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Politik

Auf den/die OB ein dreifach donnerndes Helau!!! – Der Kommentar

Freitag, 4. September 2015 | Text: Stefan Rahmann | Bild: Evan-Amos / CC-BY-SA-3.0

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Damit eins von vornherein klar ist: Ich kenne Henriette Reker und Jochen Ott. Ich halte beide für redliche Menschen und bin sicher, dass die mit dem ganzen Stimmzettelquatsch nichts zu tun haben. Damit hört dann aber mein Verständnis auch schon auf. Ich möchte wissen, wer angeordnet hat, die Parteinamen auf den Stimmzetteln in der zu Recht beanstandeten Größe zu drucken. Und warum. Und warum noch größer als bei der vergangenen Wahl? Wollte da jemand einem Parteifreund einen Gefallen tun? Und warum weicht Köln schon seit mehreren Wahlen von dem Musterstimmzettel ab, den das Land allen Wahlleitern an die Hand gibt, die auf der sicheren Seite stehen wollen? Wer hat die Abweichung angeordnet? Es muss endlich Schluss damit sein, dass in dieser Stadtverwaltung nie jemand persönlich für derart unfassbare Schlampereien zur Verantwortung gezogen wird.

Schließlich geht schon bei der zweiten Wahl in Folge in Köln alles drunter und drüber. Bei der Kommunalwahl 2014 wurden im Rodenkirchener Rathaus mal eben die Stimmen von SPD und CDU vertauscht. Folge:  Jochen Ott rutschte mit hauchdünner Mehrheit in den Stadtrat. Ist das Zufall? Das Ratsmandat ist er los, seitdem neu ausgezählt wurde. Und dass der CDU-Ober-Petelkau das Ganze mit einer Wahl unter dem Nazi-Regime vergleicht, ist so unerträglich wie seine bestenfalls lauwarme Entschuldigung danach.

Jetzt wählen wir also am 18. Oktober. Aber damit ist es ja nicht getan. Dann muss ja wieder ausgezählt werden. Mit den in Köln bekannten Unwägbarkeiten.

Was tun? Wir in Köln können vielleicht nicht so gut Wahlen. Aber Fastelovend können wir gut. Da geht was. Wählen wir doch einfach zeitnah am Elften im Elften auf dem Alter Markt. Nach etlichen Kölsch und dem karnevalistischen Programm mit Dreigestirn treten alle OB-Bewerber und –Bewerberinnen auf die Bühne und singen nacheinander „Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien“. Und am Ende entscheidet das unbestechlich-neutrale Applausometer. Danach auf den/die OB ein dreifach donnerndes Helau. Rakete, Klatschmarsch und dann langsam rausschunkeln. In Richtung Rathaus.
 

Text: Stefan Rahmann

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