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Kolumne

Traumstart

Dienstag, 15. Juni 2010 | Text: Roger Lenhard

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Hätte ich mir den Auftakt zur WM träumen dürfen, wäre er wohl von blasserer Farbe gewesen als das, was wir im Spiel gegen Australien zu sehen bekamen. Es war eine gelungene Synthese verschiedener Spielauffassungen: Speed-Konterfußball á la Mourinho, Offensivfußball van-gaal`scher Prägung und schließlich das ballbesitzende Kurzpassspiel der Spanier.

Hätte ich mir den Auftakt zur WM träumen dürfen, wäre er wohl von blasserer Farbe gewesen als das, was wir im Spiel gegen Australien zu sehen bekamen. Es war eine gelungene Synthese verschiedener Spielauffassungen: Speed-Konterfußball á la Mourinho, Offensivfußball van-gaal`scher Prägung und schließlich das ballbesitzende Kurzpassspiel der Spanier. Bei den Deutschen war dies alles zu sehen; abwehren und schnelles Umschalten, geduldiger Ballbesitz und plötzliches Spiel in die Spitze, wo Özil auf Müller oder Podolski weiterleitete. Das Offensivspiel war fulminant. Vier Tore von vier verschiedenen Offensivspielern gegen die australischen Torverhinderer zeugen von Klasse, Spielfreude und Durchsetzungskraft.

 

Als Phillip Lahm von den besten Nationalmannschaften sprach, in der er bisher gespielt hat, konnte man das noch als Selbstbeschwörung abtun – jetzt, nach dem Spiel, könnte er sogar recht haben. All die Bedenken im Vorfeld sind vorerst weggewischt. Die jungen, teilweise turnierunerfahrenen Spieler sind nervenstark genug, dem Druck Stand zu halten. Das Zusammenspiel von Kedhira und Schweinsteiger gelingt vorzüglich, und das Festhalten an Klose und Podolski scheint sich auszuzahlen.
 

Es ist schwer, ohne Ressentiments zu sein. Nein, es ist unmöglich. Ich bin zugegeben voller Vorurteile. Eins davon betrifft Jogi (schon der Name) Löw. Ich muss wohl ein wenig meine Einstellung korrigieren, denn in der kurzen Vorbereitungszeit, die von vielen Rückschlägen (Ballack, Westermann) begleitet wurde, muss excellent gearbeitet worden sein. Leider müssen Fußballer mit der Bürde leben, dass ein Sieg, mag er noch so großartig sein, nichts mehr bedeutet, wenn nicht der nächste Sieg folgt. Keine Pause, kein Verschnaufen. „Niemals aufgeben, immer weitermachen, immer weitermachen.“ (Oliver Kahn).

 

Ein lustiges Zigeunerleben sieht anders aus. Soweit zum bisherigen Highlight der WM, obwohl -Stop- es gibt noch ein Highlight: Mehmet Scholl. Was für eine Wohltat,  seine klugen, gescheiten, manchmal ironischen, aber immer charmanten Kommentare zum Spielgeschehen hören zu dürfen. Weltmeisterlich. Negativer Höhepunkt war der Auftritt der Griechen. Fußball aus der Vergangenheit. Langweilig, statisch, ohne jeden Esprit, attraktiv wie die muffige Wäsche aus der vergessenen 80er-Jahre-Altkleidersammlung. Weg damit!

 

Text: Roger Lenhard

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