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Kolumne

Festgefroren in der Abstiegszone

Montag, 13. Februar 2012 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

 

Der FC-Fahrstuhl ist mal wieder aktiv. Nachdem meine Geißböcke beim letzten Spiel den neunten Platz erklommen haben, fahren sie nun abwärts und stehen auf Platz 12. Und bei mir hängt mal wieder der Haussegen schief! Ich sage nur: großer Frust am Sonntagabend! Doch was war eigentlich das Schlimmste an diesem armseligen Sonntag? Das Interview von Poldi in der BILD Zeitung, die Antwort der FC-Bosse mit der Androhung einer saftigen Geldstrafe oder das – mal wieder – enttäuschende Spiel meiner Geißböcke am Sonntagabend?

 

Der FC-Fahrstuhl ist mal wieder aktiv. Nachdem meine Geißböcke beim letzten Spiel den neunten Platz erklommen haben, fahren sie nun abwärts und stehen auf Platz 12. Und bei mir hängt mal wieder der Haussegen schief! Ich sage nur: großer Frust am Sonntagabend! Doch was war eigentlich das Schlimmste an diesem armseligen Sonntag? Das Interview von Poldi in der BILD Zeitung, die Antwort der FC-Bosse mit der Androhung einer saftigen Geldstrafe oder das – mal wieder – enttäuschende Spiel meiner Geißböcke am Sonntagabend?

 

Während wir uns alle, inklusive Poldi auf der Tribüne in der Westkurve, bei Minustemperaturen im Stadion den „Arsch abfroren“, zeigte mein FC in den gesamten 90 Minuten nicht den geringsten Ansatz, tatsächlich einen Heimsieg einfahren zu wollen. Da hab‘ ich mich ja heute auf meinem Sitz im Stadion mehr bewegt als mancher Geißbock auf dem Rasen. Ein spätes Tor durch Guerrero (88.) entschied diesen schwachen Grottenkick gegen den Hamburger Sportverein. Mein FC verliert im eigenen Stadion hoch verdient mit 0:1. Und mal wieder stand Kapitän Geromel beim Gegentor ziemlich unglücklich da. Auch wenn ich Statistiken nicht leiden mag, aber 30% Ballbesitz im eigenen Stadion spricht für sich. War diese passive und langsame Spielweise eigentlich ärztlich verordnet?

 

Das Spielsystem meiner Geißböcke lässt sich eigentlich schnell beschreiben: Goldlöckchen Lanig schafft es immer wieder ins Abseits, heute wieder unvergesslich: sein Jubel in der 62. Minute. Außerdem die ganz zentrale Taktik: sobald mein FC länger im Ballbesitz ist, spielen sie diesen zurück zum Torwart. Der Ball landet danach durch hohe Abschläge beim Gegner. Übersetzt in Kurzform: Ballgewinn = Ballverlust! Das kommt Euch jetzt norwegisch vor? Mir auch!
Solbakken, der im nächsten Leben unbedingt Sportdirektor werden will, muss sich leider immer mehr Kritik an seinem unsichtbarem System gefallen lassen. Warum bringt er Pezzoni, wenn er doch als erfrischende Alternativen Ishak oder Tese auf der Bank hat? Novakovic hätte er heute auch getrost zu Hause lassen und stattdessen einen Lappenclown auf den Rasen stellen können. Dank meiner Geißböcke haben wir nun vorgezogene Aschermittwochsstimmung in Köln!

In der Zwischenzeit erfreuen wir uns an diversen Auseinandersetzungen zwischen den Kampfhähnen Volker und Stale. Wäre ja auch zu schön, wenn es beim FC mal um Fußball und nicht um Machtspielchen gehen würde. Da schließt sich bereits die nächste Frage an: Warum musste sich Poldi ausgerechnet während seiner Verletzungspause und nach dem Sieg in Kaiserslautern mit BILD-Redakteuren treffen, um wieder einmal ein kritisches Interview zu geben!? Das weiß wahrscheinlich nur er selbst. Hätte er nicht wenigstens noch die Niederlage gegen den HSV abwarten können? Realistisch betrachtet spielte Poldi unter Solbakken die beste Hinrunde seiner bisherigen Karriere. Warum also jetzt das Interview? Dass die FC-Bosse ihm nun mit einer saftigen Geldstrafe drohen, weil die gedruckte BamS-Version nicht offiziell vom FC freigegeben wurde, wirkt doch wie der neueste Karnevalshit. Kölle Allaf! Ein Verein zerfleischt sich selbst! Bei Facebook und Co. wird übrigens bereits ein neuer Trainerkandidat gehandelt: Holger Stanislawski! Es wird immer grotesker.

Am kommenden Samstag spielen meine Geißböcke gegen den Club aus dem Frankenland. Die Statistik sagt: Ein Spiel an Karnevalssamstag im Bundesland Bayern hat uns bisher immer Glück gebracht. Kölle Alaaf, denn die rot-weiße Hoffnung stirbt zuletzt.

 

Rotkäppchen

Text: Gastbeitrag

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