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Lunch Time

05.09.2017 – Der wöchentliche Einlauf fürs stinkende Gedärm der Republik

Dienstag, 5. September 2017 | Text: Stefan Rahmann

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

Der Herr ist der Hirte, mir wird nichts mangeln. Zumindest habe ich kein Defizit in Sachen Plakate. Was der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr.

Der Herr ist der Hirte, mir wird nichts mangeln. Zumindest habe ich kein Defizit in Sachen Plakate. Was der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Heribert Hirte derzeit an der Rheinuferstraße in Sachen Wahlkampf anrichtet, ist mit grotesk höchst  unzureichend beschrieben. Hirte hängt an wirklich jedem Baum. Irre. Aber in den „Spiegel“ schafft er es mit diesem Werbe-Overkill natürlich trotzdem nicht. Das „Sturmgeschütz der Demokratie“ schießt nämlich nicht auf Spatzen. Manche behaupten gar, es schießt so gut wie gar nicht mehr. „In besten Zeiten war der ,Spiegel‘ der wöchentliche Einlauf fürs stinkende Gedärm der Republik“, sagt Tom Schimmeck, Mitgründer der TAZ und zwei Jahre lang Redakteur beim Hamburger Nachrichtenmagazin. Aber auch damals war nicht alles Gold am Elbestrand. Als sich Schimmeck zum Bewerbungsgespräch in den späten 80ern mit zwei Ressortleitern traf, war er überdurchschnittlich irritiert: „Die Herren versuchten, mir meine Bewerbung auszureden. Sie schilderten ,Spiegel‘-Tristesse, malten den typischen ,Spiegel‘-Redakteur als über die Flure schlurfenden Faulpelz, der missmutig die Reichtümer aus seiner Gewinnbeteiligung verwaltet, am Dienstapparat die Mieter seiner Eigentumswohnungen zusammenstaucht und ansonsten kleine Gemeinheiten gegen den Zimmernachbarn ausheckt.“
Ja, das waren Zeiten. Man konnte trotzdem denken, der „Spiegel“ wisse alles. Da durfte man sich auch als Leser ein bisschen allwissend fühlen. Aber schlauer als man selbst waren die vom „Spiegel“ jederzeit für alle Ewigkeit. Und heute? Die Auflage sinkt seit Jahren. Dem ehemaligen Leitmedium der Republik sei das Investigative abhanden gekommen, sagen die Kritiker und sprechen gar von „Bild am Samstag“. In schneller Folge wechseln die Chefredakteure. Keiner mehr da wie einer vom Schlag Erich Böhmes. Selbst gestandene Redakteure zitterten vor dem Einlauf, nachdem sie Böhme ihre Manuskript-Seiten unter der Tür durchgeschoben hatten. Das war wirklich so. Der Einlauf wurde vom Chef meist umgehend am Telefon verabreicht. Gerne mit Sätzen wie „Habe an Ihrer Piss-Geschichte zehn Minuten gelesen. Können Sie mir sagen warum?“ Und heute? Exakt 70 Jahre nach der Gründung des Magazins. Fragt Marianne Wellershoff. Sie leitet die Redaktion des „Kultur-Spiegel“, der Kulturbeilage des Magazins, und ist morgen, Mittwoch, 6. September, ab 19.30 Uhr zu Gast im „anderen Buchladen“, Ubierrig 42, um über die Arbeit in der Redaktion zu berichten. Der Eintritt ist frei. Da kann man sich ja vorher glatt noch eine warme Suppe leisten. Haut rein, Stefan

 

FILOS: Täglich wechselt das Mittagsangebot im Filos auf der Merowingerstraße. Heute bekommt Ihr wie immer einen täglich wechselnde „Business Lunch“ mit Vorspeise und zwei Hauptgerichte zum Auswahl für 9,90 €. Heute wählt Ihr nach Kartoffelsuppe zwischen Spaghetti in Schinkenrahm mit Parmesan und Weißweinhühnchen mit Zucchini und Basmatireis. Auf der Speisekarte findet Ihr viele weitere frische Gerichte mit Fisch, Fleisch oder ohne Fleisch. Zum Beispiel Weißwein-Risotto mit Spargel, Kirschtomaten, Rucola und Parmesan (8,50 €). Oder Gnocchi in Salbeibutter mit Tomate und Parmesan (7,50 €). Wer das Filos nicht kennt, hat die Südstadt verpennt. Geht hin, das ist da sehr lecker. Filos, Merowinger Straße 42, 50677 Köln

