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Lunch Time

26.09.2017 – Den Sand nicht in den Kopf stecken

Dienstag, 26. September 2017 | Text: Stefan Rahmann

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

Irgendein rüstiger Rentner unter den Lesern dieser Zeilen? Oder ein Student, der sich zwischen Proseminar und Power-Point-Präsentation zeitliche Flexibilität bewahrt hat?

Irgendein rüstiger Rentner unter den Lesern dieser Zeilen? Oder ein Student, der sich zwischen Proseminar und Power-Point-Präsentation zeitliche Flexibilität bewahrt hat? Oder jemand ganz anderes, der in sich den Drang verspürt, ein wichtiger Teil der Südstadt-Legende zu sein? Ich hab da was für Euch.

Fortuna Köln sucht einen Rasenmäher. Hier der Ausschreibungstext: „Als Mitarbeiter für Rasenpflege übernehmen Sie Pflegemaßnahmen am Trainingsplatz, die Koordination und Kontrolle von Mährobotern sowie die Spielfeldmarkierung. Die Tätigkeit wird tagsüber (bis 17 Uhr) ausgeübt und als Minijob mit 12 Euro pro Stunde bei circa 20 Stunden im Monat vergütet.“ Vielleicht steigt die Vergütung ja an, wenn die Fortunen aufsteigen. Nicht zuletzt wegen der guten Trainingsbedingungen, die der Roboter-Koordinator verantwortet hat. Und vielleicht ist dann ja auch eine Mitarbeiter-Eintsrittskarte inklusive, wenn in der nächsten Saison der FC zum Zweitliga-Derby im Südstadion antritt. Zugegeben: Klingt komisch, kann aber sein. Der FC trifft in sechs Erstliga-Spielen nur einmal ins Tor, und die Fortuna verliert in zehn Drittliga-Spielen nur einmal. Wenn das so weitergeht…

Aber vielleicht oder leider – je nachdem, für welchen Verein Euer Herz schlägt – haben wir ja am Wochenende die Trendwende erlebt. Der FC holte den ersten Punkt. Bezeichnenderweise mit einem torlosen Unentschieden in Hannover. Und die Fortunen verloren ihr Heimspiel gegen Lotte nach einem desaströsen Auftritt. Aber die Saison ist ja noch lang. Wir denken nur noch von Spiel zu Spiel. Und einer von uns vielleicht schon bald an die Koordination der Mähroboter. Und das kann übrigens noch längst nicht jeder.

Als vor Jahren das Gerücht aufkam, Lothar Matthäus solle Trainer bei Bayern München werden, steuerte Uli Hoeneß gleich gegen: „Solange ich was zu sagen habe, wird der hier nicht mal Greenkeeper.“ Gut so. Deshalb hat mein geistig-moralisch-athletisches Lothar-Vorbild Zeit, Sätze zu formulieren, die das Fußball-Wochenende aus Kölner Sicht gedanklich gnadenlos präzise sezieren: „Man darf den Sand nicht in den Kopf stecken.“ Eine bessere Überleitung zur Aufforderung, bei den Südstadt-Köchen essen zu gehen, werdet Ihr – Stand jetzt – auf mittlere Sicht von mir nicht mehr lesen. Haut rein, Stefan

 

 

FILOS: Täglich wechselt das Mittagsangebot im Filos auf der Merowingerstraße. Heute bekommt Ihr wie immer einen täglich wechselnde „Business Lunch“ mit Vorspeise und zwei Hauptgerichte zum Auswahl für 9,90 €. Heute wählt Ihr nach gemischter Salat zwischen Penne mit Blattspinat in Schinkenrahm und Geflügelpfanne mit Gnocchi und Gemüse. Auf der Speisekarte findet Ihr viele weitere frische Gerichte mit Fisch, Fleisch oder ohne Fleisch. Zum Beispiel Weißwein-Risotto mit Spargel, Kirschtomaten, Rucola und Parmesan (8,50 €). Oder Gnocchi in Salbeibutter mit Tomate und Parmesan (7,50 €). Wer das Filos nicht kennt, hat die Südstadt verpennt. Geht hin, das ist da sehr lecker. Filos, Merowinger Straße 42, 50677 Köln

 

