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Blutzucker-Teststreifen: Ja oder Nein?


Montag, 28. November 2011 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) von Ärzten und Krankenkassen hat beschlossen, die Verordnung von Urin- und Blutzuckerteststreifen zum 1. Oktober einzuschränken. Insulinpflichtige Diabetiker sind von dieser Regelung nicht betroffen.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) von Ärzten und Krankenkassen hat beschlossen, die Verordnung von Urin- und Blutzuckerteststreifen zum 1. Oktober einzuschränken. Insulinpflichtige Diabetiker sind von dieser Regelung nicht betroffen.
Allerdings bilden Patienten, die nicht Insulin spritzen, mit zirka 4,7 Millionen die größte Gruppe aller Diabetiker in Deutschland. Für sie gibt es ab sofort Teststreifen auf Kassenrezept nur noch in Ausnahmefällen. So darf der Arzt diese weiterhin verordnen, wenn eine instabile Stoffwechsellage vorliegt. Dies ist vor allem zu Beginn einer medikamentösen Diabetesbehandlung der Fall, aber auch, wenn Medikamente oder Dosierungen verändert werden müssen.  

Der Blutzucker kann aber auch durch akute Krankheiten wie eine Grippe oder Lungenentzündung ins Schwanken geraten. Gerade dann ist es gut, wenn die Betroffenen ihren Blutzucker selbst bestimmen. So können sie zu starke Schwankungen schnell bemerken und darauf reagieren, bevor diese der Gesundheit weiter schaden. In solchen Fällen gibt es allerdings maximal 50 Teststreifen pro Behandlungssituation. Auch aufgrund von absehbaren Ereignissen, die zu einer instabilen Stoffwechsellage führen können und damit eine Gefährdung des Patienten darstellen, wie beispielsweise Reisen in andere Zeitzonen oder der Ramadan, darf eine vorsorgliche Verordnung erfolgen.

Wenn auch Schwankungen des Blutzuckers bei den meisten Typ-2-Diabetikern nicht oder nur sehr selten vorkommen, so ist diese neue Regelung doch für eine kleine Gruppe von Kranken sehr unangenehm: Berufskraftfahrer und in der Personenbeförderung tätige Menschen, die Diabetes-Medikamente einnehmen, sind gesetzlich zur Selbstmessung verpflichtet. Sie müssen ihren Blutzucker kontrollieren, bevor sie beruflich den Lkw, Bus oder das Auto starten. Dafür benötigen sie natürlich Teststreifen. Wer nun die Kosten für ihre Teststreifen übernimmt, ist bisher noch unklar.

Bisher haben Diabetiker in Schulungen gelernt, warum und wie sie ihren Blutzucker selbst messen. Dieses Wissen besitzt eine große Bedeutung für die Therapie. Denn Patienten, die ihren Blutzucker selbst bestimmen, übernehmen mehr Verantwortung für sich und ihre Krankheit. Dieses Mitwirken stärkt ihre Motivation. Sprechen Sie als betroffener daher auf jeden Fall mit Ihrem Arzt. Ihr Apotheker hat Teststreifen im Angebot, die preislich günstige Alternativen darstellen. Fragen Sie in Ihrer Apotheke danach!

 

Text: Gastbeitrag

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