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Sport

Derbysieger trotz verstummter Südkurve

Montag, 21. September 2015 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Wer als FC-Fan an diesem Montag wach wurde, musste sich kurz schütteln, den Schlaf auf den Augen reiben und tatsächlich feststellen: ja, wir sind immer noch Derbysieger! Auch wenn die erste Halbzeit gegen Borussia Mönchengladbach zum Einschlafen war. Die Gäste aus Gladbach kontrollierten zwar das Spiel, hatten 60% Ballbesitz – aber keine wirkliche Torchance. Fast meinte man, es wäre ein Duell der Angsthasen. Der FC stand fest in der Defensive und wollte sich nach der Klatsche in Frankfurt kein weiteres Debakel leisten. Die Geißböcke profitierten natürlich auch vom schwachen Gegner, der nach vier Spieltagen immer noch keine Punkte aufwies. Nach der Pause kam mehr Schwung ins Spiel. Modeste wurde mit seinem Kopfballtor (64. Minute) zum Matchwinner. Nach einer tollen Flanke von Bittencourt traf er zum 1:0. Gladbach bemühte sich danach noch sehr, um zu einem Ausgleich zu kommen, scheiterte aber an der eigenen Unfähigkeit. Die größte Schwäche zeigten für mich jedoch die FC-Fans. Sie hatten auf Fahnen, Choreos und organisierten Support verzichtet. Aus Protest gegen personalisierte Gästetickets stellte die Südkurve sämtlichen Support ein und fand sich auch noch besonders witzig, in dem Spruchbänder mit „Schmadtke: ruhig, ganz ruhig“ gezeigt wurden.

Was auf das Video der Euphoriebremse anspielen sollte: https://www.youtube.com/watch?v=MNOdE390PxU . Ich frage mich, wer ernsthaft nach den letzten Derbys gegen Gladbach noch glaubt, weiterhin ohne personalisierte Auswärtstickets auszukommen?! Zu Recht muss man sich fragen, ob (m)ein Verein solche Fans braucht?! Die FC-Spieler teilten diese Meinung offenbar und verweigerten den obligatorischen Jubel vor der Südkurve. Schade, dass der Derbysieg solch einen schalen Beigeschmack hatte. Dabei müsste man doch aus dem breiten „Grinsegesicht“ gar nicht mehr herauskommen. Zehn Punkte? Das haben wir sonst am 24. Spieltag! Also genießen wir doch einfach den Moment und freuen uns: Peter Stöger trainiert immer noch den FC, während Gladbachs Trainer Favre (offenbar gegen den Willen seines Arbeitsgebers) nach der Derbyniederlage das Handtuch warf.

 

Fortuna auf einem Abstiegsplatz

Die Fortunen aus der Südstadt haben dagegen ganz andere Sorgen. Nachdem der eigene Mittelfeldspieler Pazurek den Ball unglücklich zum 1:2 ins eigene Netz verlängerte, verloren die Südstädter trotz starker Leistung mit 1:3 in Münster. Damit rutschten sie erstmals auf einen Abstiegsplatz in Liga drei. Für Wirbel sorgte am Wochenende auch die Zeitung mit den vier großen Buchstaben. Sie hatte sich der Willkommenskultur anpassen wollen und die Flüchtlingsinitiative „Wir helfen“ (nicht zu verwechseln mit der Aktion des Kölner Stadt Anzeigers) gegründet, deren Logo am Wochenende die Trikotärmel der Bundesligavereine (anstelle des Hermes-Logo) schmücken sollte. Nicht nur Zweitligaclubs, wie der St. Pauli oder Union Berlin verweigerten die Zustimmung, auch einige Fans teilten die Befürchtung, dass ganz falsche Signale gesendet werden und alles für eine Inszenierung der wohl populistischsten Zeitung Deutschlands hielten. Die uns täglich mit dicken Lettern darüber aufklären möchte, was die wirkliche „Wahrheit“ über die kriminellen Ausländer aus dem Libanon und Syrien ist und bewusst Ressentiments und Ängste schürt. So geisterte das eine oder andere Spruchband mit „#Bildnotwelcome“ am Samstag auch durch die Stadien. Dass Integration durchaus gelingen kann, beweist doch der 1. FC Köln schon Jahr für Jahr. Spätestens in der kommenden fünften Jahreszeit, wenn Modeste und Jojic verkleidet auf dem Karnevalswagen Kamelle in die Menge werfen.

 

Rotkäppchen

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