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Lunch Time

18.10.2017 – Heinrich Böll revisited

Mittwoch, 18. Oktober 2017 | Text: Jörg-Christian Schillmöller

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

Als Südstädter wissen viele von euch sicher, dass Heinrich Böll ein Kind des Veedels ist – ein Geburtshaus liegt in der Teutoburger Straße 26. Dort kam er am 21. Dezember 1917 zur Welt, das könnt ihr auf der gläsernen Eingangstür des Altbaus nachlesen. Böll lebte ja fast sein ganzes Leben in Köln (unter anderem am Ubierring, an der Maternusstraße und am Karolingerring. Die letzte Station in Köln war die Hülchrather Straße, dann zog er 1982 nach Bornheim-Merten.

Sein Geburtstag jährt sich nun dieses Jahr zum 100. Mal, und ihr könnt, wenn ihr mögt, heute Abend mehr über Böll erfahren: Die Stadtbibliothek stellt die Kriegstagebücher Bölls vor, die bislang unveröffentlicht waren. Der Deutschlandfunk hat dazu den Germanisten Ralf Schnell interviewt, der die Bücher sehr anschaulich analysiert – hört doch mal rein. Oder geht heute um 19 Uhr in die Stadtbibliothek am Neumarkt. Denn dort spricht unter anderem der Künstler René Böll (Heinrichs dritter Sohn) über die Kriegstagebücher. Außerdem mit dabei sind weitere Kölner Böll-Spezialisten, und die Begrüßung übernimmt Helge Malchow vom Verlag Kiepenheuer & Witsch. Im Pressetext der Stadt heißt es: „Knapp, assoziativ, stellenweise geradezu lyrisch notiert Heinrich Böll, was ihn in den letzten Kriegsjahren beschäftigt, quält und am Leben hält (…) Beeindruckend ist die Intensität dieser skizzenhaften Aufzeichnungen, die zeigen, wie Böll um seelische Integrität ringt.“

Auch im Museum Ludwig wird der Geburtstag gefeiert. Am kommenden Dienstag findet dort um 19 Uhr anlässlich der Ausstellung ”Die humane Kamera. Heinrich Böll und die Fotografie“ ein Gespräch mit Volker Schlöndorff über Heinrich Böll statt.

Habt ihr sonst zuletzt mal was von Böll gelesen? Sprecht doch beim Lunch darüber. Euer Jörg-Christian.

 

Wagenhalle: Tolle Location, kreatives Essen – das ist die Wagenhalle. Lasst euch doch heute Mittag einfach Steckrübensuppe mit Buttercroûtons und anschließend Currywurst mit Ofenkartoffeln und kleinem Salat servieren (12,50 €). Ihr wollt kein Fleisch? Umso besser. Denn es gibt in der Wagenhalle auch lauwarmen Bulgursalat mit getrockneten Tomaten, Chili, Mandeln und glasiger Gurke  für 11,00 €. Wagenhalle, Vondelstraße 4-8, 50677 Köln.

 

FILOS: Immer wieder eine gute Wahl in der Merowingerstraße – und das auch mittags. Ihr könnt euch täglich zwischen zwei „business lunch“ für 9,90 € entscheiden. Heute bekommt Ihr nach einem gemischten Salat entweder Tagliatelle in Pilzrahmsauce und Parmesan (Vegetarisch) oder Bratwurst mit Senf und Bratkartoffeln und ein alkoholfreies Getränk (0,3l) nach Wahl. Auf der Speisekarte findet Ihr viele weitere frische Gerichte mit Fisch, Fleisch oder ohne Fleisch. Bratkartoffeln mit zwei Bio-Spiegeleiern an Salat (7,50 €) zum Beispiel. Und einen bunten Salat mit Putenstreifen, Champignons und Sojasauce (9,50 €). Filos, Merowinger Straße 42, 50677 Köln.

 

Nale – In der Darmstädter Straße 19 könnt ihr nicht nur sehr gemütlich, sondern auch sehr lecker Pause machen – und das bei sechs Gerichten pro Woche. Diese Woche gibt es zum Beispiel – und das ist mein Favorit – gemischten Salat, Rote-Bete-Spiralen, Apfelspalten, karamellisierte Walnüsse & gebackener Ziegenkäse, auf Wunsch auch vegan erhältlich mit eingelegten Trauben (7,90 €) oder köstliches Orangen-Couscous mit Hähnchen, Möhren, Cashews & Rosinen (6,70 €). Aber es geht auch noch exotischer: Sehr gut klingt auch Grünes Thai-Curry mit Wok-Gemüse, Hähnchen & Jasminreis (6,70 €). Hach, wie soll man sich da bloß entscheiden? Oder einfach jeden Tag ein anderes nehmen? Es gibt übrigens immer auch eine Gemüsequiche, das Stück für 4,50 €. Sie wechselt täglich und ist immer lecker. Herrlich. Nale – Café und Bistro, Darmstädter Straße 19, 50678 Köln.

 

Vringstreff: Von 12 Uhr bis 14 Uhr gibt es heute einen Grünkohl-Kartoffelstampf mit Mettwürstchen und Senf (€ 2,40 / € 5,00) oder ein vegetarisches Gericht, Spinatlasagne an einer Sauce Mornay mit Salat (€ 2,40 / € 5,00). Zum Nachtisch lockt noch Vanillecremepudding mit heißen Kirschen (€ 1,20/€ 2,00). Ab 15 Uhr gibt es Kaffee und leckeren Kuchen. Vringstreff e.V., Im Ferkulum 42, 50678 Köln.

