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Kolumne

Was nun?!

Mittwoch, 12. Oktober 2011 | Text: be süd

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Wir können nicht mehr ohne sie! Sie hat uns fest im Griff, und das gefällt uns. Ein schleichender Prozess, den wir nur allzu gerne beschleunigen würden. Tut sie uns gut? Egal, wir sind ihr verfallen. Wir alle, Ehrenfelder, Südstädter, Europäer, Amerikaner, die Menschen der Welt! Uns verbindet eine Leidenschaft die viele Gesichter hat, aber nur einen Namen.

Wir können nicht mehr ohne sie! Sie hat uns fest im Griff, und das gefällt uns. Ein schleichender Prozess, den wir nur allzu gerne beschleunigen würden. Tut sie uns gut? Egal, wir sind ihr verfallen. Wir alle, Ehrenfelder, Südstädter, Europäer, Amerikaner, die Menschen der Welt! Uns verbindet eine Leidenschaft die viele Gesichter hat, aber nur einen Namen. Eine Art New-Age Droge namens: Technologie! Eigentlich habe ich nichts gegen sie gehabt, bis gestern, als ich einkaufen war…
Ich hatte es wie so oft eilig, also schnell rein in den Supermarkt und wieder raus. Doch vor der Tür staute es sich. Gibt es Sonderangebote, eine spezielle Aktion? Nein, nichts dergleichen. In diesem Supermarkt gibt es eine automatische Tür, und diese ging nicht auf! Da standen die Kunden nun und warteten…. „Entschuldigen Sie bitte, wieso gehen Sie nicht rein?“ “Die Tür geht nicht auf“ „Hmmm, wie wäre es, wenn sie die Tür einfach aufdrücken?“ Ah ja, stimmt, aufdrücken.
Willkommen im 21 Jahrhundert! Wir bauen Roboter, die operieren können, Computersoftware, die Gesichter erkennt, haben uns sogar vorgenommen, demnächst den Mars zu besuchen. Doch stehen wir vor einer automatischen Tür, die nicht aufgeht, sind wir aufgeschmissen. Können Menschen, die in einer voll technisierten Gesellschaft aufwachsen, nicht selbständig denken? Muss uns eine Stimme sagen: „Bitte drücken!“?!
Sind wir Opfer unseres High Tech Lebensstandards geworden? Entwickeln wir uns zurück? Werden wir absichtlich abhängig gemacht, oder lassen wir uns freiwillig abhängig machen, weil es so komfortabel ist? Wer steckt dahinter? Die Industrie? Die Politik?
Ich liebe die Technologie! Unterhaltungselektronik, Energieeffizienz im Haushalt und bahnbrechende Möglichkeiten in der Medizin bereichern unser Leben.
„Roboter werden überall in den Krankenhäusern vermehrt eingesetzt, da sie intelligenter und geschickter geworden sind“. „Mit der Hinzufügung von Sensoren und Spracherkennung, haben Roboter einen Grad der Intelligenz erreicht, der sie fast menschenähnlich macht“ (Florian Rätzer). Solarbetriebene, intelligente Roboter sind keineswegs von uns abhängig! Auweia, das erinnert mich an einem schlechten Sci-Fi Film….
Die Technologie ist allgegenwärtig in unseren Leben. Dank Navi müssen wir beim Fahren nicht mehr denken! Wir folgen der Stimme, egal ob in den Wald, in den Fluss oder in eine Sackgasse. Parken ist auch ein Klacks – wir werden regelrecht in die Parklücken reingepiept! Unser Gedächtnis hat Pause, denn Telefonnummern und Termine stecken in der Hosentasche. Schreiben ist passé, heute heißt es Smsen!
8tung fyi babs bg DaM thx hdl! Achtung for your information bin auf Brautsuche big grin.Denk an Mich thanks hab dich lieb. Die Technologie ist komfortabel, und wir Menschen lieben es kmfrtbl…
Die Welt heute ist spannend. Wir können rund um die Uhr überall sein und sitzen zugleich beim Kaffee zu Hause. Es entstehen virtuelle Unternehmen, und wir wurden sogar Zeugen, zum Beispiel über Twitter, einer neuen Form des Protests für Demokratie(s. Ägypten). Auf den ersten Blick ermöglicht sie uns viel. Fahren wir jedoch ohne unser Navi los, dann sind wir verloren. Verlieren wir unser Handy, dann sind wir aufgeschmissen. Oder wir stehen vor einer defekten, automatischen Tür und versuchen sie mit dem Handy zu öffnen…

Text: be süd

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