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Lunch Time

Langer Samstag – Die Wochenend-Freuden 7. – 9. November 2014

Donnerstag, 6. November 2014 | Text: Aslı Güleryüz

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

Museumsnacht im KUNSTHAUS KAT 18 mit Neoangin von Jim Avignon, / Foto: © Jim Avignon

Museumsnacht im KUNSTHAUS KAT 18 mit Neoangin von Jim Avignon, / Foto: © Jim Avignon

Erholt Euch, liebe Freunde des Wochenendes, bevor das Wochenende kommt! Legt Euch am Samstagnachmittag lieber ein Stündchen aufs Ohr, denn die Samstagnacht wird lang. Überall in der Stadt wird sie schon längst beworben – die Museumsnacht Köln. Zum 15. Mal öffnen Museen, Galerien und andere Kulturstätten ihre Pforten von 19 bis 3 Uhr nachts. Ein Highlight jagt das nächste und einige davon finden bei uns in der Südstadt statt.

Neue Entdeckung
Das Boxen erfreut sich seit einigen Jahren wieder erhöhter Beliebtheit. Ich persönlich kann dem Kampfsport mit hohem Verletzungsrisiko nicht so wahnsinnig viel abgewinnen. In diesen Tagen finden in der Sporthalle Süd am Süstadion die Deutschen Jugendmeisterschaften im Boxen statt. Die Altersklasse unter 18 Jahren kämpft um den Internationalen Deutschen Meisterschaftstitel im Boxen. Am Freitag wird um 15 und 19 Uhr geboxt und am Samstag um 14 Uhr. Anschließend ehrt Bürgermeister Dr. Heinen den Sieger. Karten für das Halbfinale & Finale kosten zwischen 5 und 15 Euro. Vielleicht entdeckt Ihr den Boxer in Euch und wagt Euch auch mal zwischen die Seile der Boxbühne.
Oder Ihr entdeckt den Schauspieler in Euch und wagt Euch auf die Theaterbühne. Im Tagungs- und Gästehaus St. Georg lädt die Theaterpädagogin Jessica Höhn zum Workshop „Auf die Bühne – fertig – los!“ ein. Ansprechen möchte sie alle, die mit Kindern, Jugendlichen & jungen Erwachsenen in sozialen Arbeitsbereichen tätig sind. Höhn möchte Einblicke in theaterpädagogische Methoden gewähren. Denn gerade beim Theaterspielen entfalten sich viele Ideen für diese Arbeit. Am Samstag von 11 bis 16 Uhr. 30 Euro Unkosten pro Person.

Grundlage schaffen
An diesem Wochenende geht es wild zu im Mainzer Hof. Wildschwein und Hirsch werden zu leckeren und spannenden Gerichten gekocht. Außerdem gibt es wieder das Eifellamm vom Urlamm. Dies ist eine Rückzüchtung auf alte Lammrassen. Das klingt köstlich und ursprünglich.
Das Ensemble von „eßkultur“ veranstaltet in der Wagenhalle einen Abend mit Literatur und dem dazu passenden Essen. „Hilft Knoblauch wirklich gegen…“ Graf Dracula? Das fragte sich das Team und nimmt Euch mit auf eine Reise nach Transsylvanien. Ihr hört schreckliche und wahrhaftige Geschichten von Vampiren und ihren Verwandten, von Untoten und Wiedergängern. Das Menü besteht aus Salata de vinete, einer Knoblauchsuppe, Hühner-Pilaw und Mohngarnica. Mehr Infos findet Ihr im WWW. Am Sonntag um 19 Uhr in der Wagenhalle. 34 Euro pro Person.

Pänz, Pänz, Pänz
Stefanie de Velasco den Roman „Tigermilch“ geschrieben, den das Comedia Theater in eigener Fassung für ein Publikum ab 15 Jahren auf die Bühne bringt. Die Freundinnen Nini & Jameelah verbringen jede Minute zusammen. Sie sind 14 Jahre alt und wandern auf dem Grat zwischen Kind sein & Erwachsener sein. Sie experimentieren mit Alkohol, Drogen & den ersten sexuellen Erfahrungen im wilden Galopp der Gefühle. Ihr Lieblingsgetränk haben sie selbst erfunden (Milch, Mariacron & Maracujasaft) und Tigermilch genannt. Zaghaft gestehen die Mädchen sich romantische Gefühle für zwei Jungs aus der Nachbarschaft ein. Gemeinsam mit Nico und Amir sind Nini & Jameelah aufgewachsen. Es braut sich ein Unwetter auf als Amirs Schwester sich in einen Serben verliebt. Der älteste Bruder Tarik kann dies nicht billigen: Eine Bosnierin und ein Serbe – das geht nicht! Was Nini & Jameelah eines Nachts auf dem Spielplatz erleben, wie dies ihre Freundschaft und ihre Beziehung zu den anderen Kameraden beeinflusst, erfahrt Ihr in dem spannenden, packenden & schonungslosen Realtheater mit viel Witz & Humor am Freitag um 11:00 Uhr in der Comedia. Mehr Infos unter 0221 88877-333. (Foto: Meyer Originals)