Nale – Heute empfehlen wir Euch mal was Schlichtes, Probiert mal die superleckere Gemüsequiche, täglich wechselnd. Die Portion kostet 4,50 €. Es gibt aber natürlich auch was Ausgefallenes wie zum Beispiel die Persischer Reis mit Rinderhack, Weißkohl & Granatapfel für 7,50 € oder Healthy-Life-Falafel-Bowl mit Salat, Linsen, getrocknete Tomaten, Auberginen, Zucchini & Hummus mit Tahini-Zitrone-Koriander-Dressing (6,50 €  Extra Feta + 0,50 €). Das ist sehr zu empfehlen. Und ansonsten ist die Tageskarte wieder voll mit allerlei Leckereien, die gerne auch mitgenommen werden können.  Nale – Café und Bistro, Darmstätter Straße 19, 50678 Köln

 

Onkel Lillo: Das italienische Eck-Bistro ist neu dabei. Für die Mittagspause gibt es den Business-Lunch „Il Pranzo“, der wöchentlich neu zusammengestellt wird. Es gibt Insalata di arance – Salat aus sizilianischen Orangen, Oliven, milden Zwiebeln und frischem Basilikum (7,90 €), oder Polenta-Terrine mit würzigem Knoblauch und Olivenöl (10,90 €) oder Risotto ai funghi porcini
 mit erlesenen Steinpilzen, Knoblauch, frischer Petersilie und  italienischem Parmesan (11,90 €), alles jeweils mit einem Beilagensalat und einem italienischen Espresso oder einer Kugel Eis. Die Karte bietet italienische Klassiker, Fleisch, Fisch, Pasta und Pizza. Pizza della Casa zum Beispiel, mit italienischem Mozzarella, gehobeltem Parmesan, Rucola und Parmaschinken. Oder Spaghetti al pesto rustico aus Rucola, getrockneten Tomaten, Parmesan und Piniekernen. Und anschließend einen italienschen Espresso. Delizioso.  Onkel Lillo, Rolandstr. 9, 50677 Köln

 

Vringstreff: Von 12 Uhr bis 14 Uhr gibt es heute knusprige Schweinehaxe mit Senfsauce, deftiges Sauerkraut und Kartoffelpüree
 (2,40 €/ 5,00 €). Oder Schupfnudel-Pfanne mit Sauerkraut
 (2,40 €/ 5,00 €). Zum Dessert bekommt Ihr Bayrische Creme auf Waldfrüchten (1,20 € / 2,00 €). Ab 15 Uhr gibt es Kaffee und leckeren Kuchen. Vringstreff e.V., Im Ferkulum 42, 50678 Köln.

 

Bäckerei Mauel 1883 (Filiale Rheinauhafen) – Die Bäckerei Mauel bietet in ihrer Filiale im Rheinauhafen (Im Zollhafen 22) ab sofort einen kleinen Mittagstisch mit täglich wechselnden Suppen, Eintöpfen und anderen Gerichten, der auch den großen Hunger stillt. Heute gibt es Käselauchlauch mit Hack und vegane Kürbiscremesuppe für je 4,50 €. Außerdem bekommt Ihr Penne mit Salbei, Tomaten und Kräutersauce (6,50 €), oder Spätzel mit Gulasch (6,50 €). Täglich findet Ihr bei Mauel Kartoffelsalat mit Frikadelle, Bockwurst oder Mettwurst  für 5,25 €. Spinat-, Brokkoli und Thunfischquiche gibt es ebenfalls jeden Tag für 2,35 €. Mauel 1883 – Filiale Rheinauhafen, Im Zollhafen 22, Rheinauhafen

 

Restaurant Kabul: Die orientalisch afghanische Küche ist von der Kulinarik Indiens, Persiens und Chinas beeinflusst. Das Essen ist allerdings meistens nicht sehr scharf, sondern vielmehr schön würzig. Zu den klassischen Gewürzen gehören Safran, Zimt und Kardamom, aber auch Kurkuma, Minze oder Koriander. Suleiman Samae bereitet verschiedene, täglich wechselnde Mittagsgerichte zu, zum Beispiel Hackfleischbällchen mit Linsen, oder Teigbällchen oder Hähnchenspieß mit Reis. Restaurant Kabul, Elsaßstraße 32, 50677 Köln

 

