×
In eigener Sache

Dir gefällt unsere Arbeit?

meinesuedstadt.de finanziert sich durch Partnerprofile und Werbung. Beide Einnahmequellen sind in den letzten Monaten stark zurückgegangen.
Solltest Du unsere unabhängige Berichterstattung schätzen, kannst Du uns mit einer kleinen Spende unterstützen.

Paypal - danke@meinesuedstadt.de

Aufgeschnappt: Neueröffnung: Café SchnickSchnack +++ NeuLand: Ein neues Quartier zum Jubiläum +++ Jazz-Bott-Live: Neue Jazz-Reihe in der Fiffi Bar! +++ Ganz analog: Meinungsabfrage zur Parkstadt Süd +++ SeniorenNetzwerk braucht Unterstützung +++

Kolumne

Alles Roger beim FC?

Montag, 3. Juni 2013 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Immer noch in Bewegung ist das Trainerkarussell bei meinem FC. Der kölsche Boulevard spuckt wie ein Vulkan täglich neue Namen und Optionen aus. Nach der Absage von Mike Büskens (der lieber nach ‚Düsseldoof‘ geht) ist offenbar Roger Schmidt (derzeit noch Trainer in Salzburg) zum heißesten Anwärter für den Trainerposten beim 1. FC Köln aufgestiegen. 

 

Es wird spannend, denn noch bestreitet Red-Bull-Sportdirektor Rangnick, dass es eine Kontaktaufnahme seitens der Geißböcke gegeben hat. Dabei liebäugelt dieser ja selbst mit einem Wechsel auf die Insel, zum FC Everton. Trainer Schmidt besitzt bei den Österreichern noch einen Vertrag bis 2014. Was bedeutet, dass es in erster Linie um Geld geht. Doch bei der derzeitigen finanziellen Situation meines FC wird man kaum eine Ablösesumme für den 46-jährigen Trainer zahlen können. Außerdem geht es ja um sportliche Erfolge. Diese stehen immer im Vordergrund.

Immer noch in Bewegung ist das Trainerkarussell bei meinem FC. Der kölsche Boulevard spuckt wie ein Vulkan täglich neue Namen und Optionen aus. Nach der Absage von Mike Büskens (der lieber nach ‚Düsseldoof‘ geht) ist offenbar Roger Schmidt (derzeit noch Trainer in Salzburg) zum heißesten Anwärter für den Trainerposten beim 1. FC Köln aufgestiegen. 

 

Es wird spannend, denn noch bestreitet Red-Bull-Sportdirektor Rangnick, dass es eine Kontaktaufnahme seitens der Geißböcke gegeben hat. Dabei liebäugelt dieser ja selbst mit einem Wechsel auf die Insel, zum FC Everton. Trainer Schmidt besitzt bei den Österreichern noch einen Vertrag bis 2014. Was bedeutet, dass es in erster Linie um Geld geht. Doch bei der derzeitigen finanziellen Situation meines FC wird man kaum eine Ablösesumme für den 46-jährigen Trainer zahlen können. Außerdem geht es ja um sportliche Erfolge. Diese stehen immer im Vordergrund.

 

Ihr erinnert Euch? Umbruch und so? Deswegen hatte es mich auch nicht überrascht, dass Manfred Schadt und der 1. FC Köln ab Sommer getrennte Wege gehen. Der noch bis Ende Juni gültige Vertrag des U-19-Trainers wird nun nicht verlängert. Macht ja auch Sinn, nachdem Schadt mit seiner Mannschaft just am vergangenen Samstag den DFB-Pokal gewonnen hatte. Er betreute seit 2007 die A-Junioren als Cheftrainer und muss wahrscheinlich aufgrund seines hohen Alters (53 Jahre) dem sportlichen Neuanfang weichen. Im Finale in Berlin besiegte er mit seinen Jung-Geißböcken Kaiserslautern mit 1:0. Dort im Stadion saß unter anderem auch Ex-Messias und Ex-FC-Trainer Christoph Daum, der von den Kölner Fans mit Sprechchören begrüßt wurde. Natürlich wurde er von anwesenden Reportern gefragt, ob er für ein Engagement beim FC zur Verfügung stehen würde. Doch Christoph Daum befindet sich noch in (s)einer Findungsphase, nachdem er gerade erst eine Anfrage aus dem Ausland abgelehnt hatte. Böse Zungen behaupten, er wartet immer noch darauf, Jogi Löw zu beerben und sieht nach dem Länderspiel der Deutschen gegen die USA am Sonntag seine Chancen steigen. Ebenfalls bereit stehen würde Markus Babbel (leider habe ich da noch eine Wette laufen…). Eigenes Interesse am FC  gab dieser mittlerweile auch der Kölner Presse bekannt.

