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Kolumne

Bremer Pfeife

Montag, 7. November 2011 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

 

Ich muss zugeben, ich habe schon viel erlebt in den letzten Jahren als leidgeprüfter FC-Fan. Doch alles bisherige wurde an diesem Samstag im Bremer Weserstadion übertroffen! Was für ein Skandal! Als Lektüre während der Länderspielpause empfehle ich wärmstens „Sichere Siege“ von Declan Hill. Nein, es geht nicht darum, dass meine Geißböcke eine verdiente 2:0 Führung (Clemens, 3. und Poldi, 45.) in der zweiten Halbzeit aus der Hand gegeben haben! Es geht um Schiri Weiner, der mit allen Mitteln versuchte, Einfluss auf den Spielverlauf zugunsten der Bremer zu nehmen. Und letztlich damit auch Erfolg hatte.

 

Ich muss zugeben, ich habe schon viel erlebt in den letzten Jahren als leidgeprüfter FC-Fan. Doch alles bisherige wurde an diesem Samstag im Bremer Weserstadion übertroffen! Was für ein Skandal! Als Lektüre während der Länderspielpause empfehle ich wärmstens „Sichere Siege“ von Declan Hill. Nein, es geht nicht darum, dass meine Geißböcke eine verdiente 2:0 Führung (Clemens, 3. und Poldi, 45.) in der zweiten Halbzeit aus der Hand gegeben haben! Es geht um Schiri Weiner, der mit allen Mitteln versuchte, Einfluss auf den Spielverlauf zugunsten der Bremer zu nehmen. Und letztlich damit auch Erfolg hatte.

 

Wie lauteten die Wetten in Asien? Eine 2:0 Führung für meinen FC in der ersten Halbzeit, ein umstrittener Elfmeter und letztlich eine knappe Niederlage. So sollte es sein… Schiri Weiner gewann das Spiel in Bremen. Dabei waren meine Geißböcke in den ersten 45 Minuten eindeutig die bessere Mannschaft auf dem Platz, selbst der ansonsten stoisch ruhige Trainer Schaaf erlitt mehrere Wutausbrüche, gab bereits in der 37. Minute Ekici und Schmitz die Todesstrafe und wechselte beide aus. Auch die Bremer Fans pfiffen zu diesem Zeitpunkt die eigenen Spieler aus.
Jedoch in der zweiten Halbzeit wendete sich das Blatt: Ein Bremer Angriff fegte wie ein Sturm über die Kölner Abwehr hinweg, und Pizarro schoss das 1:2 (49.).

 

Was danach passierte, hatte jedoch nichts mehr mit Profifußball zu tun. Naldo grätschte im Bremer Strafraum gegen Clemens, um danach dessen Torschuss mit der Hand zu blockieren. Was für ein klares Handspiel! Doch was macht Schiedsrichter Weiner? Nichts! Selbst Ex-Schiri Merk in der Sky-Kommentatoren-Box, sah das Handspiel von Naldo in der 52. Minuten als absolut unnatürliche Handbewegung“.

 

Und es kommt noch knüppeldick: Denn kurz danach bekamen die Bremer einen Strafstoß geschenkt, als Sereno Rosenberg strauchelte und mit der Roten Karte bestraft wurde. Hier spielte Schiri Weiner den Oberpolizisten. Das war ja wohl mehr als unberechtigt, gar keine Frage! Dafür musste man keine FC-Brille auftragen, denn kein Bremer hatte sich beschwert oder irgendeine Reaktion gezeigt. Ich war kurz entschlossen, sofort den nächsten ICE nach Bremen zu nehmen, um mich persönlich bei Schiedsrichter Weiner zu beschweren. Jedoch: Es half kein Klagen und kein Leiden: Pizza(ro) glich per Elfmeter (54.) zum 2:2 aus. Solbakken reagierte und brachte nach langer Verletzungspause unseren Fußballgott Geromel für Clemens. Während Köln sich in Unterzahl und nach diesem Doppelschlag erst einmal sortieren musste, drehten die Bremer immer mehr auf. Meine Geißböcke waren völlig von der Rolle. Um die Defensive zu verstärken schickte Solbakken Pezzoni für Jajalo auf den Rasen, der heute als hängende Spitze keine Akzente setzen konnte.

Dann waren es nur noch acht
Kurze Zeit nach dem dritten Wechsel von Matuschyk für Pezko verletzte sich Innenverteidiger Jemal und musste vom Platz getragen werden. Was für eine bittere Pille: Da Solbakken bereits dreimal gewechselt hatte, musste mein FC nun das Spiel mit acht Feldspielern beenden. Werder hatte nun noch mehr Platz und nutzte die Überzahl zu einem weiteren Treffer – Letztendlich schlug Pizarro zum dritten Mal zu (86.). 2:3 Endstand! Treffender als es der Bremer Fritz nach dem Spiel tat, konnte man es kaum formulieren: „Wir haben uns in der zweiten Halbzeit gesteigert, der Schiedsrichter hat es nicht getan“.

Der enttäuschte Prinz
Noch gibt nur Gerüchte über das Interesse von Clubs wie Arsenal, Lokomotive Moskau und AC Mailand an unserem Prinzen. Er selbst zeigte sich gestern ziemlich frustriert und bemängelte, dass ihm der Rückhalt im Club fehlt. Außerdem beklagte er, dass Versprechen nicht eingehalten würden. Die FC-Verantwortlichen hatten demnach nicht nur uns Fans den Fünf-Jahres-Plan zum Weg nach Europa versprochen. Beim Freundschaftsspiel in Bergheim am Sonntag war Poldi jedenfalls wieder zum Scherzen aufgelegt: „Heute gab‘s Elfmeter für uns…“ Nun bleibt wenigstens ein wenig mehr Zeit bis zum kommenden Heimspiel gegen Mainz (19.11.11), um die Mannschaft neu zu formieren. Nach den Ausfällen von Jemal (Oberschenkelverletzung) und Sereno (zwei oder drei Spiele Sperre) werden auch weiterhin verletzungsbedingt Nova (Leiste) und Chihi (OP nach Kreuzbandriss) fehlen.

 

Nach ziemlich vielen Frust-Kölsch am gestrigen Abend und einer langsam verflogenen schlechten Laune, halte ich es wie Solbakken, der mit FC-Fans folgendes twitterte: „Wir müssen unserem Team vertrauen. Ronaldo und Messi stehen gerade nicht zum Verkauf.“

 

Rotkäppchen

 

Text: Gastbeitrag

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