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Kolumne

Schick im Schritt!

Montag, 20. August 2012 | Text: be süd

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Endlich Sommer in der Südstadt! Im Park wirbelt es nur so von Menschen. Ich versuche die ungewohnte Hitze mit langsamen Bewegungen in den Griff zu bekommen. Mein Körper befindet sich im Ausnahmezustand. Der Schweiß fließt über mein Gesicht, als wäre er ein Wasserfall, und das Herzklopfen wird mit jedem Schritt gefährlich schneller. Ich brauche eine Abkühlung. Ich versuche vergebens durch Yoga-Atemübungen mein Herzklopfen zu stabilisieren und flüchte unter einen Baum. Ich sitze regungslos da, weil ich nicht anders kann als passiv zu vegetieren und horche den Park-Nachbarn zu. Namen, wie „Brasilien“, „New York“ und „ Hollywood“ wehen mit dem heißen afrikanischen Wind zu mir rüber. Mein Fernweh wird angeregt.

Endlich Sommer in der Südstadt! Im Park wirbelt es nur so von Menschen. Ich versuche die ungewohnte Hitze mit langsamen Bewegungen in den Griff zu bekommen. Mein Körper befindet sich im Ausnahmezustand. Der Schweiß fließt über mein Gesicht, als wäre er ein Wasserfall, und das Herzklopfen wird mit jedem Schritt gefährlich schneller. Ich brauche eine Abkühlung. Ich versuche vergebens durch Yoga-Atemübungen mein Herzklopfen zu stabilisieren und flüchte unter einen Baum. Ich sitze regungslos da, weil ich nicht anders kann als passiv zu vegetieren und horche den Park-Nachbarn zu. Namen, wie „Brasilien“, „New York“ und „ Hollywood“ wehen mit dem heißen afrikanischen Wind zu mir rüber. Mein Fernweh wird angeregt. Vor meinem inneren Auge, fließen bunte Bilder von Stränden, Palmen, Städten und Stars zusammen. Ich denke an große Abenteuer und Exotik. Plötzlich, höre ich mich sagen: „Ich wollte immer mal ein Abenteuer im brasilianischen Busch erleben!“ Peinliche, plötzliche Stille. Alle starren mich an und fangen an zu lachen. Die Parknachbarn sprechen aufgeregt über die neuesten Trends. Aber „Brazilian Landing Strip“ und „Hollywood cut“, haben nicht im Geringsten etwas mit verreisen zu tun. Ich höre die „Ins“ und „Outs“ der Intimrasur. Ja, genau! Die Busch-Zeiten sind vorbei. Unten ohne heißt die Devise. Glatt muss es sein! Moment mal, seit wann interessieren wir uns für die Bikinizone? Die Deutschen sind in der Welt spätestens seit Nena ihre 99 Luftballons besungen hat, wegen der Achselhaare bekannt! Das waren noch Zeiten, als wir der Inbegriff für Naturmädels und -burschen waren.

 

Als die Frauen sich nicht um die haarigen Details kümmerten und mit vollem Busch die Playa de Colonia genossen, oder als es noch männlich war, Haare auf dem Rücken zu haben. Heute heißt es: Lieber Haare auf den Zähnen als sonst irgendwo. Es ist auf keinen Fall nur ein Frauen- oder Schwulenthema. Immer mehr Männer gehen zum Intim-Waxing. David Beckham tut es, Muskelmänner tun es und der Nachbar? Ja, er tut es auch! Die Industrie hat einen bis jetzt unentdeckten Markt für sich entdeckt! „Schick im Schritt“, heißt die Devise! Der Mann von heute trägt gerne „Brazilian Hollywood Man“. Das heißt im Klartext: Komplettenthaarung des Intimbereichs. Autsch! Es gibt nichts, was es nicht gibt! Neuerdings frisiert oder färbt sich Mann/Frau die Schamhaare. Wie wär’s mit kleinen Zöpfen à la Pipi Langstrumpf oder doch lieber ein rosarotes Herz? Beim „Brazilian Special“ bleiben die Haare vorne im Intimbereich als kleines Motiv stehen. Am Valentinstag zum Beispiel sehr angesagt ist der Pfeil von Amor.

 

Unsere Kreativität ist gefragt – hätten Sie lieber einen kunstvoll gestylten Blitz in Silber, ein „V“ für „Victory“, einen Schmetterling, einen Diamanten, einen Stern? Oder lieber den „Nude Look im Geisha–Stil, ein kleines Dreieck à la New York, eine Komplett-Rasierung oder doch den Anfangsbuchstaben des Geliebten? Zurzeit bevorzugen viele Männer bei ihren Frauen den Brazilian Wax. Denn der Streifen, der übrig bleibt, erinnert an eine Auto-Rennstrecke. Die Frauen wiederum mögen bei ihren Männer den „Brazilian Special“, eine komplette Enthaarung- Und der Kölsche – na? Der liebt den Dom.

Text: be süd

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