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Politik

„Ich möchte das Beste für Köln erreichen“

Montag, 12. Juli 2010 | Text: Gastbeitrag | Bild: Wassily Nemitz

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Als Seiteneinsteigerin kandidierte die 36-jährige Rechtsanwältin Andrea Verpoorten am 9. Mai für den Wahlkreis Köln I. Sie wurde dann tatsächlich mit 1200 Stimmen Mehrheit gewählt. Landesweit war Köln I der einzige Wahlkreis, den die CDU der SPD abnehmen konnte. Die Kölner Südstadt-Zeitung sprach mit Andrea Verpoorten, der neuen Landtagsabgeordneten der CDU.

Frau Verpoorten, wie fühlt es sich an, Landtagsabgeordnete zu sein?

Es fühlt sich noch ungewohnt an, obwohl ich seit dem 9. Juni auch offiziell vereidigt bin. Ich bin ja keine Berufspolitikerin. Zwar war ich schon seit frühester Jugend politisch interessiert – aber wahrgenommen wurde ich – so glaube ich – erst, als ich mich 2004 in der Kölner CDU-Spendenangelegenheit für rückhaltlose Aufklärung eingesetzt habe. Mit meiner jetzigen Kandidatur wollte ich unterstreichen, dass dieses Engagement keine „Eintagsfliege“ war.

Was hat sie dazu bewogen, in die Politik zu gehen?

Ich bin schon mit 17 CDU-Mitglied geworden. Während andere draußen gespielt haben, saß ich drinnen in irgendwelchen Hallen und habe mir angehört, was die alten Herren diskutiert haben. Nach der Kölner Parteispendengeschichte 2004 musste ich einfach auf den Tisch hauen. Zu Hause habe ich gelernt: Wer meckert, der muss auch handeln und selbst etwas tun. Das habe ich gemacht.

Was wollen Sie konkret in der Kölner Südstadt verändern und verbessern?

Ich versuche das zu tun, was für Köln möglich ist. Gerade engagiere ich mich nach dem großen Erfolg der Kölner Firma Brainpool mit Stefan Raab an der Spitze dafür, den Eurovision Song Contest 2011 nach Köln holen. Das würde eine weltweite Aufmerksamkeit für den Standort Köln bringen. Das täte uns allen gut. Imagemäßig, aber auch wirtschaftlich!

Wie versuchen Sie das denn konkret umzusetzen?

Ich spreche mit den entscheidenden Leuten.

Sind Sie sich also schon sicher, dass es klappt, nur weil Sie mit entscheidenden Leuten sprechen?

Ich bin immer erst dann sicher, wenn ein Vertrag unterschrieben ist. Das habe ich in meinem bisherigen Berufsleben als Rechtsanwältin so praktiziert und werde es weiterhin so handhaben. Ich habe deshalb direkt Oberbürgermeister Jürgen Roters kontaktiert. Ich sehe es nämlich als wichtig an, in solchen Fragen über die Parteigrenzen hinaus das Beste für Köln zu erreichen. Da sehe ich mich in der Tradition von Konrad Adenauer, der ja vor seiner Kanzlerzeit Kölner Oberbürgermeister war und die meisten Entscheidungen für die Stadt im parteiübergreifenden Konsens getroffen hat.

Was möchten Sie sonst noch für die Südstadt erreichen?

Ich möchte die Fachhochschule in den Kölner Süden holen, um dort neue, innovative Arbeitsplätze zu schaffen – Arbeitsplätze für die Zukunft im Bereich der Forschung. Das sehe ich als meiner wichtigsten Aufgaben an. Außerdem möchte ich den Bereich der Kinderbetreuung stärker ausbauen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken.

Neue Arbeitsplätze zu schaffen, das klingt natürlich erst einmal gut. Doch wie wollen Sie das erreichen?

Durch meine bisherige Arbeit als Anwältin habe ich gute Kontakte in die Wirtschaft, ich glaube dass ich daher – ähnlich wie beim Eurovision Song Contest schon geschildert – hier einiges erreichen kann. Mir liegt sehr viel daran, die bisherige Sprachlosigkeit zwischen Wirtschaft und Politik zu beseitigen. Für den Staat insgesamt und für unsere Stadt im Besonderen ist es wichtig, dass Wirtschaft und Politik weniger übereinander, dafür aber mehr miteinander reden.

Warum, denken Sie, hat die CDU in NRW derart schlecht abgeschnitten?
 

Wir wollen unser Ergebnis nicht schönreden. Wir haben verstanden. Wir haben dem Wähler unsere guten Leistungen der vergangenen fünf Jahre nicht ausreichend vermitteln können. Natürlich haben aber auch bundespolitische Themen eine gewichtige Rolle gespielt, zum Beispiel die Griechenland-Hilfen.

In Ihrem Wahlprogramm heißt es unter anderem „Wir brauchen sichere Energie. Die umweltfreundlich ist“. Was verbirgt sich hinter dieser Forderung?

Zum Beispiel die schnelle Einführung von Elektroautos. Das ist ein wichtiges Thema für Deutschland, und ich bin in die Politik gegangen, um etwas zu bewegen. Meine Vision ist, dass in der neuen Fachhochschule, die ich hier ansiedeln möchte, zur Elektromobilität geforscht wird. Auf dem Großmarktgelände möchte ich einen Campus mit neuen Technologie-unternehmen ansiedeln.

„Wir brauchen solide Finanzen“ – eine weitere Forderung aus Ihrem Wahlprogramm. Wie wollen Sie diese erreichen?

Meine Vision ist, dass langfristig alle Subventionen gestrichen werden. Das würde dann auch automatisch zur Senkung der Steuersätze führen.

Die Fragen stellten Paul Tellmann, Maxime Kaspers und Wassily Nemitz von der Kölner-Südstadt-Zeitung

 

Text: Gastbeitrag

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