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Kolumne

Schicht im Schacht – Aue gegen die Geißböcke chancenlos

Montag, 2. September 2013 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Was für ein Sonntag! Wir hatten im Stadion gerade unsere Plätze eingenommen, das Kölsch abgestellt und die Aufstellung von Peszko (verkauft an AC Parma, für die laufende Saison an den FC ausgeliehen und endlich spielberechtigt) diskutiert – als im schnellen Umschaltspiel Geißbock Gerhardt bereits nach 65 Sekunden (!) das 1:0 schoss. Was war das denn???

Was für ein Sonntag! Wir hatten im Stadion gerade unsere Plätze eingenommen, das Kölsch abgestellt und die Aufstellung von Peszko (verkauft an AC Parma, für die laufende Saison an den FC ausgeliehen und endlich spielberechtigt) diskutiert – als im schnellen Umschaltspiel Geißbock Gerhardt bereits nach 65 Sekunden (!) das 1:0 schoss. Was war das denn???

Bisher lag mein FC doch fast immer zurück, bevor er eigene Tore erzielte. Doch hier war alles anders: meine Geißböcke gaben im Spiel gegen Erzgebirge Aue (die immerhin alle bisherigen drei Saison-Spiele gewonnen hatten) klar den Ton an. Die Gäste konnten nur noch reagierten, anstatt aktiv agieren und hatten zudem große Probleme in der Abwehr. Mein FC zeigte sich offensiv durchaus erstklassig und profitierte vom starken Mittelfeld-Duo Risse und Halfar. Die Pässe kamen an, Abschlüsse wurden schnell gesucht und kaum ein Ball ging unnötig verloren. Das Offensivspiel wurde belohnt und Risse (11.) legte zum 2:0 nach. Das Stadion tobte! Wann hatten wir das letzte Mal bereits in der ersten Viertelstunde gleich zwei Tore meiner Geißböcke bejubeln können? Aues Anschluss-Treffer zum 2:1 durch Ishihara (14.) ging im Enthusiasmus der 42.000 Zuschauer völlig unter. Keine zehn Minuten später erzielte Risse (24.) sein viertes Saisontor und machte das 3:1. Was war das nur für eine erste Halbzeit?! Denn Aue war mit „nur“ drei Gegentreffern gut bedient. Geißböcke Peszko (28.) und der „stets bemühte“ Ujah (34., 42.) hatten durchaus Chancen, das Ergebnis zu erhöhen. Auch nach der Pause hatte mein FC mehr Ballbesitz. Und doch war weiterhin Konzentration angesagt, denn in der 53. Minute jubelten die Gäste aus Aue: jedoch stand Novikovas im Abseits. Kurz darauf hatte wieder Publikumsliebling Ujah eine Chance, doch Torwart Kirschstein wehrte seinen Schuss ab. Peszko stand in dieser Situation vollkommen richtig und köpfte den Abpraller ins leere Tor (55.) zum 4:1. Nach dieser turbulenten ersten Stunde und der Auswechslung von Peszko (60.) – für ihn kam Jajalo – ging es dann viel ruhiger zu. Meine Geißböcke drosselten das Tempo und die letzten 30 Minuten schien es, als würde man nur noch das Ergebnis „verwalten“. Bis auf Pechvogel Ujah: er wollte unbedingt noch ein Tor erzielen, scheiterte jedoch in den Schlussminuten immer wieder am Torwart.

 

Mein FC zeigte durchaus eine gute Leistung, die hoffen lässt. „Neuzugang“ Peszko kann uns in dieser Form offensiv viel weiterhelfen. Ujah braucht dagegen dringend (s)ein Erfolgserlebnis, damit der Knoten platzt. Geplatzt war am Sonntag auch die Neuigkeit, dass mein FC einen weiteren Spieler verpflichten wird. Schmadtke’s Mimik hatte schon fast „Klopp-Status“, nachdem Risse in der Mixed-Zone bereits Details ausgeplaudert hatte – schaut Euch mal diesen Beitrag auf Youtube an. 

