner Mauer gab (30.). Danach hofften wir alle noch auf ein Kölner Anschlusstor zur Pause – doch das Bild auf dem Rasen ließ keine aufkommen. Mein FC spielte nur noch mit, angstvoll – als stünde Barca oder Chelsea als Gegner auf dem Platz. Was war nur los? Selbst der Prinz fiel heute nur durch sinnloses Abwinken und Kopfschütteln auf.

Nach der Halbzeitpause sah es so aus, als wären meine Geißböcke entschlossener
auf dem Platz, doch der Schein währte nur kurz. Mal wieder ein Gladbacher Konter und Hanke machte das 3:0 Was für ein Frust! Selbst Rensing schrie seine Abwehr wütend an. Solbakken reagierte (zu spät?) und brachte Pezzoni für Matuschyk (54.) und Rohsi für Peszko (55.). Viele FC-Fans hatten aber kaum noch Lust sich das Leid weiter anzutun und verließen fluchtartig das Stadion. Danach passierte auch nichts mehr, Kölns Torchancen beliefen sich auf Null. Im Gegenteil, die Kölner Abwehrmannschaft lud kräftig zu weiteren Chancen ein. Letztlich können wir sogar noch froh sein, dass wir nicht höher verloren haben. Torwart Rensing brachte es nach dem Spiel auf den Punkt „Wir haben keine Eier in der Hose.“ Der Mannschaftsfrust beim FC ist hoch: Nova kritisierte Rensing bei Sky, Riether übte Kritik an Solbakken – von einem Team ist der FC momentan meilenweit entfernt.
Und dann lese ich wieder die Überschriften der lokalen Presse: Solbakken will Verstärkung! Ach was, wir doch auch! Doch aufgrund der finanziellen Lage ist die Suche doch mehr als eingeschränkt. Nun kam der Stürmer Asamoh ins Gespräch, der seit Sommer vereinslos ist. Apropo: Was ist eigentlich mit Helmes? Fragen über Fragen! Und: geht der Prinz schon zur Winterpause?

Der „Prinz kütt“ heißt es ja bekanntlich in Köln. Beim FC aber eher der „Prinz jeht“.
Zumindest ließ er nun verlauten, dass er sich mit einer Entscheidung über seine
weitere sportliche Zukunft Zeit lassen will. Sein Vertrag läuft am 30. Juni 2013 aus. Poldi betonte, das im viel daran liegt, dass der 1. FC Köln auf Dauer einen Plan und eine Perspektive hat. Was bleibt ist der Blick nach vorn, während wir nun im unteren Tabellenmittelfeld herum dümpeln, sollten wir unsere Kräfte für das kommenden Spiel in Stuttgart sammeln.

 

Rotkäppchen
 

Text: Gastbeitrag

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