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Kolumne

Was ist eigentlich „Südstadt-Flair“?

Mittwoch, 9. Juni 2010 | Text: be süd

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Immer wieder werde ich von Bekannten gebeten, meine Augen aufzuhalten, denn es werden Wohnungen in der Südstadt gesucht. Die Suchenden kommen aus Ehrenfeld, Frechen und Mühlheim. Sie meinen, sie suchten ein Viertel mit „Flair“ und die Südstadt hätte dieses Flair. Hier würde kulturell so viel angeboten, es sei so familiär. Die Südstadt scheint für Außenstehende ein freundliches Viertel zu sein.

Immer wieder werde ich von Bekannten gebeten, meine Augen aufzuhalten, denn es werden Wohnungen in der Südstadt gesucht. Die Suchenden kommen aus Ehrenfeld, Frechen und Mühlheim. Sie meinen, sie suchten ein Viertel mit „Flair“ und die Südstadt hätte dieses Flair. Hier würde kulturell so viel angeboten, es sei so familiär. Die Südstadt scheint für Außenstehende ein freundliches Viertel zu sein. Ist es wirklich so? Und überhaupt, über welches Flair wird hier gesprochen?

Das Flair des Kiosk am Eierplätzchen zum Beispiel. Hier steht man morgens auf, zum donnernden Lachen der „lustigen“ kölschen Betreiberin. Wer meint, die kölsche Sprache sei bedroht, kennt diesen Kiosk nicht. Denn hier spricht man Kölsch! Eigentlich eine schöne  Sache! Vormittags versammeln sich hier viele Menschen, um hier ihr Schwätzchen zu halten. Manchmal ist es quasi mehr eine Kneipe als ein Kiosk. Man hat das Gefühl wir hätten das ganze Jahr Karneval! Hier müssen sich die Erwachsenen und die Kinder durch die kettenrauchende Menge vor dem Kiosk quetschen, um hinein zu gelangen und das wohlverdiente Kölsch oder die Süßigkeiten-Tüten zu kaufen. Vielleicht dient es ja zur Abschreckung, dass hier so viel geraucht wird, denn je öfter die Kinder durch den qualmenden Zigarettendunst durchgehen müssen, desto unattraktiver wird das Rauchen für sie. Denn der Rauch stinkt!

Unweit des Kiosk gibt es an manchem Sonntag im Jahr das südamerikanische Flair. Hier hüpft mein Herz höher! Wenn die Musiker der Eierplätzchenband ihre  Instrumente auspacken, ertönen kubanische Klänge durchs Viertel. Es wird getanzt, die Kinder mit dem Eltern, die Opas mit den Omas, sogar die Rollstuhlfahrer des Herz-Jesu-Heims bewegen sich zur Musik. Ein Fest für alle. Man könnte meinen, man wäre im Urlaub!

Auf der Mainzer Straße finden wir das Flair der Allee. Für manche ist es eine kleine Oase, für die anderen hat die Allee seit der Neugestaltung „das Flair eines  Friedhofes“. Gut, über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, und wie sagt man doch so schön: „Jeder Jeck ist anders“. Weiter geht’s Richtung Ubierring zum kleinsten Café der Südstadt, der Caffebar. Hier hat man das Flair des Familiären. In der Caffebar  wird man wiedererkannt und freundlich begrüßt. Hier muss man nicht  einmal sagen, was man möchte, denn Susi weiß es schon! Klein, fein und freundlich – auch zu den Kindern.

Am Chlodwigsplatz gibt es das „Rewe-Flair“. Wie, wissen sie nicht, was das ist? Also ich weiß nicht, wie es bei anderen Rewe-Stores ist, aber bei uns ist es so: Zu  Stoßzeiten werden grundsätzlich die Regale eingeräumt. Gut, irgendwann müssen sie eingeräumt werden, aber muss das geschehen, wenn so viele Menschen einkaufen? Was lernen wir daraus? Bei Rewe übt man Geduld, denn Geduld  brauchen Sie, wenn Sie sich, durch das Geschäft schlängelnd, ihren Einkaufswagen manövrierend, endlich bei ihrem geliebten Pudding ankommen. Ende gut – alles gut. Es gibt durchaus nette Kassiererinnen, die einem den Einkauf dann schließlich versüßen.

Das reicht! Ich brauche eine Pause, ich hole mir beim netten Türken auf der Darmstädter Straße frische Erdbeeren und mache mich auf dem Weg Richtung Park. Hier gibt es – last but not least – das Flair des Großstadt-Gartens. Der schöne Römerpark an der alten FH gelegen. Hier treffen sich die Südstädter an sonnigen Tagen, um zu grillen, Boule zu spielen, auf Bäume zu klettern, zu musizieren, Erdbeeren zu essen oder einfach nur zu sein! Es stimmt, wir haben unglaublich viel Flair hier in der Südstadt!

be Süd

Text: be süd

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