 

Nale – Heute empfehlen wir Euch mal was Schlichtes, Probiert mal die superleckere Gemüsequiche, täglich wechselnd. Die Portion kostet 4,50 €. Es gibt aber natürlich auch was Ausgefallenes wie zum Beispiel die Gnocchi mit Antipastigemüse, Ziegenkäse & Mandel-Sonnenblumen-Crunch für  6,50 € oder Vietnamesischer Reisnudelsalat mit Spitzkohl & Birnen (6,20 €). Das ist sehr zu empfehlen. Und ansonsten ist die Tageskarte wieder voll mit allerlei Leckereien, die gerne auch mitgenommen werden können.  Nale – Café und Bistro, Darmstätter Straße 19, 50678 Köln

 

Onkel Lillo: Das italienische Eck-Bistro ist neu dabei. Für die Mittagspause gibt es den Business-Lunch „Il Pranzo“, der wöchentlich neu zusammengestellt wird. Es gibt klassische Lasagne (8,90 €), oder Gnocchi al Ragù (10,90 €) oder Tortellini Prosciutto e Parma (11,90 €), alles jeweils mit einem Beilagensalat und einem italienischen Espresso oder einer Kugel Eis. Die Karte bietet italienische Klassiker, Fleisch, Fisch, Pasta und Pizza. Pizza della Casa zum Beispiel, mit italienischem Mozzarella, gehobeltem Parmesan, Rucola und Parmaschinken. Oder Spaghetti al pesto rustico aus Rucola, getrockneten Tomaten, Parmesan und Piniekernen. Und anschließend einen italienschen Espresso. Delizioso.  Onkel Lillo, Rolandstr. 9, 50677 Köln

 

Vringstreff: Von 12 Uhr bis 14 Uhr gibt es heute Ofenfrischer Fleischkäse mit Röstzwiebelsauce, Bratkartoffeln und Salat
 (2,40 €/ 5,00 €). Oder Käseschnitzel mit „Sauce Hollandaise“, Brokkoli und Kartoffelkroketten
 (2,40 €/ 5,00 €). Zum Dessert bekommt Ihr Rote Grütze mit Vanillesauce (1,20 € / 2,00 €). Ab 15 Uhr gibt es Kaffee und leckeren Kuchen. Vringstreff e.V., Im Ferkulum 42, 50678 Köln.

 

Bäckerei Mauel 1883 (Filiale Rheinauhafen) – Die Bäckerei Mauel bietet in ihrer Filiale im Rheinauhafen (Im Zollhafen 22) ab sofort einen kleinen Mittagstisch mit täglich wechselnden Suppen, Eintöpfen und anderen Gerichten, der auch den großen Hunger stillt. Heute gibt es Kartoffelcremesuppe mit Speck und vegane Türkische Linsensuppe für je 4,50 €. Außerdem bekommt Ihr Penne mit Champignon-Rahmsauce und Cherrytomaten (6,50 €), oder Pesto-Hähnchen mit Reis (6,50 €). Täglich findet Ihr bei Mauel Kartoffelsalat mit Frikadelle, Bockwurst oder Mettwurst  für 5,25 €. Spinat-, Brokkoli und Thunfischquiche gibt es ebenfalls jeden Tag für 2,35 €. Mauel 1883 – Filiale Rheinauhafen, Im Zollhafen 22, Rheinauhafen

 

Restaurant Kabul: Die orientalisch afghanische Küche ist von der Kulinarik Indiens, Persiens und Chinas beeinflusst. Das Essen ist allerdings meistens nicht sehr scharf, sondern vielmehr schön würzig. Zu den klassischen Gewürzen gehören Safran, Zimt und Kardamom, aber auch Kurkuma, Minze oder Koriander. Suleiman Samae bereitet verschiedene, täglich wechselnde Mittagsgerichte zu, zum Beispiel Hackfleischbällchen mit Linsen, oder Teigbällchen oder Hähnchenspieß mit Reis. Restaurant Kabul, Elsaßstraße 32, 50677 Köln

 

