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Lunch Time

15.10.15 – Eine Hand wäscht die andere

Mittwoch, 14. Oktober 2015 | Text: Jasmin Klein

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

Es gibt ja viele unsinnige Welttage.

Es gibt ja viele unsinnige Welttage. Den Iss-ein-mit-Schokolade-überzogenes-Insekt-Tag (gestern) oder den Spring-in-eine-Pfütze-und-bespritze-Deine-Freunde-Tag (11.1.).  Aber heute ist ein wirklicher guter Tag: Der Welttag des Händewaschens. Die Geschichte des Händewaschens ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Der Gynäkologe Ignaz Philipp Semmelweis (1819-1865) arbeitete ab 1846 als Assistenzarzt in Wien. Dort fiel ihm auf, dass die Todesraten in der Abteilung des Krankenhauses besonders hoch war, in der Medizinstudenten an Leichen ausgebildet wurden. In der anderen Abteilung, in der die Hebammen die Wöchnerinnen betreuten, lag die Sterblichkeit nur bei 3 Prozent. Er ließ die Mediziner austauschen und stellte fest, dass der Tod da war, wo die Mediziner und ihre Studenten waren.
Daraufhin forderte er, dass man sich vor jeder Untersuchung die Hände mit Chlorkalk desinfizieren soll. Aber seine Kollegen waren strikt dagegen, weil sie sich nicht vorstellen konnten, dass das Kindbettfieber ansteckend ist und von den Ärzten an die Wöchnerinnen übertragen wird. Und so starben in manchen Kliniken über 90 Prozent der Frauen an Kindbettfieber. Die Geburt im Krankenhaus war für viele Frauen das Todesurteil. Lieber entbanden sie zu Hause.
Semmelweis starb unverstanden und ist doch heute der Begründer der Antisepsis.

Heute sind wir natürlich schlauer und im glücklichen Umstand, fließendes, sauberes Wasser zur Verfügung zu haben. Das höfliche Händeschütteln in Deutschland führt allerdings regelmäßig im Herbst -und auch sonst- dazu, dass man seine eigenen Keime mit denen des anderen teilt. Im Alltag findet man die meisten Keime übrigens an den Griffen der Einkaufswagen und in der Computertastatur. Öffentliche Toiletten hingegen werden so häufig geputzt, dass dort kaum gefährliche Keime zu finden sind. Nur diese Unart, sich nach dem Toilettengang die nassen, gewaschenen Hände mit heißer Luft zu trocknen, ist gesundheitsgefährdend. Denn die meisten Gäste waschen sich ihre Hände nicht gründlich genug, und durch die heiße Luft werden die verbliebenen Keime wild durch den Toilettenraum geschleudert. Darum bedenken: Nach jedem Toilettengang und vor dem Essen mindesten 20 Sekunden lang die Hände waschen, auch zwischen den Fingern. Einfach dabei zweimal „Happy birthday“ singen, das dauert ungefähr 20 Sekunden. Und anschließend die Hände gründlich abtrocknen, damit sich die restlichen Bakterien nicht weiter vermehren können.
Ich wasche mir meine Hände übrigens immer vor dem Essen UND nach dem Essen. Ihr auch? Guten Appetit, Jasmin.

 

Epicerie Boucherie: David bietet Euch heute frische Muscheln, Moules marinières für (€ 14,90) mit crème fraîche (€ 15,90) oder Chicorée gratin mit Lachs, dazu Kartoffeln und Salat (€ 9,90). Außerdem jedem Tag gibt es eine Suppe mit Croutons (€ 4,50) oder Quiche mit Salat (€ 7,20). Als Mittagsmenü dürft Ihr ein Getränk, Quiche mit Salat und Espresso (€ 9,90) geniessen. Sonst könnt Ihr die Tartine du Jour (€ 9,90) probieren zum Beispiel La Paysanne – Serrano-Schinken, Zwiebel-Confit, Birne oder La Comtoise – Comté, Lauchgemüse, Kartoffeln, Walnussöl zum Schluß als Dessert Tarte aux Pommes (€ 4,50) und ein Espresso. Bei David bekommt Ihr jedem Tag frisches französisches Brot, Baguette und Croissant. Außerdem gibt es eine große Auswahl an französische Delicatessen, süße und herzhafte, und selbstverständlich auch Wein. Voilà!

