×
In eigener Sache

Dir gefällt unsere Arbeit?

meinesuedstadt.de finanziert sich durch Partnerprofile und Werbung. Beide Einnahmequellen sind in den letzten Monaten stark zurückgegangen.
Solltest Du unsere unabhängige Berichterstattung schätzen, kannst Du uns mit einer kleinen Spende unterstützen.

Paypal - danke@meinesuedstadt.de

Aufgeschnappt: Neueröffnung: Café SchnickSchnack +++ NeuLand: Ein neues Quartier zum Jubiläum +++ Jazz-Bott-Live: Neue Jazz-Reihe in der Fiffi Bar! +++ Ganz analog: Meinungsabfrage zur Parkstadt Süd +++ SeniorenNetzwerk braucht Unterstützung +++

Kolumne

„Das Leben ist eine Baustelle“ oder „Was macht der FC?“

Donnerstag, 12. Juli 2012 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Die gute Nachricht zuerst: Das DFB-Sportgericht hat meinem 1. FC Köln mehr Karten für das erste Heimspiel gegen Sandhausen am 10. August 2012 zugestanden, als noch beim ersten Urteil. Jetzt können 22500 FC-Fans und rund 5000 Gäste aus der kleinen Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis im Stadion das Spiel live erleben. Ursprünglich sollten nur 20000 Zuschauer (inklusive Gästekarten) für das Spiel zugelassen werden.
Außerdem muss eine Geldstrafe von 40000 Euro bezahlt und für Sozialprojekte zur Gewaltprävention verwendet werden. Was könnte sich hier besser anbieten, als das doch direkt in die – von der Geißbock-Geschäftsleitung – neu gegründete „Arbeitsgruppe Fankultur“ zu investieren? Dann werden die Kosten direkt verursachergerecht verteilt, denn die „Arbeitsgruppe Fankultur“ hat sich zum Ziel gesetzt, das Fanverhalten im Umfeld meiner Geißböcke zu verbessen. Getreu dem Motto: „Mehr miteinander reden und nicht gegeneinander“!

Die gute Nachricht zuerst: Das DFB-Sportgericht hat meinem 1. FC Köln mehr Karten für das erste Heimspiel gegen Sandhausen am 10. August 2012 zugestanden, als noch beim ersten Urteil. Jetzt können 22500 FC-Fans und rund 5000 Gäste aus der kleinen Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis im Stadion das Spiel live erleben. Ursprünglich sollten nur 20000 Zuschauer (inklusive Gästekarten) für das Spiel zugelassen werden.
Außerdem muss eine Geldstrafe von 40000 Euro bezahlt und für Sozialprojekte zur Gewaltprävention verwendet werden. Was könnte sich hier besser anbieten, als das doch direkt in die – von der Geißbock-Geschäftsleitung – neu gegründete „Arbeitsgruppe Fankultur“ zu investieren? Dann werden die Kosten direkt verursachergerecht verteilt, denn die „Arbeitsgruppe Fankultur“ hat sich zum Ziel gesetzt, das Fanverhalten im Umfeld meiner Geißböcke zu verbessen. Getreu dem Motto: „Mehr miteinander reden und nicht gegeneinander“!
Es werden Schlagwörter genannt, wie stabile Kommunikation, Deeskalation unter allen beteiligten Parteien, sowie Strategien zur Konfliktlösung. Ich will die schlimmen Szenen beim letzten Heimspiel gegen die Bayern keineswegs verharmlosen – und doch stelle ich die Frage, ob hier nicht eher die FC-Spieler der vergangenen Saison gemeint waren?

