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Kolumne

So sehen Sieger aus…

Montag, 17. Oktober 2011 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

 

Das Wichtigste zuerst: Heimsieg, drei Punkte und den eigenen Kasten sauber gehalten. Mein FC hat am Sonntag gegen Hannover 96 gewonnen. Hätte mir das jemand noch zu Spielbeginn erzählt, ich hätte ihn als einfältig beschimpft. Denn die Gäste aus Niedersachsen spielen zu Recht im oberen Tabellendrittel mit.

 

Das Wichtigste zuerst: Heimsieg, drei Punkte und den eigenen Kasten sauber gehalten. Mein FC hat am Sonntag gegen Hannover 96 gewonnen. Hätte mir das jemand noch zu Spielbeginn erzählt, ich hätte ihn als einfältig beschimpft. Denn die Gäste aus Niedersachsen spielen zu Recht im oberen Tabellendrittel mit.
Verletzungsbedingt mussten heute Novakovic und McKenna pausieren. Dafür gab der Tunesier Jemal sein Debüt, Lanig rückte in die Startelf und Poldi gab im Sturm die „One Man Show“. Die ersten zwanzig Minuten sahen wir ein klasse Fußballspiel, bei dem mein FC die spielbestimmendere Mannschaft war. In der 24. Minute brachte ein harmlos wirkender Freistoß das Stadion zum Beben: Poldi schoss aus halblinker Position und gut 20 Meter vor dem Tor über die Mauer zum 1:0. Das war ein richtiger Augenschmaus. Kein Zufallstreffer, sondern ein verdientes und schönes Tor! Sollten sich die Zeiten beim FC doch noch ändern? Mehr Freud und weniger Leid? Die Gäste machten nach dem Treffer mächtig Druck, aber unsere Nummer 1 hielt dicht. Und immer wieder Rensing – er parierte heute was das Zeug hält.

 

Zur Halbzeit zwei kam Andrezinho für Brecko (er hatte sich verletzt und wird am Montag untersucht) ins Spiel. Sein Einsatz währte jedoch nur kurz, denn nach nur zehn Minuten musste er nach einem Foul verletzt (Knie verdreht und Verdacht auf Innenbandverletzung) vom Platz. Warum sich mein FC sich allerdings keine Tragen mehr leisten kann, ist nicht überliefert. So wurde Andrezinho von den Betreuern artistisch vom Platz getragen. Der Japaner Makino musste nun als rechter Verteidiger ran. So langsam aber sicher sollte mein FC die Wehrpflicht für arbeitslose Abwehrspieler einführen. Im weiteren Verlauf war das Spiel eher von Nicklichkeiten und Emotionen als von Ballsport geprägt. Schiri Drees wirkte zwischenzeitlich ziemlich überfordert. Bälle, die längst im Seitenaus waren, wurden übersehen, sowie diverse Fouls und andere unnötige Körperkontakte. Selbst Keeper Rensing lag nach einem Duell mit Ya Konan benommen am Boden und musste mit Eis wieder zum Leben erweckt werden.

Chihi (63.) traf mit dem Kopf nur an die Latte und Poldi verzog knapp neben den rechten Pfosten (67.). Das zweite Tor meines FC, aber leider auch der Ausgleich durch die Gäste lag förmlich in der Luft. Der Slapstick schlechthin passierte in der 69. Minute, nachdem Pinto seinen Siegtreffer ausgelassen vor der Kölner Westtribüne und zahlreichen FC-Fans mit ausgestreckter Faust feierte. Selbst wir FC-Fans staunten nicht schlecht, denn Schiri Drees erkannte das Tor nicht an. War das nun ein passives Abseits oder eine Sichtbehinderung des Torwarts? Darüber wurde eifrig diskutiert. Ya Konan stand neben Rensing im Fünfmeterraum und vorher Abseits. Der Treffer zählte letztlich nicht. Das Gesicht von Pinto, als er während seiner Torjubelekstase realisiert, dass es keinen Treffer gibt, werde ich jedenfalls so schnell nicht vergessen. Etwas Schadenfreude ist immer gut!

 

Neuzugang Jemal gefiel mir heute während des Spiels immer mehr, endlich mal einen zweikampffreudigen Innenverteidiger. Während Lanig (natürlich wieder mit obligatorischer gelber Karte bestückt) heute durch eigensinnige Aktionen auffiel. Anstatt Bälle zu passen, machte er verkrampfte Versuche, es allein zu versuchen, die natürlich alle scheiterten. In der Schlussphase wurde das Spiel zum echten Krimi. Meine Geißböcke leisteten sich zu viele unnötige Ballverluste. Nach einer abgewehrten Ecke erhält Podolski den Ball, tunnelt den Gegenspieler, um das Leder dann mit voller Wucht in die lange Ecke zu schießen. 2:0 (87.) und Endstand. Weltmeisterlich war der Torjubel danach: alle auf Stale! Poldi nach seinem Doppelpack vornweg und alle drauf, sogar Rensing!

 

Keeper Rensing wurde nach dem Spiel zum Tor von Sergio Pinto befragt und sagte, dass es seiner Sicht ein regulärer Treffer war. Dass Ya Konan ihn irritiert haben sollte, kann er nicht bestätigen. Schade für Hannover, aber da haben wir Kölner nun einfach mal Glück gehabt. In der Tabelle stehen wir auf den 10. Platz und nehmen langsam Kurs auf die obere Tabellenhälfte. Die Realität holt uns spätestens am kommenden Samstag wieder ein, denn da müssen wir auswärts beim aktuellen Meister in Dortmund ran.

 

Rotkäppchen

 

Text: Gastbeitrag

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