 

Wagenhalle: Das täglich wechselnde 2-gängige Mittagsmenü besteht heute aus Glasnudelsalat mit Frühlingszwiebeln, Koriander und Chili als Vorspeise und Putenschnitzel mit glasierten Möhren und Kartoffel-Bergkäse Stampf als Hauptspeise (inkl. Getränk für 10,50€). Beim vegetarischem Menü gibt es nach der Vorspeise Gebackene Risotto Bällchen mit Roter Bete, Zitronen-Schmand und Rucola (inkl. Getränk für 9€). Für den kleinen Hunger gibt es Zucchinischnitzel mit Krautsalat und Röstkartoffeln (7,50€), Feldsalat mit Kartoffel-Majoranvinaigrette, Buttercroutons und Friséespitzen (8,50€), die gebratene Maispoulardenbrust mit Hokkaido-Kürbis-Risotto und Parmesanschaum (14,50€). Sonntags und Feiertage gibt es Brunch in der Halle. Und was genau zu essen gibt, findet Ihr hier.

 

Calypso Grillbar: Das kleine Bistro von Annoula Sidiropoulou auf der Merowingerstraße bietet den Gästen griechische Spezialitäten frisch zubereitet. Heute bekommt Ihr Souvlaki mit Pommes und Salat (€ 8,70), Bifteki Hacksteak mit Kartoffeln und Salat (€ 8,70). Außerdem gibt es griechischen Bauernsalat (kl. 3,50 € oder gr. 7,- €) oder Mousaka mit Auberginen, Kartoffeln und Hackfleisch mit Salat (€ 7,80).

 

Bi-Pi´s Bistro: im Foyer des deutsche Pfadfinderschaft St. Georg lädt ein im Jugendstil eingerichtetes Bistro zum gemütlichen Verweilen ein. Hartmut Stamm und Team servieren Heute Mittag Räucherlachscrepe an Salat (6,50€) oder Leichte Kürbissuppe (4,50 €). Außerdem gibt es Indische Dhalsuppe mit Roten Linsen, Tomaten und Kokosmilch (Vegan und Laktosefrei) (€ 3,70),  Lauchquiche mit Curry an Salat (5,30 €) oder Chili con Carne (3,90 €). Außerdem jeder Zeit Kaffee und Kuchen. Das Bistro auf der Rolandstraße ist heute bis 18:30 Uhr geöffnet.

Capricorn i Aries: Das französische Restaurant von Judith und Martin Kräber bietet den Plat du Jour für (8,50€) oder das 3-Gänge-Menü aus Vorspeise, Haupgericht und Dessert (19€). Weitere Gerichte sind das gebratene Lottefilet mit Hummersauce (€ 21,-), den Kabeljau in Chablissauce und Frühlingslauch (€ 26,-) oder die Laacher See-Felchen mit Estragonbutter & gerösteten Mandeln (€ 19,-). Der Guide Michelin 2015 weiß, dass das Capricorn i Aries  ein Restaurant ist, „das ein komplettes Menü mit Vorspeise, Hauptgericht und Dessert mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis anbietet“.

Café Sur: 
Der Argentinier am Martin-Luther-Platz grillt Euch heute das Filet von der Hähnchenbrust mit Salat & Brot. Oder Ihr ordert den gemischten Salat, das argentinische Steak, Pebetes & Boccadillos in vielen verschiedenen Variationen, oder die ausgezeichnete Tomatensuppe. Zum Abschluss gibt’s ein leckeres Eis aus der Theke mit einem Cortado.

