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Kolumne

Krokodilstränen und andere Problemzonen

Sonntag, 12. Dezember 2010 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Samstagnachmittag bei Nieselregen um 15:30 Uhr im Müngersdorfer Rhein-Energie-Stadion: die Höhner schmetterten live ihr FC-Lied, und als Dank wurden sie von den Fans auch noch ausgepfiffen – dabei war der Auftritt nur als Werbeunterbrechung gedacht, denn der Anpfiff musste sich aufgrund eines Polizeieinsatz am Stadion leicht verzögern.

Samstagnachmittag bei Nieselregen um 15:30 Uhr im Müngersdorfer Rhein-Energie-Stadion: die Höhner schmetterten live ihr FC-Lied, und als Dank wurden sie von den Fans auch noch ausgepfiffen – dabei war der Auftritt nur als Werbeunterbrechung gedacht, denn der Anpfiff musste sich aufgrund eines Polizeieinsatz am Stadion leicht verzögern.
Der Schock für die Fans kam direkt zu Spielbeginn: Poldi knickte mit dem Fuß um und musste in der 22. Minute mit Schmerzen ausgewechselt werden. Wie sollten wir ohne unseren Stürmerstar überhaupt gewinnen können? Als Fan wurde man heute auf beiden Augen blind, denn die erste Halbzeit verpennte der FC völlig! Die Gäste aus Frankfurt dominierten Ball und Spiel, und wir durften uns immer wieder die gleichen Fehler ansehen: zu weit weg vom Gegner, viel zu viele Fehlpässe und kein Spielaufbau.
Freis verhinderte den ersten Treffer für die Kölner, in dem er vor dem Tor nicht in die Mitte zu Poldi passte. Wir Fans nehmen es mit Ironie und tauschen einen Freis gegen fünf Paninibilder von Nordkorea. Welch großes Glück für meine Geißböcke, ohne Gegentreffer in die Halbzeitpause zu gehen. Eine Wiedergutmachung für uns FC-Fans erfolgte in der zweiten Hälfte: ein viel aktiveres Spiel vom FC wurde prompt mit einem Treffer belohnt: Clemens traf in der 56. Minute! Mein FC kämpfte sich nach den entsetzlichen und äußerst schwachen ersten 45 Minuten wieder zurück ins Spiel. Weitere Torchancen gab es auch: Lanig’s Lupfer in der 60. und Clemens Schuss ins Außennetz in der 69. Minute –  während Mohamad’s Rettungstat gegen Amanatidis (63.) uns vor dem Gegentreffer bewahrte.

 

Was für ein Geschenk für die Fans: der FC hat sich drei Punkte erkämpft! Ein Freudentag war es auch für Mondragon: er stellte sich nach Abpfiff publikumswirksam mit seinen beiden Söhnen vor die Südkurve und verdrückte Krokodilstränen. Wir erinnern uns natürlich gern an sein komödiantisches Talent, als er seine nicht genehmigte Reise zum Länderspiel für Kolumbien antrat, anstatt für den FC zu spielen. Und um sich dann nach seinem Rauswurf aus dem Kader den Märtyrer zu spielen und mit Jesus zu vergleichen. Laut Zeitungsberichten wird er uns in der Winterpause in Richtung Philadelphia verlassen. Die Kandidaten in der aktuellen Verlosung um seinen Posten sind Dennis Eilhoff (sehr erfolgreich gerade auf der Alm in Bielefeld), sowie Markus Pröll (Ex-Kölner und derzeit ohne Verein) der, wie es der Zufall will, beim FC-Spiel im Stadion zu Gast war.

 

Unsere Hoffnungen auf den Klassenerhalt vom FC sind zurückgekehrt, eine kölsche Gelassenheit oder Entwarnung kann es jedoch nicht geben – auch wenn wir nur drei Punkte vom 12. Platz in der Tabelle entfernt sind. Wir sollten weiter auf unsere eigenen Jugend- und Nachwuchsspieler, wie Matuschyk, Clemens und Poldi setzten.
Auch Rechtsverteidiger Schorch, unser Quotenossi, zeigte heute eine solide Leistung. In Zeiten leerer Kriegskassen sollte der FC seine talentierten Jugendspieler mehr fördern. Einen Anfang machte der FC im Selektionsverfahren nach Leistung bereits: für „Megalomane“ Chihi gibt es keine Zukunft mehr im Stall der Geißböcke. Schäfer teilte ihm mit, dass es für ihn hier keine Perspektive mehr gibt und sich zur Winterpause einen neuen Verein suchen soll. Entwarnung gab es dagegen für Nova und Poldi: Novakovic nimmt bereits wieder am kommenden Mittwoch das Mannschaftstraining auf. Leider darf Prinz Poldi gegen Schalke nicht ran, da sich die erhoffte leichte Sprunggelenksblessur als ein Außenbadriss herausstellte.


Rotkäppchen

 

Text: Gastbeitrag

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