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Kolumne

Auf den Hund gekommen?!

Mittwoch, 22. Juni 2011 | Text: be süd

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Es gibt ein Alter in unserem Leben, in dem wir  so viel lernen, wie noch nie! Es ist das Kleinkind-Alter, das Alter des Warums und des Wieso? In dieser wissbegierigen Zeit plagen wir jeden, ob Familie, oder Fremde, mit der Frage Warum? Eigentlich dachte ich, die Zeiten wären vorbei, so aufgeklärt wie ich bin (manchmal). Doch man ist nie zu alt für ein Warum? Wieso? Neugier hält jung!

Es gibt ein Alter in unserem Leben, in dem wir  so viel lernen, wie noch nie! Es ist das Kleinkind-Alter, das Alter des Warums und des Wieso? In dieser wissbegierigen Zeit plagen wir jeden, ob Familie, oder Fremde, mit der Frage Warum? Eigentlich dachte ich, die Zeiten wären vorbei, so aufgeklärt wie ich bin (manchmal). Doch man ist nie zu alt für ein Warum? Wieso? Neugier hält jung! Ich sitze  am Küchentisch, schaue aus dem Fenster und bewundere die kühnen Mauersegler, wie geschickt sie fliegen! Wir haben Sommer! Ganz offiziell! Seit ein paar Tagen! Jetzt frage ich mich „Wieso haben wir seit dem Sommeranfang Regen statt blauen Himmel? „ Es gibt nur eins, was mich jetzt aus der melancholischen Herbststimmung retten kann, und das ist ein Brot mit Marmelade und Nutella (manchmal brauche ich so eine Schweinerei!).  In einem Moment der Unachtsamkeit fällt das Brot zu Boden. Das waren die letzten zwei Scheiben! Wieso landet das Brot immer auf der Marmeladenseite? Ist das Zufall?  Keine Zeit es herauszufinden, ich muss einkaufen gehen!

Ich ziehe meinen Regenmantel an und gehe das Alltägliche erledigen. Ich hasse einkaufen! Die Supermärkte müssten sich  für die Erwachsenen etwas Spannendes überlegen, um das Einkaufen attraktiver zu machen, so wie die Tiersammel- Bilder für die Kinder. Seit dieser Woche ist es vorbei mit den Tierbildern. Jetzt dürfen wir die Mädels der Frauen-Fußball-Meisterschaft sammeln. Verrückt, es kräht kein Hahn mehr danach, einkaufen zu gehen! Die Kinder, die letzte Woche ihre Eltern gedrängt haben, endlich wieder mal in den Supermarkt zu gehen, wollen nicht mehr! Für manche Eltern bedeutet das: ein Ausflugsort weniger.  Ich schlendere gemütlich Richtung  Kassenschlange, ich habe mir vorgenommen, mich nicht mehr zu ärgern, wenn die Schlange zu lang ist. Ich nutze die Zeit! Alles im grünen Bereich. Meinen nächsten Termin werde ich schon  schaffen. Während ich ahnungslos, in einer Art Wachschlaf meditierend, da stehe, klingelt eine Glocke, die mich schlagartig aus dem Wachschlaf rausholt. Wo bin ich gelandet? Es kommt eine große Unruhe auf!  Die Kunden vor und hinter mir,  sind nicht mehr ansprechbar.  Blitzschnell und trotzdem wie in Zeitlupe, geschieht etwas Unerwartetes. Hätte man mir gesagt, dass wir Menschen so extrem auf Glocken in Supermärkte reagieren, hätte ich demjenigen einen Vogel gezeigt. Doch tatsächlich sehe ich, wie die Kunden regelrecht ihr Gehirn ausschalten, plötzlich sind sie in einer Art Automatik- Modus, ihr Blut gerät in Wallung, ihr Puls steigt, die Augen verengen sich, sie  bekommen einen starren Blick, der Mundwinkel verzieht  sich zu einen geraden Strich, so scharf wie ein Messerklinge, sie schauen kurz links und rechts , halten sich  an ihrem Einkaufswagen fest und trampeln los…

Andere  drücken ihre Einkäufe fest an sich. Mit unkontrollierten Körperbewegungen und offenem Mund, ihr Ziel fest im Blick, legen sie in null Komma nichts einen Sprint hin, der jeden olympischen Läufer, vor Neid erblassen lassen würde. Sie rennen ohne Rucksicht auf Verlust gen offene Kasse. Schnell, hol die Oma aus der Schusslinie!“, schrei ich. Es kommt zu einer Art Tumult. Sie schubsen und beleidigen sich gegenseitig! Aus den vorhin leicht gelangweilten, genervten, in der Schlange stehenden Menschen sind auf einmal unfreundliche, ungeduldige Personen geworden. Wieso?

Sind wir auf den Hund gekommen?  Ist das normal? Sind wir konditioniert, so zu reagieren? Wie die Hunde von Pawlow? Ist die Glocke, wie bei den Hunden, unser Stimulus und die unfreundliche, niederwälzende Art, unsere automatische Reaktion darauf? Wieso verändern sich die netten, gut erzogenen Südstädter in alles zerstörende, dampfwälzende Maschinen, wenn eine neue Kasse geöffnet wird?

 Übrigens, jetzt weiß ich wieso der Toast immer auf der Marmeladenseite landet!  „ urch das Wegschieben über die Tischkante beginnt eine Drehbewegung, die sich während des gesamten Falls fortsetzt. Nach etwa einer halben Umdrehung landet das Brot auf dem Fußboden, auf der Marmeladen Seite. Es ist kein Zufall, sondern mathematisch belegt! Sowohl der Tisch als auch der Toast, halten sich an vorgegebene Standards. Physikalisch führen diese festen Vorgaben, zu einer immer wieder ähnlichen Drehgeschwindigkeit und somit zur Landung auf der falschen Seite“ (Ranga Yogeshwar. Sonst noch Fragen?) Es gibt eine Lösung! Wir können ein kleineres Toastbrot verwenden, oder die Fallstrecke erhöhen! Naja, immerhin eine Antwort.

 

Text: be süd

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