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Kolumne

„About Schmidt“ – Köln verliert in Leverkusen mit 1:5

Montag, 1. Dezember 2014 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

„About Schmidt“ mit Jack Nicholson ist einer meiner Lieblingsfilme. Nach dem Sieg seiner Mannschaft führte mir Bayer Trainer Roger Schmidt das Schicksal von „About Schmidt“ wieder vor Augen: nicht jedem Verlierer steht zwangsläufig ein Gewinner gegenüber. Und, manchmal verlieren auch alle Beteiligten. Verloren hatte der Ex-Red Bull-Trainer Schmidt im Moment seines Kommentars nach dem Spiel allemal: Er sah sich in der ARD zur Aussage bemüßigt, dass er solch einen Fußball wie Köln nicht spielen und dann lieber kein Trainer sein wolle.

 

FC-Trainer Stöger, der Schmidt noch 2013 den Meistertitel in Österreich vor der Nase wegschnappte, antwortete am Sonntag im „Doppelpass“ bei Sport 1 mit Charme: „Respekt gibt es auf dem Transfermarkt eben nicht zu kaufen“. Gott sei Dank, dachte ich mir, ist vor knapp zwei Jahren nicht Schmidt Trainer beim FC geworden! Was mich wieder zum Gewinner des Wochenendes machte.

„About Schmidt“ mit Jack Nicholson ist einer meiner Lieblingsfilme. Nach dem Sieg seiner Mannschaft führte mir Bayer Trainer Roger Schmidt das Schicksal von „About Schmidt“ wieder vor Augen: nicht jedem Verlierer steht zwangsläufig ein Gewinner gegenüber. Und, manchmal verlieren auch alle Beteiligten. Verloren hatte der Ex-Red Bull-Trainer Schmidt im Moment seines Kommentars nach dem Spiel allemal: Er sah sich in der ARD zur Aussage bemüßigt, dass er solch einen Fußball wie Köln nicht spielen und dann lieber kein Trainer sein wolle.

 

FC-Trainer Stöger, der Schmidt noch 2013 den Meistertitel in Österreich vor der Nase wegschnappte, antwortete am Sonntag im „Doppelpass“ bei Sport 1 mit Charme: „Respekt gibt es auf dem Transfermarkt eben nicht zu kaufen“. Gott sei Dank, dachte ich mir, ist vor knapp zwei Jahren nicht Schmidt Trainer beim FC geworden! Was mich wieder zum Gewinner des Wochenendes machte.

 

Doch zurück zum Spiel: Während sich Leverkusen erstmals über ein ausverkauftes Stadion freute (dafür müssen dann die Kölner kommen), musste FC-Trainer Stöger auf Halfar (Infekt) und Matuschyk (Zerrung) verzichten. Er schickte eine defensive Fünferkette mit Maroh aufs Feld. Schließlich war Leverkusen für seine starke Offensive, aber auch schwache Defensive bekannt. Die erste Viertelstunde schien die Taktik des Trainers aufzugehen. Defensiv standen wir kompakt und zeigten in der Offensive ein schnelles Umschaltspiel. So kamen wir zu überfallartigen Kontern.
Geißbock Lehmann wurde von Olkowski perfekt bedient und versuchte Leverkusens Schlussmann Leno zu umkurven. Dabei wurde dabei gefoult, und es gab Elfmeter, allerdings nur Gelb für den Bayer-Keeper. Lehmann trat selber an und verwandelte eiskalt zum 1:0 (4.). Mein FC führte und der Gästeblock tobte! Kaum zehn Minuten später brachte Leno erneut einen Geißbock zu Fall. Ujah hatte jedoch Pech. Er bekam keinen Elfmeter zugesprochen. Schiri Kinnhöfer sah sich außer Stande, nach so kurzer Zeit zum zweiten Mal auf den Punkt zu zeigen und Leno des Feldes zu verweisen. Obwohl es ein klarer Elfer gewesen wäre. Ab hier scheiden sich die Geister: Hätte mein FC das Spiel mit 2:0 und gegen zehn Mann besser kontrollieren können?