 

An der Verpflichtung von Ex-Nationalspieler Helmes scheiden sich die FC-Fans. Sportlich kann er dem FC durchaus zum Aufstieg verhelfen. Der 29jährige spielte bereits von 1997 bis 2000 und von 2005 bis 2008 für den FC, und wechselte 2008 zu Bayer Leverkusen. Den Wechsel eines gebürtigen Kölners zu den Pillendrehern auf die andere Rheinseite nahmen ihm damals viele FC-Fans übel. Zudem stieß seine damalige Äußerung,  mit dem Vereinswechsel „in zwei Jahren ausgesorgt zu haben“ zusätzlich auf Kritik. Nun hat mein FC einen torhungrigen Ex-Nationalspieler, der im Alter von 29 Jahren bereits für sich ausgesorgt hat. Das wird sicherlich bei den Gehaltsverhandlungen auch eine Rolle gespielt haben. Helmes erhält beim FC die Rückennummer 16 und einen Dreijahresvertrag bis Juni 2016. In Wolfsburg kam er nach zahlreichen Verletzungen nur noch in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga Nord zum Einsatz. Auf der heute einberufenen Pressekonferenz, gab Helmes zu, durchaus die Banner gegen seine Person gestern im Stadion gesehen zu haben. Wir werden abwarten, ob sich die Kölner Gemüter durch Tore beruhigen lassen. Laut Kaderplaner Jörg Jakobs gibt es die Vorgabe, dass Helmes in dieser Saison mindestens 20 Tore schießen soll.

 

Das Torverhältnis des FC am Ende der Saison werde ich mir wohl in Gold einrahmen lassen – die Kölner stehen nun zwei Wochen auf dem dritten Tabellenplatz, dank Cottbus, die in Kaiserslautern einen Punkt holten. Nach der Länderspielpause gibt es wieder tollen Rasensport der Geißböcke – wir spielen am Montag, 16. September um 20.15 Uhr in Cottbus.

 

Rotkäppchen

Die Ergebnisse des 6. Spieltages

1. FC Köln – Erzgebirge Aue 4:1
Dynamo Dresden – FC Ingolstadt 1:1
Karlsruher SC – VfR Aalen 1:1
Union Berlin – St. Pauli 3:2
VfL Bochum – SC Paderborn 4:2
Arminia Bielefeld – Fortuna Düsseldorf 4:2 (grins)
1860 München – SV Sandhausen 0:2
FSV Frankfurt – Greuther Fürth 1:1
Kaiserslautern – Cottbus 2:2

 

Die Tabelle nach dem 6. Spieltag

1. Fürth – 14 Punkte – 9:3 Tore

2. Berlin – 11 Punkte – 11:8 Tore

3. Köln – 10 Punkte – 9:4 Tore

4. Kaiserslautern – 10 Punkte – 9:10 Tore

5. Karlsruhe – 9 Punkte – 6:4 Tore

6. München – 9 Punkte – 5:6 Tore

7. Aue – 9 Punkte – 7:9 Tore

8. Cottbus – 8 Punkte – 14:8 Tore

9. Frankfurt – 8 Punkte – 7:5 Tore

10. Bochum – 8 Punkte – 9:8 Tore

11. Bielefeld – 8 Punkte – 11:11 Tore

12. St. Pauli – 8 Punkte – 7:7 Tore

13. Aalen – 8 Punkte – 7:8 Tore

14. Düsseldorf – 7 Punkte – 7:9 Tore

15. Sandhausen – 6 Punkte – 5:6 Tore

16. Paderborn – 5 Punkte – 7:13 Tore

17. Ingolstadt – 4 Punkte – 6:11 Tore

18. Dresden – 3 Punkte – 5:11 Tore

 

Text: Gastbeitrag

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