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Kolumne

Mission: Aufstieg

Dienstag, 17. September 2013 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Ich sage es jederzeit gern wieder: Cottbus ist immer eine Reise wert. Das „Stadion der Freundschaft“ ähnelt in seiner Architektur den englischen Stadien und liegt dazu wunderschön in der Nähe eines Parks. Mein Favorit vor und nach dem Abpfiff ist die Fankneipe „Zur Roten Karte“ in der Nähe des Parkplatzes – gern auch gemeinsam mit den Fans von Energie. Und das, egal wie das Spiel ausgeht.

Ich sage es jederzeit gern wieder: Cottbus ist immer eine Reise wert. Das „Stadion der Freundschaft“ ähnelt in seiner Architektur den englischen Stadien und liegt dazu wunderschön in der Nähe eines Parks. Mein Favorit vor und nach dem Abpfiff ist die Fankneipe „Zur Roten Karte“ in der Nähe des Parkplatzes – gern auch gemeinsam mit den Fans von Energie. Und das, egal wie das Spiel ausgeht. Doch das sollte kein guter Montagabend für die Lausitzer werden, allein schon die Musik im Stadion vor dem Spielbeginn meiner Geißböcke ließ schlimmes erwarten.

 

Alle Augen richteten sich jedoch an diesem Abend auf eine Person: Patrick Helmes. Er gab sein Debüt als FC-Rückkehrer und war erstmalig in der Startelf. Einziger Wermutstropfen: für ihn musste Peszko auf die Bank. Zudem gab der Wimmer sein Saisondebüt, er rückte für erkälteten Hector ins Team. Für ein Spitzenspiel war das Stadion allerdings ziemlich leer – nur 10406 Zuschauer waren gekommen, davon allein 800 aus Köln. Mein FC ist – wie der FC Bayern und der BVB – bisher ungeschlagen in der Liga und reiste mit viel Rückenwind in die Oberlausitz. Das setzte sich auch sofort auf dem Platz fort: Neuzugang Helmes benötigte nur 110 Sekunden zur Führung (2.) meines FC! Was für ein Comeback! Über fünf Jahre nach seinem letzten Tor für die Geißböcke im Mai 2008 gegen Augsburg traf Helmes zum 1:0! Einen Schuss von Ujah bugsierte der Energie-Keeper Almer direkt vor die Füße von Helmes, der keine Mühe hatte, diesen einzunetzen.

 

Was war denn nur mit Cottbus los? Hatten die eine Energie mehr? Und es ging munter weiter: Helmes bereitete vor, und Ujah traf zum 2:0 (8.). Meine Geißböcke hatten noch keine zehn Minuten gespielt, und wir führten 2:0! Ich war fassungslos. Cottbus zeigte sich schwach und wirkte durch die schnellen Gegentreffer schwer geschockt! Schon wieder stand Ujah alleine vor Keeper Almer, das wäre fast das 3:0 gewesen! Doch Cottbus gab sich nicht auf. In der 23. Minute hatte Stiepermann die Chance für Cottbus auf dem Fuß, doch Geißbock Bruno blockte den Ball ab. Ein kleiner Makel: Unsere Defensive ließ ab und an unnötige Löcher zu. Von Brecko war weit und breit nichts zu sehen – war er überhaupt auf dem Platz?

Nach vorne wiederum gab mein FC alles. Die Kölner zeigten eine hohe Ballsicherheit und gute Zweikämpfe – das will ich jetzt immer sehen. Und Tony schaffte den Doppelpack: Ujah zog aus 18 Meter Entfernung ab und machte das 3:0 (28.). Nach seinem Kurzurlaub auf Mallorca kann er endlich wieder ins Tor treffen! Dagegen sah Torwart Almer bei diesem Treffer ziemlich schlecht aus. Was war denn nur mit Österreichs Nationaltorhüter los? Der hatte doch in der Partie gegen Deutschland gar nicht so schlecht ausgesehen. Die Cottbuser versuchten sich zu sammeln, doch meine Geißböcke legten weiter nach. Nach einem Einwurf hatte Helmes wieder eine Chance, doch er köpfte leider am Tor vorbei (40.). Die Gäste aus der Lausitz sehnten die Halbzeitpause herbei, um sich wieder zu sortieren. Man merkte wie sehr ihnen der rot-gesperrte Torjäger Sanogo fehlte. Neben mir ertönten natürlich wieder die typischen FC-Rufe „Europapokal“…