 

Ärgern kann man sich, aber der Verlauf des Spiels ist eben in eine andere Richtung gegangen. Leverkusen wurde immer stärker, und die Geißböcke zogen sich zurück. Und der qualitative Unterschied auf dem spielerischen Niveau wurde deutlich.
Trotzdem schaffte es Leverkusen erst durch eine Standardsituation die Kölner Abwehr zu knacken. Einen 25-Meter-Schuss von Calhanoglu (26.) konnte Torwart Horn nicht festhalten, der Ball prallte nach vorn und der Bellarabi traf zum 1:1.

 

Nach dem Wiederanpfiff entwickelte sich das Spiel eher zäh. Bayer drängte nach vorn, aber die Geißböcke standen wie eine Mauer in der Defensive. Leider schafften wir es nicht von selbst Akzente in der Offensive zu setzen. In der 61. Minute versuchte Mavraj kurz vor dem eigenen Strafraum Bayers-Mittelfeldakteur Son den Ball abzujagen und traf den Südkoreaner mit dem Fuß an der Stirn. Den anschließenden Freistoß zirkelte Calhanoglu ins Tor zum  2:1 (61.). Ab diesem Moment war für meine Geißböcke nichts mehr zu holen. Im Mittelfeld und in der Offensive passte bei en Kölnern im Pass- und Zusammenspiel überhaupt nichts mehr zusammen. Und Leverkusen freute sich über die Lücken, die durch unsere Ballverluste entstanden. Der frisch eingewechselte Drmic schoss die Tore zum 3:1 (79.) und 4:1 (88.). Den letzten „Dolchstoß“ versetzte uns Bellarabi (90./+1), als er zum 5:1 traf.

 

Insgesamt eine Niederlage, die zu erwarten war, aber mit solch einer Klatsche hatte wohl keiner gerechnet. Bayer-Trainer Schmidt hatte angesichts des klaren Derby-Sieges die Spendierhosen an. Er gab seinen Spielern zwei Tage trainingsfrei, allerdings nur unter der Maßgabe, dass seine Jungs am Wochenende nicht im benachbarten Köln ausgehen sollten. Bei dieser Aussage konnte ich mir dann ein hämisches Grinsen nicht verkneifen: „Dann viel Spaß in Leverkusen, liebe Pillendreher und Roger Schmidts!“

 

Rotkäppchen

Ergebnisse des 13. Spieltages
SC Freiburg – VfB Stuttgart 1:4 (1:1)
FC Schalke 04 – FSV Mainz 05 4:1 (2:1)
Bayer 04 Leverkusen – 1. FC Köln 5:1 (1:1)
FC Augsburg – Hamburger SV 3:1 (0:1)
Hertha BSC – FC Bayern München 0:1 (0:1)
Werder Bremen – SC Paderborn 4:0 (1:0)
1899 Hoffenheim – Hannover 96 4:3 (2:1)
VfL Wolfsburg – Borussia Mönchengladbach 1:0 (1:0)
Eintracht Frankfurt – Borussia Dortmund 2:0 (1:0)

Tabelle nach dem 13. Spieltag
1. FC Bayern München – 32:3 Tore – 33 Punkte
2. VfL Wolfsburg – 25:12 Tore – 26 Punkte
3. Bayer 04 Leverkusen – 25:17 Tore – 23 Punkte
4. FC Augsburg – 18:13 Tore – 21 Punkte
5. Borussia Mönchengladbach – 16:10 Tore – 20 Punkte
6. FC Schalke 04 – 21:18 Tore – 20 Punkte
7. 1899 Hoffenheim – 21:21 Tore – 20 Punkte
8. Hannover 96 – 13:18 Tore – 19 Punkte
9. Eintracht Frankfurt – 22:24 Tore – 18 Punkte
10. FSV Mainz 05 – 16:19 Tore – 16 Punkte
11. SC Paderborn – 18:22 Tore – 16 Punkte
12. 1. FC Köln – 13:18 Tore – 15 Punkte
13. Hertha BSC – 17:23 Tore – 14 Punkte
14. SV Werder Bremen – 18:26 Tore – 13 Punkte
15. SC Freiburg – 14:20 Tore – 12 Punkte
16. VfB Stuttgart – 18:27 Tore – 12 Punkte
17. Hamburger SV – 7:17 Tore – 12 Punkte
18. Borussia Dortmund – 14:21 Tore – 11 Punkte
 

Text: Gastbeitrag

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