Herr Klopp traf, bei seinem Vortrag dieser Tage an der Sporthochschule Köln, den Nagel auf den Kopf. Auf die Frage, wie er den 1. FC Köln retten würde, erwiderte er: „Ein Schönheitschirurg würde sagen: Sorry, aber Enthauptungen mache ich nicht..
Nach dem trostlosen Testspiel in dieser Woche der Geißböcke am Tivoli – die Alemania gewann mit 1:0 – muss ich wohl doch wieder für die kommende Saison wöchentliche Anti-Depressions-Seminare belegen oder meinen Schmerz in Unmengen von Kölsch ertränken. Wieviel Aufbauarbeit ist noch nötig? Das neue Titelbild der Titanic: Trainer Stanislawski als Trümmerfrau am Geißbockheim. Ja, auch ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis sich die jungen Spielern an die harte Arbeitswelt der Liga zwei gewöhnen (O-Ton Stani).

 

Mein FC muss jedoch vorerst noch mit Zahlen jonglieren. Nein, damit meine ich nicht 30 Millionen Euro Schulden meines Lieblingsvereins, der sich über einen europäischen Rettungsschirm sehr freuen würde und sei es nur das Geromel endlich für vier Millionen Ablöse nach Spanien oder Frankreich verkauft würde. Meine schlimmste Befürchtung: die erheblichen wirtschaftlichen Risiken könnten in der kommenden Saison sogar die sportlichen noch übertreffen. Doch das Zahlenspiel bezog sich auf eine andere Baustelle, denn wer zu Beginn meiner Worte gerechnet hatte, weiß, es sind bereits mehr als 24000 Dauerkarten verkauft. Für das erste Heimspiel ergibt das eine Differenz von circa 1500 Karten. Doch auch hier sind wir mal wieder echt kölsch kreativ:Der Geißbock-Klub bittet alle Dauerkarteninhaber, die auf das Spiel aus terminlichen oder anderen (vielleicht sportlichen?) Gründen verzichten wollen, ihre Karte gegen ein attraktives Angebot einzutauschen. Wahlweise eine Spende für die Nachwuchsabteilung (eine Investition mit Nachhaltigkeitsfaktor) oder einen attraktiven Fanartikel (Erima lässt grüßen). Oder vielleicht ein Ticket gegen Arsenal am 12. August 2012 mit Fanfaktor, denn der kölsche Volksheld Prinz Poldi „kütt noh Hus?!

Also werden wir erst mal weiter abwarten und auf das Trainingslager vom 14. bis 21 Juli 2012 im österreichischen Windischgarsten hoffen. „Nimm sie bloß hart ran, Stani!“ Die offiziellen Saisoneröffnung gibt es am 29. Juli 2012 im Rhein-Energie-Stadion, der Saisonbeginn meiner Geißböcke in zweiten Liga startet auswärts in Braunschweig am 5. August. Gewöhnen muss ich mich noch die Formulierung, dass am dritten Spieltag das Topspiel statt findet: Erzgebirge Aue gegen unseren FC! Schluck!

 

Rotkäppchen

 

Text: Gastbeitrag

In eigener Sache

Dir gefällt unsere Arbeit?

meinesuedstadt.de finanziert sich durch Partnerprofile und Werbung. Beide Einnahmequellen sind in den letzten Monaten stark zurückgegangen.

Solltest Du unsere unabhängige Berichterstattung schätzen, kannst Du uns mit einer kleinen Spende unterstützen.

Paypal - danke@meinesuedstadt.de

Artikel kommentieren

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine Angaben und Daten zur Beantwortung meiner Anfrage elektronisch erhoben und gespeichert werden. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an kontaktnoSpam@meinesuedstadt.de widerrufen.

Meine Südstadt Partner

Alle Partner

Meine Südstadt Service


Parkstadt Süd

Parkstadt Süd – Info-Homepage der Stadt ist online

Eifelwall wird für Autoverkehr gesperrt

Parkstadt Süd: Stadtteilbüro öffnet

Aufgeschnappt

Neueröffnung: Café SchnickSchnack

NeuLand: Ein neues Quartier zum Jubiläum

Jazz-Bott-Live: Neue Jazz-Reihe in der Fiffi Bar!

Die Südstadt auf Instagram.