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Jenseits von Galeriebetrieb: Kunst.

Freitag, 16. März 2018 | Text: Tim Hildebrandt | Bild: Oliver Köhler

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Nur wenige Künstler sind in der Lage, ihre Arbeiten einem breiten Publikum zu zeigen, um dann auch von deren Verkauf leben zu können. Obwohl talentiert, scheitern viele am finanziellen Aufwand, den sie schon allein dafür betreiben müssten, ihre Kunst auch auszustellen und damit ihre weitere Arbeit zu sichern. Diese Hürden zu senken, das will ‚Kunstraum Grevy!‘, der ab Freitag, den 16.3. in der Rolandstraße seinen Betrieb aufnimmt. Ein wenig versteckt, im selben Gebäude, in dem auch unser Redaktionsbüro liegt, entstand über die letzten Wochen ein Raum, der gleich 18 Künstlern die Möglichkeit bietet, ihre Werke auszustellen, gegen überschaubare Bezahlung und ohne damit an einen Galeristen gebunden zu sein.

Gute Kunst sollte ihren Schöpfer über Wasser halten

Kunstraum Grevy! - Meine Südstadt

Arnd Schäfer

„18 Künstler, das bedeutet 36 verschiedene Meinungen.“ Arnd Schäfer, verantwortlich für die Organisation des Projektes, schmunzelt und lacht sogar, als er von der Vorbereitungszeit erzählt. „Auf einen Nenner zu kommen war eine Gratwanderung.“ Dem ehemaligen Investmentbanker liegt Kunst am Herzen, er möchte Künstler in ihrem Schaffen unterstützen. „Gute Künstler sollten von ihrer Arbeit leben können. Das ist eins unserer langfristigen Ziele.“

18 – Die Kunstraum-Zahl

Dabei bleibt jeder Künstler für sich selbstständig, der Raum bietet aber eine gemeinsame Fläche für die Ausstellung ihrer Arbeiten. In einem Zyklus von 18 Monaten wechseln sich die 18 Künstler alle vierzehn Tage mit ihren Ausstellungen ab. Mal stehen Gemälde im Vordergrund, mal Skulpturen, mal beides zusammen. „Die Exponate wecken auf mehreren Ebenen Interesse und geben unterschiedliche Einblicke in die vielen Facetten der Kunstszene“, erklärt Arnd das Prinzip. Auf rund 120 m² erfüllen sich so nicht nur die Künstler ihre Wünsche, auch den Ansprüchen des Publikums soll Rechnung getragen werden.

Kunst direkt nach Hause?

Entsprechend können die Kunstwerke gleich vor Ort gekauft werden und stehen zur Mitnahme bereit, kein Umweg über eine Galerie. „Man kann uns einfach ansprechen. Künstler beißen nicht, wir sind immer bereit zur Kommunikation.“

Gelegenheit dazu gibt es ab sofort von Dienstags bis Freitags zwischen 11 und 17 Uhr. Individuelle Führungen seien ebenfalls möglich, natürlich nach Vereinbarung. „Wir sind alle mit Herzblut dabei. Wir hoffen, diese Leidenschaft kommt rüber. Kommt einfach vorbei!“

Text: Tim Hildebrandt

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