Wer kennt sie nicht? Die bezaubernde Geschichte von Frederik, der kleinen Maus, die sich an der Schönheit der Natur erfreut. Während alle anderen Feldmäuse Vorräte für den Winter ansammeln, genießt Frederik die Welt. Er sammelt Eindrücke der Natur und teilt die bunten Farben und Gedichte und hilft so sich und seiner Familie durch dunklen Winter. Sie teilen die Nahrungsvorräte mit Frederik und er teilt die geistigen Vorräte mit ihnen. Das Figurentheater Heinrich Heimlich ist mit seinem Farbschatten- und Puppenspiel „Frederik“ zu Gast im Freien Werkstatt Theater. Los geht’s für ein Publikum ab 4 Jahren am Sonntag um 16 Uhr. Eintritt 8 bzw. 6 Euro. Mehr Infos hier oder am Telefon unter 0221 327817.

Die Premiere des Theaterstücks „Das tapfere Schneiderlein“ findet am Sonntag um 16 Uhr im metropol Theater in der Eifelstraße statt. An das Märchen der Gebrüder Grimm erinnere ich mich noch dunkel: Ein Schneider fühlt sich beim Essen von den Fliegen gestört. Wild schlägt er um sich und erlegt ‚sieben auf einen Streich’. Diese Heldentat stickt er auf seinen Umhang und zieht in die Welt hinaus. Welche Abenteuer ihn da erwarten, erfahrt Ihr am Sonntag um 16 Uhr im metropol Theater. Für alle Menschen ab 4 Jahren. Eintritt 8 Euro. Mehr Infos am Telefon unter 0221 321792.

 


Theater, Theater und mehr
Wer ist Barbara? Die Fans des französischen Chansons kennen die Dame vielleicht schon. Am 9. Juni 1930 erblickte Monique Andrée Serf als zweites von vier Kindern einer jüdischen Familie in Paris das Licht der Welt. Als Deutschland Teile von Frankreich zur Zeit des NS besetzte, musste die 10-jährige Monique mit ihrer Familie fliehen und sich verstecken. Nach der Befreiung entdeckte ein Musiklehrer ihr musikalisches Talent und förderte es. Monique erhält Gesangs- und Klavierunterricht. Den Namen ‚Barbara’ legt sie sich selbst zu und ‚La Femme Piano’ bereist später am liebsten mit ihrem eigenen Flügel die Konzertsäle der Welt. Mit Lieder von Brel, Brassens und Prévert wird sie als Chanson-Sängerin berühmt. Später singt sie Eigenkompositionen. Die französische Schauspielerin Aurélie Thépaut erzählt & singt die berührende Geschichte „La Chanteuse de Minuit – Die Ganze Welt der Barbara“ am Samstag im Theater am Sachsenring. Los geht’s um 20 Uhr.

Maestro, Musik!
Ein ganz besonderer Abend erwartet Euch in der Galerie KW28 am Freitag. Auf der Novelle „Marit Skjølte“ von Kristofer Janson basiert der norwegische Stummfilmm „Bruderferden i Hardanger“. Es geht um die junge Marit & ihre große Liebe & um Amerika. Das Norwegische Film Institut hat von der 2007 restaurierten Fassung einen 35-mm-Film hergestellt. Für das Equinox Festival 2009 haben die Musiker Albrecht Maurer & Norbert Rodenkirchen eigenen Kompositionen dem Film angepasst & schon existierende neu gestaltet. Am Freitag wird also der Stummfilm gezeigt und mit Live-Musik, teilweise improvisiert, von Maurer und Rodenkirchen umrahmt. Einlass ist um 19:30 am Freitag in der Galerie KW28e, Eintritt 9,99 Euro. Mehr Infos am Telefon unter 0221 931813-0.

