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Kolumne

Der Knoten ist geplatzt.

Montag, 11. März 2013 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Was wäre der FC nur ohne die Südkurve? Bereits vor dem Spiel meiner Geißböcke gegen Paderborn legten die Fans am Samstagmittag vor über 42.000 Zuschauern eine super Choreographie hin – das ganze Stadion war euphorisiert.

 

Trainer Stanislawski musste sein Team umstellen: Strobl rückte für den gelbgesperrten Lehmann nach. Auf der Bank hoffte Chihi nach seiner Muskelverletzung endlich wieder auf seinen Einsatz. Unbeeindruckt von der Kölner Stimmung legte Paderborn direkt los, baute Druck auf, und meine Geißböcke kamen lange nicht ins Spiel. Paderborn war in den ersten 20 Minuten spielerisch und taktisch klar die bessere Mannschaft auf dem Platz. Naja, keiner hatte gedacht, dass das hier ein leichtes Spiel werden würde. Plötzlich lag McKenna auf dem Rasen – er war beim Sprintduell umgeknickt und musste an der Seitenlinie behandelt werden. Was für ein Schock! Doch nach ein paar Minuten war er wieder im Spiel.

Was wäre der FC nur ohne die Südkurve? Bereits vor dem Spiel meiner Geißböcke gegen Paderborn legten die Fans am Samstagmittag vor über 42.000 Zuschauern eine super Choreographie hin – das ganze Stadion war euphorisiert.

 

Trainer Stanislawski musste sein Team umstellen: Strobl rückte für den gelbgesperrten Lehmann nach. Auf der Bank hoffte Chihi nach seiner Muskelverletzung endlich wieder auf seinen Einsatz. Unbeeindruckt von der Kölner Stimmung legte Paderborn direkt los, baute Druck auf, und meine Geißböcke kamen lange nicht ins Spiel. Paderborn war in den ersten 20 Minuten spielerisch und taktisch klar die bessere Mannschaft auf dem Platz. Naja, keiner hatte gedacht, dass das hier ein leichtes Spiel werden würde. Plötzlich lag McKenna auf dem Rasen – er war beim Sprintduell umgeknickt und musste an der Seitenlinie behandelt werden. Was für ein Schock! Doch nach ein paar Minuten war er wieder im Spiel.

 

So langsam auch alle anderen Geißböcke, sie eroberten die Bälle zurück und ließen dem Gegner immer weniger Raum. Mein FC kämpfte um jeden Ball, die Abspiele wurden genauer und die Zweikämpfe besser. Nach einer knappen halben Stunde sollten sie für ihren Einsatz belohnt werden. Ujah nahm den Ball mit dem Kopf und schickte Clemens auf den rechten Flügel, Matuschyk netzte zum 1:0 (29.) ein. Das Stadion tobte! Ab diesem Zeitpunkt waren die Kölner die deutlich überlegenere Mannschaft.

 

Zur Halbzeit brachte Stani Eichner für den angeschlagenen Hector. Bei ihm wurde nach dem Spiel ein Muskelfaserriss diagnostiziert, Jonas wird mindestens drei Wochen ausfallen. Ein 1:0 war hier zu wenig, das wussten auch meine Geißböcke. Ujah gab alles nach vorn, stand aber allzu oft im Abseits. Anthony Novakovic! Sollte er seinen „Torfluch“ nach über 500 Minuten beenden können? Er sollte! Was mein Herz erfreute: wir können endlich wieder nach Standardsituationen Tore erzielen. Clemens machte den Freistoß von der Außenlinie zum Tor. Ujah kam völlig frei zum Kopfball, und es stand 2:0 (64.). Er erzielte später noch nach einer Ecke den 3:0 Endstand (83.). Bei Ujah war also endlich der Knoten geplatzt. Schade nur, dass er am Abend seinen Sieg gar nicht feiern konnte, sondern zum Röntgen in der Mediapark-Klinik saß. Seine Hand war zwar geschwollen, aber nicht gebrochen.

 

Mein FC steht nun punktgleich mit Kaiserlautern in der Tabelle auf dem vierten Platz und hat sich seine Chance auf den dritten und die Relegation erhalten. Ansonsten gab es noch außerhalb des Rasens ein wenig Gossip. Angeblich sucht der neue Geschäftsführer Wehrle bereits für die kommende Saison nach einem neuen Sportdirektor, um die „Doppelspitze“ Schaefer und Jakobs abzulösen. Was für ein Zufall, dass am Samstag Jörg Schmadtke im Stadion saß. Vielleicht um das ein oder andere Gespräch zu führen? Offiziell war er in Köln, um über den von Hannover ausgeliehenen Royer zu sprechen. Während also die Presse trotz sportlicher Erfolge weiter Frust-Stimmung macht, freute ich mich über Geißböcke, die noch über sich selbst lachen können. Oder Trainer Stani, der behauptete „Badminton hat uns die Durchschlagskraft gebracht„. Als sonst eher leidgeplagter FC-Fan stelle ich verwundert eine freundliche Stimmung fest. Liegt das am nicht vorhandenen Frühling? Woher kommen die Gefühlsausbrüche? Mir werden schon Wetten von Schalke-Fans angeboten, dass der FC es noch am Relegationplatz vorbei zur Vizemeisterschaft schaffen wird.

 

Was ist los? Sind wir jetzt alle ein bisschen „effzeh“? Während die ganze Stadt am Abend auf die Braunschweiger Eintracht schaut, die gegen die punktgleichen Pfälzer spielt, plane ich bereits meine Anreise nach Dresden. Mit einem Sonderzug der „Wilden Horde“ geht es Montag in einer Woche (18.3.13) gen Osten: Abfahrt Montagmorgen um neun und Ankunft Dienstagmorgen um sieben Uhr. Was tut man nicht alles für seinen Verein?!

 

Rotkäppchen

 

Mehr FC gibt es auf „Meine Südstadt“ – klickt auf das Interview „Ärmel hoch, Gras fressen, grätschen„, das Antje Kosubek und Roger Lenhard mit FC-Trainer Holger Stanislawski und Kaderplaner Jörg Jakobs im Sport- und Olympiamuseum geführt haben.

 

Text: Gastbeitrag

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