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Kolumne

Keine Glanzleistung in Ingolstadt

Dienstag, 29. April 2014 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Die Stimmung im Stadion war super, das Spiel der Geißböcke dagegen mau. Während die Kölner Fans im Audi-Park lauthals Stimmung machten, waren die Kölner Spieler lahm, farblos und blass – insbesondere in der ersten Halbzeit. Das Spiel gegen den FC Ingolstadt wirkte ein wenig wie ein unbedeutendes „Bunte Liga“-Match. Gewinnen wollte keiner, und Hauptsache war, dass auf den Rängen ordentlich der Karneval tobte. Das Mikrophon stand wie bestellt direkt neben dem Gästeblock. Allerdings waren für mich manche Fangesänge auch ziemlich unter der Gürtellinie angesiedelt und eher zum Abgewöhnen (O-Ton: „Streich mir die Wampe und dann…“).

Die Stimmung im Stadion war super, das Spiel der Geißböcke dagegen mau. Während die Kölner Fans im Audi-Park lauthals Stimmung machten, waren die Kölner Spieler lahm, farblos und blass – insbesondere in der ersten Halbzeit. Das Spiel gegen den FC Ingolstadt wirkte ein wenig wie ein unbedeutendes „Bunte Liga“-Match. Gewinnen wollte keiner, und Hauptsache war, dass auf den Rängen ordentlich der Karneval tobte. Das Mikrophon stand wie bestellt direkt neben dem Gästeblock. Allerdings waren für mich manche Fangesänge auch ziemlich unter der Gürtellinie angesiedelt und eher zum Abgewöhnen (O-Ton: „Streich mir die Wampe und dann…“).
FC-Trainer Stöger musste gegen Ingolstadt auf Helmes verzichten, der wegen eines Pferdekusses im Oberschenkel pausierte. So spielten Ujah, Nagasawa und Risse von Beginn an. Dabei war das nicht das einzige Spiel der Rheinländer gegen die Oberbayern. Parallel dazu standen am gleichen Abend die Kölner Haie (allerdings zu Hause) gegen Ingolstadt im Kampf um die deutsche Eishockeymeisterschaft auf dem Eis. Trotz diverser Fehlpässe (hochpeinlich Matze Lehmann) war ich während des Spiels (noch) tiefenentspannt. Ingolstadt war zwar die aktivere Mannschaft auf dem Rasen, aber vor dem Tor viel zu harmlos. Die erste wirkliche Chance hatten meine Geißböcke in Halbzeit eins mit Risse (26.), doch der traf nur das Außennetz. Irgendwie wirkten die FC-Spieler müde, als hätten sie doch länger – als nur in der Nacht von Montag auf Dienstag – gefeiert. Peszko versuchte es mit einem Pass auf Nagasawa, doch der Ball wurde vom Audi-Torwart gehalten. Irgendwie war die Luft raus, die Spannungskurve kippte gegen null. So zückten die Kölner Fans um mich herum ihre Smartphones, um nachzuschauen, wie es bei den Haien stand. Dabei fieberten wir Kölner an diesem Abend nicht nur mit den Haien, sondern auch mit der Fortuna, die die Sportfreunde Siegen im Südstadion mit 1:0 besiegten und ihren Vorsprung auf fünf Zähler vor Lotte ausbauten. Sollten die Südstädter es schaffen, die Meisterschaft in der Regionalliga West zu gewinnen, würde die Mannschaft in der Aufstiegs-Relegation voraussichtlich auf den FC Bayern München II treffen („Sieger Regionalliga West“ gegen „Sieger Regionalliga Bayern“).

Doch zurück zum FC: Wenn sich Ingolstadt durch die Kölner Abwehr mogelte, dann war es meistens Hofmann, der Möglichkeiten hatte, so schoss er nur knapp am Pfosten vorbei (34). Danach gab es die erste Ecke für Ingolstadt. Hartmann traf – völlig frei zum 1:0 für Ingolstadt (35.). Was soll ich sagen? Standards sind eben nicht unser Ding, egal ob in der Offen- oder Defensive. Der Stimmung tat das keinen Abbruch. Mein FC lag mit 1:0 hinten und die Fans sangen vom Europapokal. Hach, das geht auch nur in Köln! Selbst Trainer Stöger ist der Meinung, der FC sei „schon speziell„. Kurz vor der Pause reklamierten die Gastgeber noch Elfmeter, nachdem Wimmer im Strafraum Hartmann foulte, doch Schiri Tobias Christ war anderer Meinung.