Musik mit professionellen Künstlern nicht in offiziellen Konzertsälen? Sondern in einem privaten Ambiente, gemütlich & mit der Aussicht auf ein Gespräch mit den Künstlern? Das haben sich Künstler gewünscht und der KunstSalon macht es regelmäßig möglich. „Musik in den Häusern der Stadt“ heißt eins der Festivals des Kulturvereins. Ungewöhnliche Orte & ungewöhnliche Talente treffen aufeinander. Das Ergebnis sind ungewöhnliche Erlebnisse. Am Samstag lädt Alexander Gundel in die Mainzer Straße 76 zu einem Abend mit Laia Genc & Sabine Kühlich „S(w)inging Brubeck“ ein. Das gesamte Programm des Festivals findet Ihr hier. Zeitgleich findet im Rahmen des Festivals ein Abend mit dem Peter Protschka Quintet statt: „Don’t be shy: It’s just Jazz!“. Tickets für 20 bzw. 13 Euro zzg. VVK-Gebühren können über den KunstSalon bezogen werden.

Die schönen Künste
Wie schon eingangs erwähnt, erwartet Euch eine Nacht voller schöner Kunstveranstaltungen! Im KAT18 ist ein Ausnahmekünstler zu Gast: Jim Avignon ist Maler, Musiker & Performer. Er malt gerne Mauern an und hat auch schon Flug- und Feuerzeuge gestaltet. Das Goetheinstitut engagiert ihn gerne & schickt ihn um die halbe Welt. Mit seinem Lo-Fi Projekt „Neoangin“ tritt er in Undergroundbars mit seiner beeindruckenden Show auf. Gemeinsam mit dem Künstler Nico Randel tritt er im Rahmen der Museumsnacht im KAT18 auf. Um Mitternacht gibt es ein Süppchen aus der KAFFEEBAR. Los geht’s am Samstag um 20:30 Uhr. Mehr dazu im Netz.
Am Samstag lädt das Forum für Fotografie zur Vernissage der Ausstellung „Das zweite Gesicht – Hommage à Leonore Mau“ ein (Foto links). Die Fotografin hat sich hauptsächlich in ihrem gesamten Werk mit der Porträtfotografie beschäftigt. Gemeinsam mit dem Schriftsteller Hubert Fichte recherchierte sie über afroamerikanische Kulte und Riten. Typisch sind ihre Aufnahmen von Götterbeschwörungen, Einweihungszeremonien und Blutritualen. Mau vereint künstlerische Auffassung mit ethnografischer Bestandsaufnahme. „Das zweite Gesicht“ widmet sich von Göttern & Dämonen Besessenen, die sich unter Masken verbergen. Hubert Fichte hat dazu geschrieben: „Mit nichts entblößt man sich so wie mit Masken. Nackt, um zu entschlüpfen“. Die Vernissage beginnt am Samstag um 16 Uhr. Die Ausstellung ist noch bis zum 21. Dezember im Forum für Fotografie zu sehen.
Und auch das Cöln Comic Haus lädt zu einer Vernissage ein am Samstag. Um 17 Uhr wird die Ausstellung „75 Jahre Batman“ in den Räumen auf der Bonnerstraße eröffnet. Im Mai 1939 erblickte „The Batman“ in Detective Comics Nr. 27 das Licht der Welt. An einem Seil schwang er sich über eine damals noch namenlose Stadt. Das Leben des Helden wird anhand von Comics, Statuen, Original-Art, Gemälden, Memorabilia, Führungen & Vorträgen dokumentiert. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 2. Mai 2015. Und am 29. November wird der ‚Batman-Tag’ gefeiert. Los geht’s am Samstag um 17 Uhr. Kinder bis 14 Jahren und Besucher in Bat-Verkleidung haben freien Eintritt. Mehr Infos im WWW. Batman ist einer meiner Lieblings-Comic-Helden. Diese Ausstellung sollte ich nicht verpassen!

 

 

Viel Spaß an diesem überaus Kunst-vollen Wochenende. Wir treffen uns hier in alter Frische wieder am nächsten Wochenende. Erholt Euch bis dahin, Eure Aslı

 

PS: Noch viel mehr Termine des Wochenendes findet Ihr übrigens in unserem Terminkalender

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Text: Aslı Güleryüz

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