Stadionmiete und andere Geldsorgen
In der letzten Woche bekamen alle Dauerkarteninhaber Post von ihrem FC. Es wurde mitgeteilt, dass zwar das sportliche Ziel (Wiederaufstieg) verfehlt wurde, die Dauerkartenpreise jedoch unverändert bleiben. Dabei würde es doch gerade dann Sinn machen, die Ticketpreise zu erhöhen, obwohl man weiterhin zweitklassig spielt. Außerdem wurde angeboten, die Dauerkarte zu kündigen. Allerdings endete die Kündigungsfrist am 31. Mai 2013. Rein rechnerisch hatte ich also 24 Stunden Zeit. Noch 19 Tage Zeit haben wir dagegen, um den Verein im Streit um die Stadionmiete zu unterstützen. Die Geißböcke verhandeln seit über einem halben Jahr mit der Stadt Köln über einen neuen Pachtvertrag des Rhein-Energie-Stadions. Damit endlich aufgeräumt wird in der Außendarstellung, wer gut (FC Köln) und wer böse (Stadt Köln) ist, startete das FC-Fanprojekt eine Online-Petition. Nicht nur, um bei den Kölner Fans und Bürgern Verständnis für das Thema „Kürzung der Stadionmiete“ zu wecken, sondern auch, um eigene Interessen wirksam zu bewerben. Bisher gibt es knapp 4400 Unterstützer. Sollten die erforderlichen Unterschriften (10.000) zustande kommen, steht immer noch die Frage im Raum, ob sich der Verhandlungspartner auf Seiten der Stadt (Kölner Sportstätten GmbH) davon beeindrucken lässt.

Und es gab noch weitere Operationen an offenen Wunden in den vergangenen Tagen: „Klappe, die zehnte“ im finanziellen Streit um den nach Japan ausgeliehenen Ex-FC-Torjäger Novakovic. Nun geht es darum, ob sein Berater weiterhin eine Provision erhalten soll. Bei den FC-Verantwortlichen hofft man auf eine außergerichtliche Einigung. Ich frage mich, wer für solche Verträge jemals verantwortlich war.

Neue Spieler?
Was viele nicht wissen: Solange der neue Trainer noch nicht feststeht, kann auch der künftige Kader nicht endgültig zusammengestellt werden. So befinden sich Ujah und Risse im Wartemodus. Bei dem Tempo der Trainersuche wird wohl zur Winterpause die Aufstellung für das erste Saisonspiel feststehen. Und etwas bewegt sich doch: Die Verträge von Linksverteidiger Hector (22) und Mittelfeldspieler Schnellhardt (19) wurden vorzeitig bis zum 30. Juni 2016 verlängert. Gute Besserung wünsche ich Kevin McKenna. Der Kanadier soll eine schwerwiegende Knieverletzung haben, und es wurde sogar über ein mögliches Karriereende gemunkelt. Nach seinem Urlaub will er sich weiteren Untersuchungen unterziehen, um einen Knorpelschaden im Knie auszuschließen. Der 33-jährige Kanadier war in der vergangenen Saison einer der torgefährlichsten Verteidiger der Liga. Der bisher nur ausgeliehene Brasilianer Nascimento wird nun langfristig ein Geißbock – der Abwehrspieler  erhält einen Vertrag bis 2017. Über eine Ablösesumme wurde nichts bekannt gegeben.

Apropos: Was macht eigentlich Huub Stevens? Das ist der Trainer, der den FC in der Saison 2004/05 in die 1. Bundesliga führte. Der Trainingsauftakt meiner Geißböcke für die Saison 2013/2014 beginnt bereits am 10. Juni 2013. Bis dahin werden wir sicherlich wissen, wer auf der Kommandobrücke der Kölner steht. 

 

Rotkäppchen

 

Text: Gastbeitrag

In eigener Sache

Dir gefällt unsere Arbeit?

meinesuedstadt.de finanziert sich durch Partnerprofile und Werbung. Beide Einnahmequellen sind in den letzten Monaten stark zurückgegangen.

Solltest Du unsere unabhängige Berichterstattung schätzen, kannst Du uns mit einer kleinen Spende unterstützen.

Paypal - danke@meinesuedstadt.de

Artikel kommentieren

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine Angaben und Daten zur Beantwortung meiner Anfrage elektronisch erhoben und gespeichert werden. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an kontaktnoSpam@meinesuedstadt.de widerrufen.

Meine Südstadt Partner

Alle Partner

Meine Südstadt Service


Parkstadt Süd

Parkstadt Süd – Info-Homepage der Stadt ist online

Eifelwall wird für Autoverkehr gesperrt

Parkstadt Süd: Stadtteilbüro öffnet

Aufgeschnappt

Neueröffnung: Café SchnickSchnack

NeuLand: Ein neues Quartier zum Jubiläum

Jazz-Bott-Live: Neue Jazz-Reihe in der Fiffi Bar!

Die Südstadt auf Instagram.