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Raum für Workshops & Ausstellungen in der kölner Südstadt anmieten

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Kultur

„Meine Südstadt“ auf Geburtstagstour

Freitag, 14. April 2017 | Text: Elke Tonscheidt

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Ich möchte Euch eine Geschichte erzählen. Darüber, wie unsere Praktikantin Anna Breitbach und ich einen Vormittag zusammen durch die Südstadt gelaufen sind. Unser Ziel: Erkunden, wie Menschen, die wir spontan treffen, die Arbeit unseres hyperlokalen Angebots finden. Feiern wir doch Geburtstag – am 15. April ist das Onlineportal sieben Jahre alt. Also, raus auf die Straßen und Leute anquatschen. Menschen kennenlernen, die nicht eiligst mit Handy am Ohr vorüber eilen, sondern sich etwas Zeit nehmen.

Besuch bei „Herrn Max“
Vielleicht denkst Du jetzt: Was?? So lange gibt es die schon? Aber Kinder werden groß – und Journalisten älter. Was Apo, den sympathischen Verkäufer aus dem Nennillo am Severinswall, zu der Aussage veranlasst: „Hey, dagegen ist unsere Mittagspizza ja noch jung, fast ein Baby!“ Leider kennt der 30-Jährige uns nicht, will er aber ändern – und Anna reicht ihm einen Stapel Postkarten – gerade erst zum Jubiläum gedruckt.

Was aber denken die, die „Meine Südstadt“ lesen, über uns? Anna beginnt mit Max Bassiner, den die meisten vermutlich als „Herrn Max“ kennen. Jedenfalls die, die sich in seinem und Noras Café auf der Merowinger Straße leckeren Kuchen essen oder fair-gehandeltem Kaffee trinken. Max mag es, wie nah die Redaktion am Menschen sei: „Ihr seid super informativ – ein richtig guter Überblick über die Dinge, die genau hier in der Südstadt passieren“, sagt der dreifache Vater, der sein Geschäft als sein 4. Kind bezeichnet. Für die Zukunft wünscht er uns „noch mehr Klicks und liebe, nette Menschen, die input in das Portal bringen“.

„Die nutze ich wirklich jeden Tag“
Wir schlendern durch die Elsaßstraße und erreichen das Kinder- und Jugendzentrum GOT, wo uns Tanja Anlauf über den Weg läuft. Die stellvertretende Einrichtungsleiterin nimmt sich ein paar Minuten Zeit. Sie schätzt vor allem die „mega-unterhaltsame“ Facebook-Gruppe, die „Meine Südstadt“ als zusätzliche Plattform für alle Südstädter und Interessierte moderiert. „Sehr abwechslungsreiches Angebot – da gucke ich immer rein, die nutze ich wirklich jeden Tag“, sagt die 33-Jährige. Sie habe hier schon zig Freunde verlinkt, der Umgang untereinander sei so nett – und selbst auf Wünsche reagiere die Redaktion super schnell. Gibt es auch Kritik?, fragt Anna. Keine, lautet die Antwort. Tanja hofft, „dass alles so bleibt, wie es ist“.

Wir passieren die Bonner Straße, schauen kurz in den Zugweg, wo das FormulaUno gerade renoviert wird. Tamara zeigt uns das kultige Concept Café Sabor ‚Ermoso, wir streifen, natürlich, die Caffè Bar am Ubierring; haben jetzt aber einen kleinen Durchhänger: Alle, die wir ansprechen, sind zu sehr beschäftigt – und es gibt eben viele Menschen, die uns nicht kennen.

„Aha, die gibt es also auch in dieser Gegend“
Erst im Haus Balchem, an das ich mich noch vor dem Umbau erinnere und fast nicht wiedererkenne, haben wir wieder Glück und treffen auf Leo Leowald. Der findet die Hintergrundberichte über Leute und Läden, die man kennt, weil man um die Ecke wohnt, richtig interessant. „So erfährt man etwas über die Menschen, über ihre Geschichten, die hinter einem Geschäft stecken“, sagt der 49-jährige Illustrator. Er habe über das Portal auch mal einen Untermieter für ein Atelier gesucht und, er lacht, „keine Kritik, doch es war interessant, wer da so alles kam, schon sehr speziell, also keine unsympathischen aber schon lauter total skurile Gestalten.“ Da habe er gedacht: „Aha, die gibt es also auch in dieser Gegend.“

Zurück auf der Straße erkenne ich Antje Weiss, die mir kürzlich in einem Training ihr Wissen über Körpersprache, Stimme und Sprechen vermittelt hat. Sie hebt hervor, „dass es neben Neuigkeiten, Terminen und Wir-Gefühl auch immer wieder Hintergrundinformationen, Diskussion und Einordnung zur (Süd-)Stadtpolitik gibt“. Und für die Zukunft wünscht sie uns: “Bewahrt im Gentrifizierungswahnsinn Haltung – und die Finanzierung.“

Ganz analog
Das letzte Gespräch führen wir auf dem Chlodwigplatz. Wollen noch schnell ein Selfie von uns dreien machen, als Erinnerung an unsere Südstadt-Expedition. „Komm“, sage ich, „lasst uns die Frau da fragen, die sieht so nett aus, und dann haben wir mehr Hintergrund drauf“. Tamara gibt ihr das Handy, wir kommen ins Plaudern. Eigentlich sind wir ja fertig mit unserer Recherche, aber auch Anne Kaute entpuppt sich als eine unserer Leserinnen. Fast zwei Jahre ist es her, da hat Tamara Fotos von ihr gemacht – jetzt erkennen die beiden sich wieder. „Ach ja, Sie waren in meiner Wohnung!“, freut sich die Grafik-Designerin. Und Tamara sagt: „Stimmt, das rote Sofa!“ Schön, wenn Geschichten auch ganz analog wieder aufleben.

Text: Elke Tonscheidt

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