FILOS: Jeden Tag bietet Euch Costa in dem Traditionsladen in der Merowingerstraße ein neues Mittagsangebot.  Vorneweg gibt es Tortilla an Blattsalaten (6,50 €), der Vegetarier bestellt den gegrillte Weinblätter mit Rote Beete Salat und Bratkartoffeln (7,50 €), der Nudelfan bekommt Spinat Lasagne gratiniert auf Tomatensauce (8,- €), wer klassische, griechische Küche liebt, nimmt die Schweinefiletstreifen mit Champignons und Basmatireis (9,50 €). Zum Nachtisch nimmt man die Apfelkuchen (2,70 €) oder Griechischer Joghurt mit Obst & Honig (4,50 €).

 

Metzgerei Schmidt: Freut Euch heute Mittag auf  das Mittagsangebot mit Schnitzel in Paprikasahnesauce, dazu Salzkartoffeln und Rosenkohl (€ 6,20), oder Tafelspitz in Meerretichsauce, dazu Salzkartoffeln und Rote Beete (€ 7,20). Darüber hinaus bekommt Ihr Merowinger Spezial TS mit Bacon, Käse, Rote Zwiebeln und Spezial Soße und Pommes (€ 8,50), Kartoffel-Gemüse-Auflauf (€ 5,20) oder Spaghetti „Carbonara“ mit Schinken (€ 5,50). Für Suppenfreunde gibt es eine Linseneintopf mit Einlage (€ 3,50).

 

Severin: Das Team um Dieter Niehoff serviert täglich ein besonderes Mittagsgericht. Zur Auswahl gibt es immer eine Erbsensupper oder Linsensuppe mit Einlage für 4,50 €. Heute gibt es als Tagesgericht Gulasch mit Nudel, dazu kl. Salat oder Apfelkompot (€ 6,90). Für die schlanke Linie gibt es den Salat mit Feta, gebratenen Putenbruststreifen oder mit geräucherter Forelle, Gouda & Fladenbrot für 10,90€. Wer’s eher herzhaft mag, nimmt die Currywurst mit Pommes für 5,90€.

 

Wippn’bk: Hier wird zwischen 12 und 15 Uhr zu Mittag gegessen. Vorneweg die Feta-Spinat-Quiche, als Hauptgericht serviert das Team Nürnberger Rostbratwürstchen mit Kartoffelpüree und Sauerkraut (11,90€ – inklusive Dessert für 13,50€). Veganer bestellen gebackene Kartoffel-Curry-Taschen an knackigem Thaigemüse und veganem Korianderyoghurt für 11,90€.  Die Fleischliebhaber greifen zur pochierten Ochsenbrust in Meerrettichsauce auf Bouillonkartoffeln (12,50€) oder den „Fisch des Tages“ mit Basilikumpesto auf Gemüserisotto (13,90€). Die Wochenkartet bietet Euch eine überzeugend große Auswahl an Salaten, Pasta, Fleisch und Desserts. Von der Abendkarte bestellt man zwischen 18 und 24 Uhr. Wer lieber frühstückt, kommt am besten samstags, sonntags oder feiertags, da gibt es nicht nur den Mittagstisch, sondern auch umfangreiche Frühstücksmöglichkeiten für Langschläfer (bis 16 Uhr).

 

Vringstreff: Zwischen 12 und 14 Uhr gibt es gedünstetes Fischfilet mit Kerbelsauce, Kopfsalat und Petersilienkartoffeln (2,20€ / 5€). Auswahl stehen auch die leckere Suppe, ein Pasta-Gericht, Salate und verschiedene Desserts. Zur Kaffeezeit ab 15 Uhr duftet es nach selbstgebackenem Kuchen, zu dem Cappuccino, Espresso oder Tee gereicht werden.

Naturmetzgerei Hennes: Die Redaktion der Genusszeitschrift „Feinschmecker“ hat die Südtadt-Metzgerei auf der Severinstraße zu den besten ihrer Gilde in ganz Deutschland gewählt. Mehr Infos unter „Feinschmecker„.

 

 

PS: Wer Geschichten aus dem Veedel für unseren Lunch-Newsletter hat, kann uns einfach eine Mail schicken: redaktion@meinesuedstadt.de

 

Text: Jasmin Klein

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