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Kolumne

Mathematik op kölsch…

Sonntag, 20. Februar 2011 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

.. zwei Treffer und trotzdem nur einen Punkt.

Am Samstag ging es für den 1. FC Köln zum TSG 1899  Hoppenheim ins beschauliche Rhein-Neckar-Stadion, das idyllisch an der A6 in Sinsheim liegt. Mit lokalem Fußball hat das wenig zu tun, eher mit der Firma SAP, dessen rheinische und freie Übersetzung so viel bedeutet, wie „Suche-Auswärts-Punkt“, was meine Geißböcke an diesem Spieltag auch beherzigten.

.. zwei Treffer und trotzdem nur einen Punkt.

Am Samstag ging es für den 1. FC Köln zum TSG 1899  Hoppenheim ins beschauliche Rhein-Neckar-Stadion, das idyllisch an der A6 in Sinsheim liegt. Mit lokalem Fußball hat das wenig zu tun, eher mit der Firma SAP, dessen rheinische und freie Übersetzung so viel bedeutet, wie „Suche-Auswärts-Punkt“, was meine Geißböcke an diesem Spieltag auch beherzigten.
Zum 100. Bundesliga-Spiel von Prinz Poldi und der Siegesserie im Rücken, freuten sich alle FC-Fans voller Hoffnung auf dieses Spiel. Allerdings begann das Spiel für uns erst einmal mit Fremdschämen, denn im Kölner Fan-Gästeblock brannten (mal wieder) Feuerwerkskörper – angesichts der 5.000 Euro Geldstrafe, zu der unser Verein erst diese Woche vom DFB verpflichtet wurde, frage ich mich doch, ob es mittlerweile Intelligenztests für Fans geben sollte.

Die Geißböcke hatten sich ja bisher als auswärtsschwächste Mannschaft der Liga präsentiert, zudem gab es (mal wieder) eine Trainingsverletzung: Matuschyk musste wegen eines doppelten Bänderrisses zu Hause bleiben. Mein FC brauchte anfangs ziemlich lang, um überhaupt ins Spiel zu kommen. Die wackelige und unsichere Abwehr der Kölner erstaunte uns alle ziemlich! So schimpften wir gemeinsam mit Rensing und wunderten uns, wo die Mannschaft der letzten beiden Heimspielen geblieben war. In der 19. Minute vertändelte Brecko so etwas von sträflich den Ball, der Rettungsversuch von Rensing traf ausgerechnet auf Ibisevic, und wir konnten von Glück sprechen, dass hier kein Tor gefallen war. Kurze Zeit später half Schiri Markus Schmidt (aus dem nahen Stuttgart und sicherlich unparteiisch) den Hoffenheimern, indem er ein Foul von Ibertsberger an Brecko übersah: Ibisevic erhielt die Torchance, doch unsere Nummer eins Rensing wehrte den Ball ab, und danach scheiterte der Kraichgauer am Innenpfosten.

 

Zur Pause stand es also noch torlos 0:0, und nach der ersten Halbzeit wäre das für meinen FC ein zufrieden stellendes Ergebnis gewesen. Doch nach der Pause griffen die Hoffenheimer stärker an und wurden durch meine Kölner auch noch belohnt. Nach einem Freistoß und einer Flanke von Rudy hatte schob Nova den Ball unglücklich mit dem Oberarm ins eigene Netz (48.). Was für ein Frust! Wollte Nova hier nur im lokalen Torduell gegen Poldi punkten? Der Treffer hatte die Geißböcke völlig verunsichert: wir spielten nun wieder fahrig, lieferten unnötige Ballverluste im Spielaufbau und Lanig sowie Petit hatten große Probleme auf ihren Positionen. Wir hatten großes Glück, dass die vielen Hoffenheimer Kontermöglichkeiten entweder am Pfosten oder an Rensing scheiterten.
In der 56. Minute konnten wir auf dem Platz verfolgen, dass Eigensinnigkeit sofort bestraft wird: Peszko stürmte auf das Tor zu und verfehlte. Dabei lag der Kölner Treffer in der Luft, denn der Mitte standen Novakovic und Podolski völlig (!) frei.
Doch die Kölner waren weiter am Drücker, versuchten alles und wollten den Punkt.
Ex-Kapitän Mohamad bestrafte später eine Unaufmerksamkeit der Hoffenheimer – er nutzte die Flanke von Clemens und köpfte zum Ausgleichstreffer (69.) ins Tor.
In der letzten Viertelstunde waren beide Mannschaften am Drücker und alles war noch möglich, deshalb sind Ergebnis und gewonnener Auswärtspunkt für die Geißböcke vollkommen in Ordnung. 

 

Unser Torschütze Mohamad durfte nach dem Spiel noch einen unfreiwilligen Sprint hinlegen, nachdem er nur noch die Rücklichter des FC-Mannschaftsbusses sah, der bereits ohne ihn abgefahren war. Unser Sportdirektor Finke, der auch mit im Rhein-Neckar-Stadion saß, brachte Neuigkeiten in die Personalpläne meiner Geißböcke. So berichtete die Presse, dass Innenverteidiger Ondrej Mazuch vom RSC Anderlecht sowie der Hamburger Elia als Kandidaten im Gespräch sind. Zum Glück spielten andere Vereine an diesem Spieltag auch für meinen FC, und daher konnten wir letztlich unseren 13. Tabellenplatz festigen. Im nächsten Heimspiel gegen den SC Freiburg müssen wir auf Brecko und Petit (fünfte Gelbe Karte) verzichten. Nach dem heutigen Spiel können wir diese „Verluste“ sicherlich verkraften.

 

Rotkäppchen
 

Text: Gastbeitrag

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