 

Bäckerei Mauel 1883 (Filiale Rheinauhafen): Wie schön, dass es die Bäckerei und Konditorei auch im Rheinauhafen gibt. Immer eine gute Wahl, wenn man bei einem Spaziergang am Ufer eine kulinarische Pause einlegen möchte. Es gibt vegane und nicht-vegane Suppen und Eintöpfe für 4,50 €. Für mehr Hunger stehen heute Pasta (6,50 €) und Fleisch-Gerichte (6,50 €) auf dem Programm. Jeden Tag bekommt ihr bei Mauel den leckeren Kartoffelsalat – mit Frikadelle, Bockwurst oder Mettwurst  (5,25 €) oder den Klassiker schlechthin: eine Quiche mit Spinat oder Brokkoli oder Thunfisch (2,35 €). Das dürften Gründe genug sein, einen Zwischenstopp bei Mauel einzuplanen, oder? Mauel 1883 – Filiale Rheinauhafen, Im Zollhafen 22, Rheinauhafen.

 

Restaurant Kabul: Die Philosophie von Restaurantbesitzer Suleiman Samae wäre schon Grund genug, in der Elsaßstraße 32 einzukehren: „Die Menschen kommen als Gäste und gehen als Freunde“, sagt er. Ein noch besserer Grund aber ist seine leckere, orientalisch-afghanische Küche. So bekommt ihr zum Lunch wechselnde Gerichte in vegetarischer und nicht-vegetarischer Version zu Mittag- und das derzeit zum unschlagbaren Kennenlernpreis von 5 €. Was es gibt, entscheidet das Angebot des Marktes. Das können zum Beispiel Teigtaschen sein, Hähnchenspieße oder Hackbällchen mit Linsen. Und Suleimans Gastfreundschaft bekommt ihr gratis dazu. Restaurant Kabul, Elsaßstraße 32, 50677 Köln.

 

Onkel Lillo: Eine echte Bereicherung für die Südstadt ist das Onkel Lillo in der Rolandstraße. Tradition plus Leichtigkeit plus guter Geschmack, alles auf Italienisch und frisch zubereitet. Ihr bekommt hr bei Onkel Lillo diese Woche in eurer Mittagspause das Lunchgericht  Il Pranzo in zwei Varianten: Als Lasagne (8,90 €) oder als Linguine mit Champignons und Pute (10,90 €). In beiden Fällen dazu noch mit einem kleinen Salat und anschließend entweder Panna Cotta oder einem italienischen Espresso. Wenn das nichts für euch ist, macht das aber auch nichts. Dann wählt doch einfach etwas aus der wöchentlich wechselnden abwechslungsreichen Karte – es gibt Fisch Fleisch, Pasta und natürlich Pizza. Zum Beispiel unter anderem Pizza della casa mit Mozzarella, Parmesan, Rucola und Parmaschinken. Oder ihr gönnt euch einfach die erlesene Käse- und Salamiauswahl auf der Platte für 11,90 €? Ganz schwere Entscheidungen sind das. Onkel Lillo, Rolandstr. 9, 50677 Köln.

 

Bäckerei Mauel 1883 (Filiale Severinstraße). Hier stimmt aber auch alles, von der Einrichtung über den Duft bis zu den Backwaren. Die Traditionsbäckerei Mauel auf der Severinstraße hat schon morgens für euch einen Kaffee, na klar. Die Kuchen, Brötchen und Brote sind alle aus der Eigenproduktion, keine Frage. Fertigteig? TK-Brötchen? Pustekuchen. Peter Mauel würde sowas im Leben nicht in den Ofen schieben. Mittags bekommt ihr in der feinen Bäckerei immer was für den kleinen Hunger: belegte Brötchen, Kartoffelsalat mit Frikadelle, leckere Teilchen, Kuchen und Sahnetörtchen. Außerdem, tataaa: Es gibt auch frische Waffeln mit Kirschen und Sahne. Mauel 1883 – Filiale Severinstraße, Severinstraße 38, 50678 Köln.

 

Long Island Restaurant & Bar: Das Restaurant am Rhein hat ab jetzt nur am Abend eröffnet (Di.-Sa. 17-24 Uhr). Mittagstisch wird ab Frühjahr wieder serviert. Reservierungen können Sie per Telefon: 0221 – 920 710 oder E-Mail: reservation@long-island.eu machen. Long Island.Restaurant & Bar, Agrippinawerft 30, 50678 Köln.

 

Naturmetzgerei Hennes: Die Redaktion der Genusszeitschrift „Feinschmecker“ hat die Südstadt-Metzgerei auf der Severinstraße zu den besten ihrer Gilde in ganz Deutschland gewählt. Mehr Infos unter Feinschmecker. Naturmetzgerei Hennes, Severinstraße 20, 50678 Köln.

 

Capricorn i Aries: Das Restaurant ist mittwochs geschlossen!

 

PS: Wer Geschichten aus dem Veedel für unseren Lunch-Newsletter hat, kann uns einfach eine Mail schicken: redaktion@meinesuedstadt.de

 

 

Text: Jörg-Christian Schillmöller

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