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Kolumne

„Schau mir in die Augen, Kleines!“

Donnerstag, 24. Mai 2012 | Text: be süd

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Wir sind kein unbeschriebenes Blatt, dafür aber ein offenes Buch. Bewusst, oder unbewusst, laufen wir durch das Leben und geben Dinge preis, die wir nie aussprechen würden. Glauben Sie nicht? Sie meinen, Sie hätten alles unter Kontrolle? Machen Sie sich nichts vor. Es steckt mehr hinter den Wörtern, als man auf den ersten Klang hört bzw. Blick erkennt.

Wir sind kein unbeschriebenes Blatt, dafür aber ein offenes Buch. Bewusst, oder unbewusst, laufen wir durch das Leben und geben Dinge preis, die wir nie aussprechen würden. Glauben Sie nicht? Sie meinen, Sie hätten alles unter Kontrolle? Machen Sie sich nichts vor. Es steckt mehr hinter den Wörtern, als man auf den ersten Klang hört bzw. Blick erkennt. Schon Seneca wusste: „Deine Miene spricht aus, was auch immer Du verheimlichst.“
Ich stehe in einem Geschäft in der Stadt und möchte etwas umtauschen. Die Verkäuferin lächelt mich an. Nur ein Mundwinkel bewegt sich nach oben, die Augen sind kalt, es gibt einen kaum hörbaren, doch unangenehmen Unterton in ihrer Stimme. Ist das Schadenfreude, Arroganz, oder eine Mischung aus beidem? Sie sagt: „Ich würde Ihnen sooo gerne helfen, aber meine Hände sind mir gebunden. “ Hmm, gebunden sind sie nicht, dafür aber verschränkt. Ihre Körperhaltung ist abweisend. Ich kann es nicht begründen, aber ich glaube ihr kein Wort! Instinktiv weiß ich, dass ihre Worte allein nichts als leere Hülsen sind. Sie klingen freundlich, und sie sagen etwas ganz anders, als das, was mir ihr Körper, ihr Gesichtsausdruck und ihre Stimme erzählen.
Wann weiß man, ob der Blickkontakt Aufmerksamkeit und Freundlichkeit signalisiert oder eher Aufdringlichkeit und Aggressivität? Sind verschränkte Arme eine Zurückweisung aus Trotz, oder heißt es: „Ich bin passiv, ich höre zu“? Wie kann ich unterscheiden, ob jemand mit mir flirten will oder nur ein Staubkorn im Auge hat?
Ich staune. Es gibt sie in der Tat – eine Sprache, die noch ehrlicher ist, als das gesprochene Wort! Die Körpersprache ist die älteste Form der zwischenmenschlichen Verständigung. Als Kind reagierte ich instinktiv auf die Körperhaltung, die verschränkten Arme und strengen Blicke meiner Mutter. Wenn sie dann noch meinen ganzen Vor- und Nachnamen langsam aussprach, wusste ich, es wird ernst.
Es gibt Signale, die universell verstanden werden, wie Stirnrunzeln (ein Zeichen für Ärger), oder das Lächeln. Doch Vorsicht! „Ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte“ – hat genau so viele Bedeutungen. Lächeln variieren wie Sandkörner am Meer. Es geht vom so genannten „Piranha-Lächeln“, einem übertriebenen Lächeln, das alle Zähne zeigt und dabei den Eindruck von Oberflächigkeit vermittelt, bis hin zum gequälten Lächeln, das ironisch und überheblich wirkt, oder auch das einseitige Lächeln, à la Joker von Batman, welches Zynismus und Arroganz vermittelt, um nur einige zu nennen. Dann gibt es Signale, mit denen man schön ins Fettnäpfchen tappen kann. „Daumen hoch!“ mag bei uns „alles bestens!“ heißen, auf Sardinien aber, ist es eine Geste der Obszönität!
Übrigens, es steckt mehr hinter Körpersprache als nur die richtige Deutung. Bei einer Untersuchung kam Fritz Strack (Psychologe), zu dem Ergebnis: „Das Spiel der Gesichtsmuskulatur steuert die Gefühlslage.“ Das heißt im Klartext, wir können durch die Körpersprache unser seelisches Befinden beeinflussen!
Also, Kopf hoch, Blickrichtung nach vorn, ein Lächeln auf die Lippen und Sie werden es spüren. Menschen, die eine freundliche Miene aufsetzen, sind optimistischer, stärker und einfach glücklicher! Und ganz ehrlich – nur so macht das Leben Spaß!

Text: be süd

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