 

Stöger wagte den Versuch und brachte zur zweiten Halbzeit Finne für Peszko. In der 54. Minute gab es eine Ecke für Köln – ohne Erfolg und stattdessen verbunden mit einem direkten Ballverlust! Laut Statistik ist der FC die drittschlechteste Mannschaft nach Standardsituationen. Ich wage kaum nachzufragen, wer denn noch jämmerlicher abschneidet. Und dann kam „Fortuna“ wie aus dem Nichts. Und als ob er das mit Absicht so lange hinausgezögert hatte: 19:48 Uhr und Ujah machte das 1:1 (61.). Ein schöner Treffer per Lupfer am Torwart Özcan vobei – man höre und staune, das 10. Saisontor für den Kölner Stürmer. Stöger wechselte wieder und brachte Exlager für Risse (68.), der heute auch keinen guten Tag hatte. Danach kam mein FC besser ins Spiel. Doch wurden wir zehn Minuten später geschockt. Brecko brachte den Ingolstädter Lex zu Fall und Schiri Christ gab Elfmeter für Ingolstadt. Zu dumm, dass Brecko vorher schon gelb gesehen hatte und nun folgerichtig mit Gelb-Rot vom Platz geschickt wurde. Hofmann trat zum Elfmeter an – doch Geißbock Horn hielt (78.)!!!! Der FC-Keeper und der Ingolstädter Hofmann kennen sich aus der U20-Nationalmannschaft, vielleicht war der Vorteil, dass Horn die richtige Ecke erahnte. Unser Timo! Ich verzeihe ihm auch gern, dass er unlängst in einem Radiointerview nicht wusste, wie die Hauptstadt des WM-Gastgeberlandes Brasilien heißt. Denn er rettete uns den Punkt.

 

Stöger wechselte ein drittes Mal und brachte Gerhardt für Nagasawa (79.). Meine Geißböcke kämpften immer weiter – trotz Unterzahl. Trotzdem war die fußballerische Leistung gegen Ingolstadt streckenweise unterdurchschnittlich. Das einzig Positive: Nach dem Rückstand rissen sie sich zusammen und kamen wieder ins Spiel zurück. Publikumsliebling Ujah zeigte sich durchaus über 90 Minuten sehr laufstark, muss aber dringend noch an seiner Schusstechnik arbeiten.

Am kommenden Sonntag spielen die Kölner im letzten Heimspiel gegen St. Pauli um 15:30 Uhr. Schön wäre es, wenn FC-Trainer Stöger in den letzten beiden Spielen noch einen der kontinuierlichen Bankdrücker, wie Thiel, Bigalke oder Golobart einwechseln würde. Der Aufstieg ist uns nicht mehr zu nehmen, und ich freue mich auf den Saisonabschluss. Jedoch besonderes gefreut hatte mich das Kompliment von Manager Schmadtke, der die Kölner Fans als besonnen und realistisch bezeichnete. Die Kölner Haie verloren übrigens mit 3:4 nach Verlängerung, gewannen allerdings am Sonntag gegen Ingolstadt mit 1:0 durch Lüdemann (!) und werden in der letzten Partie der „Best-of-Seven-Serie“ am Dienstag (29.4.2014) in der Köln-Arena alles geben.

Rotkäppchen

Ergebnisse am 32. Spieltag
FC St. Pauli – VfR Aalen 0:3 (0:1)    
SC Paderborn – SV Sandhausen 2:0 (0:0)    
Dynamo Dresden – Karlsruher SC 2:2 (1:1)    
FSV Frankfurt – Energie Cottbus 3:1 (2:0)
Fortuna Düsseldorf – Erzgebirge Aue 4:0 (2:0)    
Greuther Fürth- 1860 München 1:2 (1:1)    
FC Ingolstadt 04 – 1. FC Köln 1:1 (1:0)    
Vfl Bochum – Arminia Bielefeld 1:4 (0:3)    
Union Berlin – 1. FC Kaiserlautern -:- (-:-)
   
Tabelle nach dem 32. Spieltag
1. 1.FC Köln – 49:18 Tore – 65 Punkte
2. SC Paderborn – 59:47 Tore – 56 Punkte
3. SpVgg Greuther Fürth – 56:38 Tore – 54 Punkte
4. 1. FC Kaiserslautern – 48:34 Tore – 50 Punkte
5. Karlsruher SC – 45:31 Tore – 49 Punkte
6. FC St. Pauli – 42:43 Tore – 47 Punkte
7. Fortuna Düsseldorf – 39:40 Tore – 46 Punkte
8. SV Sandhausen – 29:31 Tore – 44 Punkte
9. 1860 München – 35:40 Tore – 44 Punkte
10. Union Berlin – 46:42 Tore – 42 Punkte
11. VfR Aalen – 32:37 Tore – 41 Punkte
12. Erzgebirge Aue – 40:50 Tore – 40 Punkte
13. FC Ingolstadt 04 – 30:33 Tore – 38 Punkte
14. FSV Frankfurt – 44:51 Tore – 37 Punkte
15. VfL Bochum – 29:41 Tore – 37 Punkte
16. Dynamo Dresden – 34:46 Tore – 32 Punkte
17. Arminia Bielefeld – 37:56 Tore – 31 Punkte
18. Energie Cottbus – 35:51 Tore – 25 Punkte

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