Sind wir FC-Fans mittlerweile verwöhnt von so vielen Toren? Naja, manch Geißbock leistet sich dann auch mal wieder einen Fehler, damit die Fans auf den Boden der Tatsachen zurückkehren. Wie Brecko mit seinem Fauxpas, als er einen zu kurzen Rückpass an Horn gab (48.) – blitzschnell war der Cottbuser Jendrisek dazwischen. Wieder ein kurzer Moment des Herzstillstands, doch Horn rettete den Ball. Im Stadion hörte man nur noch die Gesänge der FC Fans. Auch Sportdirektor Schmadtke konnte sein Dauergrinsen nicht mehr einstellen. FC-Trainer Stöger wechselte und brachte Peszko für Helmes (60.), der sich kurz darauf für seine Einwechslung mit einem Tor bedankte. Nach toller Vorarbeit durch Wimmer traf Peszko zum 4:0 (67.).

 

Was für ein Spiel! Am Ergebnis änderte sich dann nichts mehr, auch als Halfar für Jajalo vom Platz gehen musste. An Jajalo scheiden sich ja immer wieder die Geister. Viele halten ihn für einen begnadeten Techniker, andere eher für nicht zweitligatauglich. Eine positive Entwicklung in einem Spiel nach seiner Einwechslung konnte ich bisher allerdings auch noch nicht entdecken. Mittlerweile schallte aus der Gästekurve ein „kölscher Klassiker“ nach dem anderen im Stadion der Freundschaft. Cottbus und FC-Fans machten gemeinsame Laola-Wellen und sangen: „Oh, wie ist das schön!“ Das muss man den Cottbusern lassen – Humor haben sie! Meine Geißböcke bleiben nun auch nach dem 7. Spieltag als einziges Zweitligateam unbezwungen und haben ihren Platz als Tabellendritten gefestigt.

 

Das wiederum kann die Fortuna aus Düsseldorf absolut nicht von sich behaupten – sie verlor ihr Heimspiel gegen Dynamo Dresden und muss sich mit nur einem Punkt und Platz 15 zufrieden geben. Am kommenden Freitag, 20. September 2013, treffen die Geißböcke zu Hause im Rheinenergie-Stadion auf die roten Teufel aus Kaiserslautern.

 

Rotkäppchen

Die weiteren Ergebnisse:
VfR Aalen – 1860 München 0:0

SC Paderborn 07 – Karlsruher SC 1:0  
Erzgebirge Aue – Arminia Bielefeld 0:2

FC St. Pauli –  FSV Frankfurt 2:1   
SV Sandhausen – 1. FC Kaiserslautern 1:0
Fortuna Düsseldorf – Dynamo Dresden 1:1

SpVgg Greuther Fürth – VfL Bochum 0:2
FC Ingolstadt 04 – 1. FC Union Berlin 0:1   

Die Tabelle nach dem 7. Spieltag

1. Berlin – 14 Punkte – 12:8 Tore

2. Fürth – 14 Punkte – 9:5 Tore

3. Köln – 13 Punkte – 13:4 Tore

4. Bochum – 11 Punkte – 11:8 Tore

5. Bielefeld – 11 Punkte – 13:11 Tore

6. St. Pauli – 11 Punkte – 9:8 Tore

7. München – 10 Punkte – 5:6 Tore

8. Kaiserslautern – 10 Punkte – 9:11 Tore

9. Karlsruhe – 9 Punkte – 6:4 Tore

10. Sandhausen – 9 Punkte – 6:6 Tore

11. Aalen – 9 Punkte – 7:8 Tore

12. Aue – 9 Punkte – 7:11 Tore

13. Cottbus – 8 Punkte – 14:12 Tore

14. Frankfurt – 8 Punkte – 8:7 Tore

15. Düsseldorf – 8 Punkte – 8:10 Tore

16. Paderborn – 8 Punkte – 8:13 Tore

17. Ingolstadt – 4 Punkte – 6:12 Tore

18. Dresden – 4 Punkte – 6:12 Tore

Text: Gastbeitrag

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