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Gesellschaft

Ein Verein, eine Mission

Donnerstag, 4. Juli 2019 | Text: Susanne Wächter | Bild: Susanne Wächter

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Der Bürgerverein Raderberg- und thal ist noch recht jung. Vor nicht ganz zwei Jahren mit sieben Mitgliedern gestartet, zählt er heute etwa 160, Tendenz steigend. Und er hat eine Mission – Raderberg- und thal lebenswert zu gestalten und Nachbarschaft zu pflegen.

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Das Straßenfest auf der Brühler Straße zwischen Brauhaus am Kloster und der Rheinstein- sowie Annastraße gehört mittlerweile dazu. Die viel befahrene Durchgangsstraße wird sich am 6. und 7. Juli in eine nachbarschaftliche Kulturmeile verwandeln.

Ulrich Kievernagel vom Verein Raderberg&Thal

Der Countdown läuft. Ulrich Kievernagel vom Vorstand des Bürgervereins Raderberg- und thal freut sich schon sichtlich auf das bevorstehende Fest auf der Brühler Straße. Gedacht ist das Straßenfest, das in diesem Jahr wesentlich größer wird, als Fest von Nachbarn für Nachbarn, ein echtes Nachbarschaftsfest eben ohne Foodtrucks von außerhalb und anderen fliegeden Händlern. Auch auf der kleinen Bühne werden ausschließlich lokale Gruppen stehen wie die Seniorentanzgruppe „Curumba“ oder die Söldner zu Köln, die ihre Schwertkämpfe und anderes dort präsentieren.

Nonnen werden wieder Eis verkaufen

Mit von der Partie wird auch wieder das Kloster der Benediktinerinnen sein. Der Verein hat es geschafft, das Kloster ein wenig für die Öffentlichkeit zu öffnen. Kievernagel erzählt, dass es eher einem Zufall geschuldet war. Eine Mail, die der Verein wegen der damals anstehenden Maiköniginwahl rundschickte, entpuppte sich als Irrläufer und landete bei einer der Schwestern. Diese antwortete amüsiert, dass sie sich gerne bewerben möchte, aber nicht wisse, was der Orden davon halte. Seitdem standen Kievernagel und die besagte Schwester in Kontakt und schnell wurde daraus eine Freundschaft zwischen Bürgerverein und Schwesternorden. Als etwa zum Tag der Begnungen im Kloster sich hunderte von Menschen angemeldet haben, konnten die Schwestern das alleine nicht stemmen, sie fragten beim Bürgerverein nach Hilfe und der Verein half kurzfristig aus. „Auf dem Fest werden die Schwestern wieder Eis verkaufen“, so Kievernagel.

Verein schnürt Willkommenspaket für neue Nachbarn

Das der Bürgerverein in den letzten anderthalb Jahren dermaßen gewachsen ist, habe vor allem mit den vielen Neubaugebieten zu tun. Kievernagel selbst in einem solchen. Dass der Verein einen solchen Zuspruch erfährt, darauf ist nicht nur Kievernagel stolz. Der gesamte Vorstand sowie die zahlreichen Helfer sind froh, den Bürgerverein im Ort zu haben.

Neubau an der Raderberger Straße

„Hier ist viel gebaut worden, Raderberg ist extrem verdichtet worden und auch Raderthal wird noch weiter wachsen. Wir wollen die Menschen willkommen heißen und Nachbarschaft leben“, erklärt Kievernagel. Deshalb plant der Verein Veedelspatenschaften zu schließen. Dazu sollen Mitglieder aus dem Verein ihr Quartier betreuen und darauf achten, wenn neue Nachbarn einziehen. „Diese erhalten dann ein Willkommenspaket mit Informationen über ihr Veedel. Mit Adressen von Ärzten, Kindergärten, Schulen und vielem mehr“, so Kievernagel. Das Konzept dazu soll nun weiter ausgebaut werden.

Text: Susanne Wächter

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