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Kolumne

Um 16 Uhr war die Welt noch in Ordnung…

Montag, 15. August 2011 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

…denn mein FC führte durch ein Tor von Lukas Podolski (12.) auf Schalke! Wir bekamen endlich das Gefühl, die norwegische Taktik hatte den Weg zu den Köpfen und Beinen meiner Geißböcke gefunden.

…denn mein FC führte durch ein Tor von Lukas Podolski (12.) auf Schalke! Wir bekamen endlich das Gefühl, die norwegische Taktik hatte den Weg zu den Köpfen und Beinen meiner Geißböcke gefunden.
Das Spiel begann völlig kurios mit einer Verzögerung von 10 Minuten (Anpfiff erst um 15:40 Uhr!), denn die Schalker kamen zu spät und das ins eigene Stadion! Nach einem Blitztrainingslager in Duisburg hatten Spieler und Trainer Rangnick im Hotel übernachtet, waren mit dem Bus bei der Anfahrt ins eigene Stadion im Stau steckengeblieben und erst mit 35 minütiger  Verspätung eingetroffen. Das muss man auch erst mal bringen!  
Verletzungsbedingt durfte gegen Schalke McKenna spielen, er kam für Mohamad (Innenbandverletzung) und dessen Vertreter Pezzoni (Sportverbot wegen einer Viruserkrankung). Im Angriff standen, wegen der Gelb-Rot-Sperre von Novakovic im letzten Spiel, Jajalo und Poldi.
Meine kölsche Freude währte jedoch gerade mal 30 Minuten. Sie endete jäh, als Schiedsrichter Guido Winkmann nach einem unabsichtlichen Handspiel von McKenna auf Elfmeter entschied und der Schalker Huntelaar diesen zum 1:1 verwandelte. Besonders ärgerlich, weil es eine echte Fehlentscheidung war!

Land unter in Halbzeit zwei
In der zweiten Halbzeit nahm das Grauen seinen Lauf. Huntelaar kam zwischen McKenna und Brecko frei zum Kopfball und machte das 2:1 für Schalke (47.). Meine Geißböcke zerfielen danach in eine Art Schockstarre, noch während der Ansage des Schalker Stadionsprechers zum 2:1, traf Holtby aus 18 Metern zum 3:1 (48).
Was war bloß wieder mit meinen Geißböcken los? Lag der Soldo-Fluch über Ihnen? Man kann doch auf ein Gegentor nicht mit Lähmung und Arbeitsverweigerung reagieren! Oder stellte mein FC aus Protest gegen die Fehlentscheidung des Schiedsrichters seine Arbeit ein?
Mein FC spielte, als hätte er sein Selbstvertrauen zur Pause in der Kabine gelassen und zeigte auf dem Schalker Rasen unterirdischen Fußball.
Eichner und Riether überzeugten überhaupt nicht und Chihi, der verhuscht in Zweikämpfe ging, empfehle ich dringend einen Wechsel zu den FC-Cheerleadern. Die Kölner Defensive befindet sich immer noch im Koma auf der Intensivstation der Bundesliga und Finke und Co. haben kein passendes Rezept gefunden.
Die Demontage nahm am Samstagnachmittag weiter ihren Lauf: Moravek schießt den Ball über die Viererkette, zu Raul, der völlig frei steht und den Ball aus sieben Metern über Rensing zum 4:1 ins Tor lupfen kann (59.). Ein Traumtor! Nur auf der falschen Seite!
Das Huntelaar dem ganzen noch einen drauf setzte und zum 5:1 Endstand traf (84.), hatte zur Folge, dass ich mich und meinen Samstagabend in Kölsch ertränkte.
Zu Recht ließen die mitgereisten FC-Fans im Stadion ihrem Unmut freien Lauf und beschimpften die Spieler lautstark nach dem Spiel!

Vielleicht ist doch der richtige Trainer beim falschen Verein oder wir haben die richtigen Spieler aber den falschen Trainer? Die Mischung soll es ja bekanntlich machen. Vielleicht sollten wir Leverkusen einen Tausch vorschlagen, Dutt gegen Solbakken? Einige Rufe nach Frank Schäfer werden jetzt wieder laut, doch man sollte nicht vergessen, dass Schäfer damals seinen Rückzug aus dem Bundesligastress selbst entschieden hatte.
Die Bilanz am zweiten Spieltag für meinen FC: 1:8 Tore, null Punkte und der letzte Tabellenplatz.
Das Kölner Wetter am Sonntag entsprach so ziemlich meiner Stimmung und die der FC-Fans: Grau in grau und übler Dauerregen. Der Himmel weint mit mir.
 

Rotkäppchen

 

 

 

Text: Gastbeitrag

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