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Lükes Liebes Leben

Pripro und royale Schniedel

Montag, 9. Januar 2023 | Text: Reinhard Lüke

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Gut ins neue Jahr gekommen? Vor allem unbeschadet? In der Südstadt hielt sich der Silvester-Trubel diesmal doch in Grenzen. Oder hab´ ich da irgendwas nicht mitbekommen. Als ich am Neujahrmorgen so gegen 3 Uhr über den Chlodwigplatz schlenderte, lag da jedenfalls deutlich weniger Knaller- und Flaschenmüll rum als in früheren Jahren. Auch An der Eiche dasselbe Bild.

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Das hatte ich nach zwei Jahren Böllerverbot entschieden anders erwartet. Oder waren die fleißigen Mädels und Jungs von den AWB womöglich schon vor mir da gewesen und hatten die Tatorte gereinigt? Möglich aber unwahrscheinlich.

Nah am Dreigestirn

Am Dienstag letzter Woche bin ich dann nachmittags auf der Severinstraße doch einigermaßen überraschend in einen Karnevalsumzug geraten. Uniformierte Funken in allen Farben, Knabbüß geschultert und teils mit Trömmelche marschierten Richtung Innenstadt und waren sichtlich guter Laune. Nur Kamelle hatten sie keine dabei. Am Ende des Zuges fuhr ein Kutschwagen mit drei stattlichen Männern drin. „Dat is dat Dreigestirn“, rief an eine kundige Dame fortgeschrittenen Alters neben mir und begann eifrig zu winken. Echt jetzt? Karneval hat (für mich) noch längst nicht angefangen und ich bin Prinz, Jungfrau und Bauer schon so nahe gekommen, wie es mir im Rest der Session nicht mehr vergönnt sein wird! Daheim hab´ ich mich mal schlau gemacht, warum mir diese Ehre zuteil wurde. Das Dreigestirn wird diesmal von den Roten Funken gestellt und die haben ihre Tollitäten vom Stammquartier an der Ulrepforte zum Hotel am Heumarkt geleitet, wo sie bis Aschermittwoch nächtigen werden.

Am Freitag war ja dann Pripro im Gürzenich. Hatte ja in den letzten beiden Jahren wegen Corona nur im engsten Familienkreis stattgefunden. Die Stimmung soll diesmal betont ausgelassen gewesen sein. Endlich wieder sorgenfrei Karneval feiern. Hatte da letztes Jahr nicht auch noch irgendein Krieg das närrische Treiben getrübt? Ach, der dauert noch an? Und im Iran werden Regimegegner mit dem Tode bestraft? Aber so ist das nunmal mit solidarischen Absagen des Frohsinns. Man kann ja nicht dauerhaft betroffen sein. Irgendwo ist schließlich immer Krieg. Das lief 1991 auch schon, als wegen des Überfalls der Iraker auf Kuweit der Rosenmontagszug abesagt wurde. Im Jahr darauf war alles wieder gut. Nur der Geisterzug, der seinerzeit als Protest gegen die scheinheilige Absage ins Leben gerufen wurde, läuft immer noch.

Harry & Gigi

Aber bis Weiberfastnacht stehen ja noch andere wichtige Termine an. So erscheinen morgen endlich die Memoiren von Prinz Harry. Offiziell jedenfalls. In Spanien wurde die Schwarte ja versehentlich bereits ausgeliefert. Und darin sollen sensationelle Neuigkeiten zu lesen stehen. So etwa, dass Bruder William vor seiner Trauung eine Alkohol-Fahne gehabt haben soll. Mut angesoffen? Auch selbst über die royalen Schniedel erfährt man Neues. Entgegen anderslautenden Informationen sollen die Brüder durchaus beschnitten sein. Wenn das mal keine Nachricht ist. Am 13. Januar wartet dann die nächste Sensation. RTL schickt wieder Menschen ins Dschungelcamp. Endlich wieder so richtig nach Australien. Gestern kam allerdings die betrübliche Nachricht, dass der Camper Luigi „Gigi“ Birofio an Corona erkrankt ist. Nun hab´ ich mich längst daran gewöhnt keinen dieser Superstars zu kennen, die da alljährlich in Busch ziehen, um gegen Honorar an Kängurupenissen oder sonstwas zu lutschen, aber Gigi habe ich dann doch mal gegoogelt. Demnach ist der gelernte Industrieelektriker ein berühmter Reality-TV-Darsteller und hat in den Formaten „Ex on the Beach“, „Kampf der Reality-Stars“, „Prominent getrennt“ und „Temptation Island VIP“ mitgewirkt. Und Millionen von Menschen haben sich all diese Sendungen angeschaut.

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Manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass das Leben irgendwie an mir vorbei geht. Telegramme bekomme ich jetzt auch keine mehr. Nach 170 Jahren hat die Post diesen Service zum Jahresende eingestellt. Vermissen werde ich ihn nicht wirklich. Die zwei, drei Mal, die der Dorfpostbote in meinen Kindertagen in unserem Haushalt ohne Telefon sowas per Dienstfahrrad zugestellt hat, war immer irgendwer gestorben.

Text: Reinhard Lüke

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