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Kolumne

Einsam, Zweisam, Dreisam.

Montag, 4. Oktober 2010 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Freiburg, Samstagnachmittag, 15:30 Uhr: sommerliche 20 Grad, blauer Himmel, Sonne und ein wunderschönes Dreisamstadion mit Schwarzwaldkulisse. Wir Kölner sind hier zum Auswärtsspiel angereist, um mit Punkten im Gepäck wieder nach Hause zu fahren. Doch in den ersten 20 Minuten waren allerdings nur Freiburger Spieler auf dem Platz.

Freiburg, Samstagnachmittag, 15:30 Uhr: sommerliche 20 Grad, blauer Himmel, Sonne und ein wunderschönes Dreisamstadion mit Schwarzwaldkulisse. Wir Kölner sind hier zum Auswärtsspiel angereist, um mit Punkten im Gepäck wieder nach Hause zu fahren. Doch in den ersten 20 Minuten waren allerdings nur Freiburger Spieler auf dem Platz. Der FC spielte einen viel zu harmlosen Fußball, und Freiburg ging nach nur elf Minuten völlig verdient mit 2:0 in Führung. Der Freiburger Rosenthal hatte uns gleich zwei Mal (5. und 11.) deutlich vor Augen geführt, was unsere gravierenden Probleme in der Abwehr sind.

Doch wo waren denn die Kölner? Allesamt wie in Schockstarre und farb- und glanzlos auf dem Platz. Wo war das offensive Spiel und der Geist von Hoffenheim, das Trainer Soldo noch vorher so groß angekündigt hatte? Meine „Geißböcke“ hatten sich mal wieder im „Soldotaktischen“ Defensivfußball à la 4-1-4-1 formieren müssen: Petit vor der Abwehr, Poldi als Solospitze und Nova auf der Bank. Podolski zeigte sich mittlerweile auf dem Rasen über die Leistung seiner Kölner Mannschaft sichtlich genervt, und dabei war gerade erst mal eine Viertelstunde gespielt.
Doch die Kölner gaben sich zumindest nicht auf und fanden doch noch zum Spiel. Der ehemalige Freiburger Mohammad schoss in der 22. Minute den Kölner  Anschlusstreffer, und während die Freiburger ziemlich unkonzentriert und nachlässig spielten, konnte der FC durch Matuschyk in der 50. Minute zum 2:2 ausgleichen.

 

Köln hatte jetzt eine stärkere Phase in der zweiten Halbzeit, die durchaus später mit Poldi (80. + 85.) und Lanig die Chance zum Sieg auf dem Fuß hatten. Der Kölner Schlussmann brachte allerdings sehr schön unser Dilemma auf den Punkt: wir haben (derzeit?) einfach nicht die Qualität einer Mannschaft, die in der ersten Liga spielen kann. Der unnötige Schnitzer von Mondragon in der 70. Minute, in der Cissé die Freiburger in 3:2 Führung brachte, und sein Tanz zur Eckfahne in der 90. Minute, zeigte uns das nur allzu deutlich.
Alle weiteren Fehler vom FC liegen auch auf der Hand: 71. Minute: Brecko bekommt den Ball nach einer Ecke ca. 25 Meter vor gegnerischen Tor und holt aus zum Schuss – doch der Ball landet nicht annäherungsweise in Richtung Tor, sondern geht auf der gegenüberliegenden Seite ins Aus. Auch wenn es uns nicht wirklich tröstet: völlig peinlich bei den Gästen: der Stadionsprecher! In der 74. Minute wurde Petit  ausgewechselt, laut Freiburgs Stadion-Sprachrohr war es jedoch Clemens – der aber noch für die Kölner über den Rasen lief. Mein Rat: bitte dringend einen Augenoptiker kontaktieren!

Jetzt warten wir Kölner mittlerweile seit vier Spielen auf einen Sieg. Der Kölner Baum brennt und das bereits drei Monate vor Weihnachten! Nach dem Spiel in Freiburg sind wir endgültig in den Tabellenkeller gerutscht, dabei tröstet es mich rein gar nicht, dass Schalke und Stuttgart noch schlechter da stehen. Nach der Länderspielpause geht es im Heimspiel gegen Dortmund. Wer hier noch Hoffnung auf Punkte für Köln haben sollte, ist entweder blind oder blond!

 

Oder beides, Euer Rotkäppchen

 

Text: Gastbeitrag

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