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Kolumne

Löwenbändiger – 2:0 Auswärtssieg in München

Montag, 19. November 2012 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Neulich hatte ich einen Traum. Wohl eher einen Albtraum. Ich saß inmitten meiner Stammkneipe zum Liga-Spiel meiner Geißböcke. Jedoch: Keiner außer mir wollte das Match sehen. Alles war leer, die komplette Theke war wie ausgestorben. Bis auf einen älteren Mann, der vertieft den Stadt-Anzeiger las, war ich der einzige Gast. Die Bedienung erlaubte mir noch nicht mal für das FC-Spiel den Ton einzuschalten. Stattdessen schmetterte mir irgendein Schlager entgegen. Was war passiert? Die FC-Fans hatten nach den letzten, nicht nur ergebnisschwachen, sondern auch unansehnlichen Spielen die Lust verloren und wollten sich das nicht mehr antun. Frust pur! Wie verschreckt und schweißgebadet ich am Morgen danach wach wurde, könnt ihr Euch sicher denken. Mit einem mulmigen Gefühl machte ich mich also am Freitagabend auf den Weg, dass Spiel meiner Geißböcke zu sehen. Und – ich war nicht allein. Während sich mein FC durch die Nebelbänke der Allianz Arena kämpfte, versuchte zwischen all den Menschen einen Blick auf die Leinwand zu erhaschen.

Neulich hatte ich einen Traum. Wohl eher einen Albtraum. Ich saß inmitten meiner Stammkneipe zum Liga-Spiel meiner Geißböcke. Jedoch: Keiner außer mir wollte das Match sehen. Alles war leer, die komplette Theke war wie ausgestorben. Bis auf einen älteren Mann, der vertieft den Stadt-Anzeiger las, war ich der einzige Gast. Die Bedienung erlaubte mir noch nicht mal für das FC-Spiel den Ton einzuschalten. Stattdessen schmetterte mir irgendein Schlager entgegen. Was war passiert? Die FC-Fans hatten nach den letzten, nicht nur ergebnisschwachen, sondern auch unansehnlichen Spielen die Lust verloren und wollten sich das nicht mehr antun. Frust pur! Wie verschreckt und schweißgebadet ich am Morgen danach wach wurde, könnt ihr Euch sicher denken. Mit einem mulmigen Gefühl machte ich mich also am Freitagabend auf den Weg, dass Spiel meiner Geißböcke zu sehen. Und – ich war nicht allein. Während sich mein FC durch die Nebelbänke der Allianz Arena kämpfte, versuchte zwischen all den Menschen einen Blick auf die Leinwand zu erhaschen.

 

Meine Überraschung war groß, denn Techniker Jajalo durfte von Beginn an spielen. Trainer Stanislawski brachte ihn für Bigalke. Das man kurz nach Anpfiff bereits als FC-Fan zum Torjubel aufsprang, kann als Sensation beschrieben werden. Nach einer Ecke von Chihi traf McKenna (3.) mit dem Kopf zum 1:0 für Köln. Wir können also doch Standardsituationen! Jajalo brachte der Mannschaft und dem Spiel eindeutig Struktur. So konnten meine Geißböcke lässig die Führung verwalten. Etwas verunsichert war ich allerdings nach der gelb-roten Karte für den Löwen Makos (38.). Mein FC in Unterzahl – es breitete sich Angstschweiß auf meiner Stirn aus. Bisher war das immer ein schlechtes Omen. Doch meine Geißböcke kontrollierten weiterhin das Spiel. Leider vergab Ujah frei vor Schlussmann Kiraly (68.). Während sich die heimischen Fans mit „Koan Maurer“-Rufen sich den Frust von der Seele schrieen, sahen wir einen wunderbaren Konter. Jajalo spielte den Ball schön und danach auf Chihi – dieser traf zum 2:0 (75.). Drei Punkte in München, was für ein genialer Auswärtssieg. Das war es dann aber auch schon, nicht mehr und nicht weniger.

 

Also konzentrieren wir uns wieder auf die wesentlichen Dinge, wie die Kommunikation im Verein. Der Stuttgarter Alexander Wehrle wird neuer Geschäftsführer beim FC – er soll Horstmann und Finanz-Chef Leki beerben. Es ist nur noch eine Frage, ob er im Januar oder April seinen Dienst antritt. Kommunikationschef Koslowski, seit dem 1. Dezember 2011 beim FC, soll in Zukunft für die Vereinsführung hauptsächlich als Medienberater tätig sein. Ein Projekt in Sachen Nachhaltigkeit, denn in eine verbesserte Außendarstellung sollte, bzw. müsste mein FC viel investieren. Nach der, wie in der Presse verlauteten Mobbing-Affäre (Schaefer gegen Engels) und der Kritik von Stadionsprecher Trippel beim FC-Stammtisch (er hatte einzelne Spieler, sowie das Team kritisiert und musste sich später bei Horstmann endschuldigen) eine notwendige Aktion. Die Geißböcke stehen nun mit 17 Punkten auf Platz 11.

 

Auf einen Sieg gegen die Münchener Löwen warteten wir seit 27 Jahren. Vielleicht sollten wir zum Thema Wiederaufstieg auch mehr Bescheidenheit, Gelassenheit und Geduld an den Tag legen. Spätestens bis Freitag, denn dann spielen wir zu Hause gegen Bochum.
 

Rotkäppchen

Text: Gastbeitrag

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