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Sport

Platzsturm und Endspiel um Europa

Montag, 15. Mai 2017 | Text: Gastbeitrag | Bild: Ernesto Solis

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Wenn die gegnerischen Fans nach dem Spiel jubelnd den Platz stürmen, kann man als Heim-Mannschaft nicht viel richtig gemacht haben. Und wenn das auf der Anzeigentafel mit 0 zu 3 erbarmungslos dokumentiert wird, hat man als Anhänger normalerweise den starken Drang, die Tribüne umgehend hinter sich zu lassen. Nicht so am Samstag im Südstadion. 6500 Duisburger feierten ausgelassen auf dem Spielfeld den Aufstieg ihrer Zebras. Und die Südstadt-Legenden ließen sich von 1800 Fortunen feiern für den Nichtabstieg. Über das Spiel breiten wir großzügig den Mantel des Schweigens. Klatsche, Mund abputzen. So wie Uaferro und Alibaz, die nach dem zweiten Tor einen handfesten Streit austrugen, weil der Erste mit dem Defensivverhalten des Zweiten gelinde gesagt unzufrieden war. Aber auf ein Tor mehr oder weniger kam es fast schon nicht mehr an.

 

Und die Pyro, die die Auswärtsfans in Halbzeit zwei abbrannten, war auf jeden Fall höherklassig. Das meinte Trainer Uwe Koschinat aber nicht, als er nach dem Spiel sagte: „Duisburg gehört einfach nicht in die dritte Liga.“ Nach dem Hinweis auf die andere Kragenweite der Kicker von der Wedau wünschte er denen: „Hoffentlich sehen wir uns hier nie wieder.“ Na ja, in Liga zwei könnte man sich das in der Südstadt durchaus vorstellen. Aber jetzt steht ein anderes Thema im Vordergrund: Generationswechsel. Die Südstadt-Legenden, die vor drei Jahren den Aufstieg in die dritte Liga geschafft haben, sind in die Jahre gekommen. Der Kader soll verjüngt werden. Im Moment haben 15 Jungs von der Fortuna keinen Vertrag für die kommende Saison im Südstadion. Große Umbrüche sind in den Mannschaften der dritten Liga normal. Für höherklassige Mannschaften undenkbar. Man stelle sich vor, der FC hätte für die kommende Saison nur zehn Profis sicher.

 

In der dritten Liga nutzen junge Leute die Mannschaften als Sprungbrett für höhere Aufgaben. Oder sie müssen die bittere Erfahrung machen, dass es für sie im Profigeschäft nicht reicht. Im Moment steht wohl Cauly Oliveira Souza nach einigen starken Leistungen auf dem Absprung. Und Hamdi Dahmani „Ham die nicht“ sollte man nicht so laut singen. Nächste Saison vielleicht doch. Doch jeder der geht, sollte sich des Risikos bewusst sein. Nehmen wir als Beispiel Julius Biada, der im vergangenen Sommer nach Braunschweig ging. 20 Einsätze, oft von der Bank gekommen. Durchbruch? Eher nicht. Sei’s drum. Die Fortuna-Anhänger werden nächste Saison ziemlich viele neue Namen über den alten Rückennummern auswendig lernen müssen.

Der FC entwickelt sich allmählich zur Spaßmacher-Partytruppe. Nach dem turbulenten 4 zu 3 gegen Bremen gab es jetzt ein nicht minder lustiges 2 zu 2 in Leverkusen. Nach einer Führung von 2 zu 0. Kein Spieler ist größer als die Mannschaft. Manchmal aber doch. Am Samstag hieß die Devise: Alle gegen Timo Horn. Stefan Kießling voran. Gab viel zu tun für die Handpappen des Arbeitskreises Stimmung, der die Werkspillen unermüdlich nach vorne klatschte. Was in dem FC-Talent Lukas Klünter steckt, konnte man bei seinem Solo vor dem 2 zu 0 sehen. Wenn der dran bleibt, wird der ein Guter.

 

Drei Sätze zu den Chemikanten von der Schäl Sick: Immerhin hat der neue Trainer den Abstieg vermieden. War knapp genug. Mal sehen, wer da nächste Saison auf der Bank sitzt. Und der FC? Hat Europa jetzt in Sicht aber nicht selbst in der Hand. Die großen Hoffnungen ruhen auf den Bayern. Wenn die Samstag Freiburg schlagen und der FC im „Endspiel“ gegen Mainz gewinnt, werden sich mit ein bisschen Glück im nächsten Herbst die ganz großen Namen in Müngersdorf vorstellen. Ganz sicher, dass die geretteten Mainzer abschenken und Peter Stöger nicht nach Dortmund geht, ist sich

Der Wolf
 

Text: Gastbeitrag

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