Capricorn i Aries: Chefkoch Martin Kräber und sein Team bieten Euch heute Zwei-Gänge-Menüs vom Feinsten. Als Vorspeise zum Beispiel marinierter Kalbstafelspitz mit Paprikasauce oder Polenta mit Gorgonzola-Honigcreme und Spinat. Als Hauptgang wählt man Coq au vin mit Wurzelgemüse oder Safranrisotto mit Pilzragout und wer dann noch einen krönenden Abschluss braucht, voilà: marinierte Mango mit Creme Chantilly oder gemischten Käse. Das Drei-Gänge-Menü kostet 24,50 Euro. Zusätzlich gibt es nun ganztägig eine Plat du jour. Die bekommt man für 14,50 Euro. Und man kann auch mittags auch à la carte essen. Da ist garantiert für jeden etwas dabei. Die ausgesuchte Weinkarte verführt dazu, schon in der Mittagspause den Genuss perfekt zu machen mit einem Gläschen!  Das Capricorn i Aries ist 2016 übrigens wieder in den Guide Bib Gourmand Deutschland aufgenommen worden. Capricorn i Aries Brasserie, Alteburger Straße 31, 50678 Köln

 

Wagenhalle: Das Team der Wagenhalle serviert Euch heute wie gewohnt zwei Business-Menüs Maronen, Zucchini, Wurzelgemüse und Kartoffelpüree   (12,50 €) und ein vegetarisches Lauwarmer Fenchel-Zucchinisalat mit getr. Pflaumen, Chilli und Landbrotchip (11,- €). Als Dessert gibt es bei beide Menüs  Arme Ritter mit Vanillesoße. Im Preis enthalten ist ein Softdrink, ein Heißgetränk ohne Alkohol, ein Kölsch oder ein Gläschen Saisonwein. Wagenhalle, Vondelstraße 4-8, 50677 Köln.

 

Long Island Restaurant & Bar: Im Rheinauhafen mit wunderschönem Blick auf den großen Fluss gelegen, bringt uns das Restaurant ein Stück New York an den Rhein. Chefkoch Alen Radic bietet Euch wie gewohnt Salate, Pasta und Fleisch. Heute empfehlen wir Pizza mit Mozzarella, Pfirsich, Minze, Tomate, Ingwer und Thymian (8,50 €), Fish & Chips – gebackener Seelachs mit Pommes Frites (11,50 €) und Teriyaki Beef – Rinderfilet-Spitzen mit Romana Salat (12,50 €). Oder Ihr entscheidet Euch bei kleinem Hunger für  die Tagessuppe für 5,00 €. Immer frisch und in bester Qualität, auch zum Mitnehmen. Long Island.Restaurant & Bar, Agrippinawerft 30, 50678 Köln

 

Bäckerei Mauel 1883 (Filiale Severinstraße) – Der Duft von frisch gebackenen Brötchen liegt in der Luft: Die Traditionsbäckerei Mauel auf der Severinstraße  ist der Treffpunkt für einen frühen Kaffee. Die Kuchen, Brötchen und Brote werden im Unternehmen selbst hergestellt. Auch damit unterscheidet sich das Unternehmen deutlich von den Großbäckereien mit ihren vielen Filialen. Fertigteige und Tiefkühlbrötchen kommen bei Peter Mauel nicht in den Ofen. Wer am Mittag nicht zu viel Zeit hat und etwas Kleines sucht, findet hier eine leckere Auswahl an belegten Brötchen, Kartoffelsalat mit Frikadelle, Teilchen, Kuchen und Sahnetörtchen. Und ab sofort gibt es auch frische Waffeln mit Kirschen und Sahne. Mauel 1883 – Filiale Severinstraße, Severinstraße 38, 50678 Köln

Naturmetzgerei Hennes: Zum sechsten Mal in Folge hat die Redaktion der Genusszeitschrift „Feinschmecker“ die Metzgerei auf der Severinstraße zu den besten ihrer Gilde in ganz Deutschland gewählt. Mehr Infos unter „Feinschmecker„. Naturmetzgerei Hennes, Severinstraße 20, 50678 Köln

 

PS: Wer Geschichten aus dem Veedel für unseren Lunch-Newsletter hat, kann uns einfach eine Mail schicken: redaktion@meinesuedstadt.de

 

Text: Stefan Rahmann

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