Capricorn i Aries: Chefkoch Martin Kräber und sein Team bieten Euch heute Zwei-Gänge-Menüs vom Feinsten. Als Vorspeise zum Beispiel marinierter Kalbstafelspitz mit Paprikasauce oder Polenta mit Gorgonzola-Honigcreme und Spinat. Als Hauptgang wählt man Coq au vin mit Wurzelgemüse oder Safranrisotto mit Pilzragout und wer dann noch einen krönenden Abschluss braucht, voilà: marinierte Mango mit Creme Chantilly oder gemischten Käse. Das Drei-Gänge-Menü kostet 24,50 Euro. Zusätzlich gibt es nun ganztägig eine Plat du jour. Die bekommt man für 14,50 Euro. Und man kann auch mittags auch à la carte essen. Da ist garantiert für jeden etwas dabei. Die ausgesuchte Weinkarte verführt dazu, schon in der Mittagspause den Genuss perfekt zu machen mit einem Gläschen!  Das Capricorn i Aries ist 2016 übrigens wieder in den Guide Bib Gourmand Deutschland aufgenommen worden. Capricorn i Aries Brasserie, Alteburger Straße 31, 50678 Köln

 

Wagenhalle: Das Team der Wagenhalle serviert Euch heute wie gewohnt zwei Business-Menüs Rollbraten vom Schwein mit Salzkartoffeln und Wurzelgemüse (12,50 €) und ein vegetarisches Kürbisrisotto mit marinierten Zwiebeln, Baby-Spinat und Parmesanschaum (11,- €). Als Vorspeise gibt es bei beide Menüs Herbstliche Blattsalate mit gerösteten Kernen. Im Preis enthalten ist ein Softdrink, ein Heißgetränk ohne Alkohol, ein Kölsch oder ein Gläschen Saisonwein. Wagenhalle, Vondelstraße 4-8, 50677 Köln.

 

Long Island Restaurant & Bar: Im Rheinauhafen mit wunderschönem Blick auf den großen Fluss gelegen, bringt uns das Restaurant ein Stück New York an den Rhein. Chefkoch Alen Radic bietet Euch wie gewohnt Salate, Pasta und Fleisch. Heute empfehlen wir geschmorter Chicorée mit gebackene Mortadella in Sauce Tatare (7,50 €), Penne mit Fenchel, Pistazien-Pesto und getrocknete Tomaten (10,50 €) und Lamkotelett mit gebackener Schafskäse und Couscous (13,50 €). Oder Ihr entscheidet Euch bei kleinem Hunger für die Tagessuppe für 5,00 €. Immer frisch und in bester Qualität, auch zum Mitnehmen. Long Island.Restaurant & Bar, Agrippinawerft 30, 50678 Köln

 

Bäckerei Mauel 1883 (Filiale Severinstraße) – Der Duft von frisch gebackenen Brötchen liegt in der Luft: Die Traditionsbäckerei Mauel auf der Severinstraße  ist der Treffpunkt für einen frühen Kaffee. Die Kuchen, Brötchen und Brote werden im Unternehmen selbst hergestellt. Auch damit unterscheidet sich das Unternehmen deutlich von den Großbäckereien mit ihren vielen Filialen. Fertigteige und Tiefkühlbrötchen kommen bei Peter Mauel nicht in den Ofen. Wer am Mittag nicht zu viel Zeit hat und etwas Kleines sucht, findet hier eine leckere Auswahl an belegten Brötchen, Kartoffelsalat mit Frikadelle, Teilchen, Kuchen und Sahnetörtchen. Und ab sofort gibt es auch frische Waffeln mit Kirschen und Sahne. Mauel 1883 – Filiale Severinstraße, Severinstraße 38, 50678 Köln

Naturmetzgerei Hennes: Zum sechsten Mal in Folge hat die Redaktion der Genusszeitschrift „Feinschmecker“ die Metzgerei auf der Severinstraße zu den besten ihrer Gilde in ganz Deutschland gewählt. Mehr Infos unter „Feinschmecker„. Naturmetzgerei Hennes, Severinstraße 20, 50678 Köln

 

PS: Wer Geschichten aus dem Veedel für unseren Lunch-Newsletter hat, kann uns einfach eine Mail schicken: redaktion@meinesuedstadt.de

 

Text: Stefan Rahmann

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